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  1. #1
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    Standard Innengewinde in GFK verankern??

    Hallo,

    wir haben ein kleines Problem mit der Gräting in unserm Cockpit.
    Die Gräting besteht aus mehreren einzelnen Elementen, wo Holzleisten auf flache Metallstreifen aufgeschraubt ist.
    diese Teile wurden bisher mit Blechschrauben oder durchgehenden Maschinenschrauben+Mutter auf den Sitzflächen befestigt.
    Da die Löcher im GFK mit jedem Lösen der Schrauben nicht besser werden und nicht mehr richtig halten, wollen wir da etwas anderes einbauen um die Gräting festzuschrauben.
    Wir haben gedacht, das man in die Löcher kleine Hülsen mit M3 Innengewinge einsetzt und mit Epoxy befestigt. Das Problem ist nur, wieviel Zugkraft so eine Konstruktion abkann, da durch die Federwirkung der Metallstreifen schon ein wenig an den Schrauben gezogen wird.
    Hat jemand von Euch einen Idee, wie man die Teile auf dem GFK vernünftig festbekommt?
    Gruß
    Dietmar

  2. #2
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    Standard Gewinde in GFK

    M3 wäre mir zu lütt,es gibt verschiedene Hülsensorten ,welche man einsetzen kann ,aber am geeignetsten erscheint mit die Baumartktlösung . Obwohl ich grundsätzlich Baumarktmaterialien im Bootsbereich ablehne(hier nur als Beispiel genannt)Es gibt da olche hülsen mit so einem Zackenstern,welche man von hinten ins Holz einläst,bei festziehen zieht es sich dann rein und man kann immer schrauben,dieses Teil (wenn möglich niro) wenn es möglich ist von unten durch den Plichtboden durch und auch von unten zu laminieren ,oder großes Loch von oben und das Teil mit harz und Matte einsetzen,ich denke die dinger gibt es ab M4 bei Verbindungselementen Grüße Dictator

  3. #3
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    Die mit dem "Zackenstern" sind Einschlagmuttern. Dann gibts noch Rampaschrauben bzw -muttern.
    Beides wäre das Mittel der Wahl.
    Nur leider wird es beide nicht in Niro geben (hab jedenfalls noch nie welche gesehen) und in der Normaleisen-Ausführung rosten die schneller als der Dietmar schrauben kann
    Mir fällt dazu nur folgende Lösung ein:
    Löcher in die Sitzflächen bohren. Dann von unten (hinten) zuerst eine Beilagescheibe und dann eine Mutter mit Epoxi hinkleben. (Epoxi zuerst andicken lassen)
    Wenn das ordentlich gemacht wird, sollte das (fast) unbeschränkt halten.
    Und wenn doch mal so eine Mutter wieder lose wird, dann kann man sie auch wieder ankleben.
    ...der sich gerne selbst, manchmal aber auch andere verarscht

  4. #4
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    Was auch noch möglich ist wenn man von unten rankommt ist das unterlaminieren von einem Flachstahl. Dann von oben einfach die Löcher an den richtigen Stellen bohren und ein Gewinde einschrauben. Dann ist auf jeden Fall die Auflagen von der Gegenplatte recht groß und es ist keine Pfriemelei mit Unterlegscheiben und Muttern in die dann das Epox auch noch reinläuft und das Gewinde verklebt. Die Wahl welches Material du für den Flachstahl nimmst ist dir auch freigestellt.

    Gruß Jan

  5. #5
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    hallo,
    also mit dem Verkleben von Edelstahl mittels Epoxi hab ich bisher nur schwierigkeiten gehabt. Trotz anschleifen und entfetten hielt das nicht auf dem Edelstahl. Aber vielleicht gibt es da einen Trick, eine Vorbehandlung ?
    Johannes

  6. #6
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    Zitat Zitat von Oldman
    Die mit dem "Zackenstern" sind Einschlagmuttern. Dann gibts noch Rampaschrauben bzw -muttern.
    Beides wäre das Mittel der Wahl.
    Wobei hier das Problem wäre, dass Rampaschrauben dazu neigen das Montageumfeld auszureissen - aber wie gesagt: eben nicht in Edelstahl, somit ungeeignet - auch Hohlraum Metalldübel scheiden leider aus dem gleichen Grund aus.....

  7. #7
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    Tach diejul,
    wenn Du von unten drankommst- siehe Oldman;
    wenn nicht: ganz einfacher Kunststoffdübel, Spreizdübel, Pilzdübel, Kragendübel...Das sind welche, die sich beim Anziehen hinter der Bohrung aufpilzen, spreizen, kippen...Keine Korrosionsprobleme und gute Haltekräfte.
    Bei Metalllösungen achte auf gleiches Material wie die Schraube wg. elektrochmischer Korrosion.
    Und beim Epoxy: nicht eindicken lassen (wenn das Zeug teigig wird nicht weiter verarbeiten) sondern eindicken, z.B. Sägemehl, Baumwollflocken. Mikroballons...
    viel Erfolg Franz

  8. #8
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    Hab gerade mal nachgeschaut,
    also Einschlagmuttern und Rampamuffen gibtes sehrwohl in Edelstahl, kosten aber auch ein paar euronen, Mindestmenge meistens 100 Stk. Bei www.rampa.de
    Johannes

  9. #9
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    Zitat Zitat von grauwal
    Tach diejul,
    wenn Du von unten drankommst- siehe Oldman;
    wenn nicht: ganz einfacher Kunststoffdübel, Spreizdübel, Pilzdübel, Kragendübel...Das sind welche, die sich beim Anziehen hinter der Bohrung aufpilzen, spreizen, kippen...Keine Korrosionsprobleme und gute Haltekräfte.
    Bei Metalllösungen achte auf gleiches Material wie die Schraube wg. elektrochmischer Korrosion.
    Und beim Epoxy: nicht eindicken lassen (wenn das Zeug teigig wird nicht weiter verarbeiten) sondern eindicken, z.B. Sägemehl, Baumwollflocken. Mikroballons...
    viel Erfolg Franz
    Sorry-da glaube ich schon dass es Korrisionsprobleme geben wird - ist meisst verzinkt - je nach Segelgebiet fängt dass dann schon ziemlich an zu "arbeiten" oder anders gesagt "rosten", da eine völlige Abdichtung nicht möglich ist und selbst das dauerfeuchte Klima diesem dann schon den garaus machen könnte....
    Volker

  10. #10
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    Für ganz Verwegene kann man Rigipsdübel nehmen, die halten erstaunlich gut, sind aus Kunststoff und nicht wirklich teuer. Achtung: an einem alten Kunststoffstück üben, bevor man an das lebende Objekt geht.

    http://www.tippscout.de/rigips-d%FCb...tipp_2892.html

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