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  1. #1
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    Standard Zweite Osmosebehandlung - was muss man beachten?

    Guten Tag, Community.

    Unser H-Boot soll zum zweiten Mal Osmose haben. Die Werft, die das herausgefunden hat, schlägt uns nun erneut eine teure Sanierung vor. Wir sind allerdings nicht sicher, ob hier nicht einfach Geld verdient werden soll.
    Das Boot: Artecno H-Boot von 1978, auf einem Alpenrandsee in der Schweiz. Im Winter immer an Land.
    Die Geschichte: Die Yacht ist seit 1981 im Familienbesitz. Im Jahre 1988 wurde eine Osmosebehandlung ausgeführt. Gemäss vorliegender Rechnung wurde damals das Antifouling und der Gelcoat bis auf das Laminat abgeschliffen, getrocknet und dann 9x mit Teer Epoxi Primer gestrichen und 2x mit VC17m Teflon behandelt. In der Folge wurde der Rumpf alle 2 Jahr mit VC17m behandelt.
    Aktueller Befund: das VC17 wirft ziemlich viele Blasen, Grösse ca. mm 5-10, etwa eine Blase alle 100cm2, verteilt über den ganzen Rumpf. Bei aufgebrochenen Blasen ist das schwarze Teer-Epoxi sichtbar. Wenn man weiterkratzt, erscheint das Laminat. Dieses scheint keine Schäden zu haben. Die Feuchtigkeit in den Blasen ist leicht säuerlich.
    Eine Feuchtigkeitsmessung hat ergeben, dass das Laminat im Unterwasserschiff deutlich feuchter ist als jenes über dem Wasserpass.

    welche Art Sanierung schlägt Ihr vor?

    Anbei ein Photo des Unterwasserschiffs.
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  2. #2
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    Standard Wenn das MEINES sein würde : referenz stück zsammen mit SV entnehmen> um nachzuweise

    Wenn das MEINES sein würde : referenz stück zsammen mit SV entnehmen> um nachzuweisen... das 88 nur übergeklart wurde und NIX abgetragen wurde...

    da reicht ein 5 cent gr. stück... und das machst du gleich wieder zu ...

    den vorgang filmen..und das "porbe stück" dan durch SV bewerten lassen...

    zum vergleich dann ev noch ein gl.stück aus dem "nichtsanierten" bereich....

    diese info -ist kostenlos ...aber nicht wertlos ,-)
    Geändert von ickwetoknix (30.01.2007 um 15:10 Uhr) Grund: wechstaben verbuchtelt ...

  3. #3
    avi Gast

    Standard

    wenn die blasen im vc sind und nicht im laminat..... wo soll dann bitte osmose sein?

    was soll eigentlich so eine "sanierung" kosten?

    dann: wenn keine blasen im laminat, kann die flüssigkeit auch kaum säuerlich riechen. denn das tut sie nur in reaktion mit dem lösungsmittel im gfk (styrol z.b.)

    kuck mal stichprobenartig an anderer stelle.
    aber lass dich nicht bekloppt machen. da wird gerne mit der panik und der unwissenheit anderer kasse gemacht.
    Geändert von avi (30.01.2007 um 15:18 Uhr)

  4. #4
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    Standard

    Zitat Zitat von ickwetoknix
    Wenn das MEINES sein würde : referenz stück zsammen mit SV entnehmen> um nachzuweisen... das 88 nur übergeklart wurde und NIX abgetragen wurde...
    da reicht ein 5 cent gr. stück... und das machst du gleich wieder zu ...
    den vorgang filmen..und das "porbe stück" dan durch SV bewerten lassen...
    zum vergleich dann ev noch ein gl.stück aus dem "nichtsanierten" bereich....
    diese info -ist kostenlos ...aber nicht wertlos ,-)
    @ickwetoknix - machst deinem Namen alle Ehre

    sorry, was willst du nach fast 19 Jahren noch beweisen?

    @Jutzitaler: Spar das Geld für Sachverständigen und und und - wäre eh futsch, das würd jedes Gericht drüber lachen, wenn man damit kommen würde

    19 Jahre Ruhe sind eh eine lange Zeit, wahrscheinlich hatten die damals 2-5 Jahre garantiert.

    Rechne einfach, was heute die Sanierung kosten würde und überlegen, ob dann ein Alternativboot günstiger wäre, nicht mit Herzblut sondern mit gespitzen Bleistift betrachten, wäre meine Empfehlung

    Übrigens, Teerepoxy war ein gutes Zeug, wird nur heute kaum noch verarbeitet

    noch als Ergänzung zu Avi, Unterwasserschiff ist immer feuchter, sollte aber max. 2-3 feuchter als Überwasserschiff sein
    und wie riecht denn das Zeug in den Blasen? nach Essig? Wie habt ihr festgestellt, dass es säuerlich ist?
    Geändert von cometsegler (30.01.2007 um 15:25 Uhr)

  5. #5
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    Standard Ich würde pokern: der Werft sagen die sollen das auf Kulanz RICHTIG machen ...

    Ich würde pokern: der Werft sagen die sollen das auf Kulanz RICHTIG machen ...

    Wenn SIE zanken > hau denen die Kosten für den SV mit um die Ohren

    Kosten SV mid 650€ dazu Kosten RA das gleiche obendrauf...


    Und Wenn dann "nachgebessert " die Option in den Vertrag:

    das du das "freigelegte " selber sehen darft .. gerufen wirst.. oder freunde von dir zum baubegleitenden Beobachetn kommen dürfen....

    Jeder der NIX zu verbergen hat - freut sich und sagt die das du zu diesem Termin man gleich die nächsten Kunden mit rantragen sollst


    Nur keine Angst - und immer schön hier berichten

    mfg vom labersack

  6. #6
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    Standard

    ...der Preis ist abhängig vom Schaden, Axel.

    Wenn das wie beschrieben gemacht wurde und der Rumpf vorher gut ausgetrocknet war, kann das eigentlich nicht passieren.
    Dass die H-Boote Osmose-Anfällig sind, ist hinreichend bekannt.

    Wenn aber gesagt wird, dass das VC 17m Blasen wirft deutet das mehr auf eine nicht fachgerechte Vorbehandlung bei Nachstreichen hin.
    Wenn das Osmose ist, müsste sich das Epoxi lösen bzw. Blasen werfen. Das Zeug ist allerdings so hart, dass ich da noch nie Blasen gesehen habe. Wenn doch, halte ich das für einen Verarbeitungsfehler. Das wird man aber nach der Zeit nicht mehr nachvollziehen können.....

  7. #7
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    Standard sorry, was willst du nach fast 19 Jahren noch beweisen? >>> ganz schlicht:

    den fehlenden Farbaufbau...

    30 Jahre - ist verjährung von arglistiger Täuschung .

    Eine Sache abrechnen die NICHt durchgeführt wurde - erfüllt den Tatbestand der arglistigen Täuschung.

    Das ist genau so mit gelogenem BJ der Maschine oder dem sogar dem BJ des Schiffes.

    Bei 19 Jahren - hast du deine Halbwertzeit zum "erwürgen" der bezahlten Leistung also noch nicht rum ;-)

    Natürlich ist es besser die Friedenspfeife zu rauchen und mit dem Meister das "ausklönen"

    Viel Erfolg
    Geändert von labersack (31.01.2007 um 09:00 Uhr)

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von Jutzitaler
    Im Jahre 1988 wurde eine Osmosebehandlung ausgeführt...

    Ich bin kein Rechtsanwalt, aber ich habe bei so was noch nie von einer Haftung oder Gewährleistung über diesen Zeitraum gehört...

    Was soll ich da mir Gutachter oder RA?

    LG
    Michael

  9. #9
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    Standard

    Danke erstmal.

    Zu Euren Fragen.

    - die Werft, die das jetzt angeschaut hat, ist nicht jene, die früher die Osmosebehandlung durchgeführt hat. Da ich selbst früher beim Ein- und Auswassern nicht dabei war, weiss ich auch nicht, wie lange das Problem des Blasenbildes wirklich besteht.
    - Die "Säuerlichkeit" habe ich mit dem Zungentest festgestellt. Nicht stechend, aber jedenfalls kein reines Alpenquellwasser.
    - Eine Gewährleistung nach 18 Jahren schliesse ich eigentlich aus.

    Meine Ratlosigkeit erstreckt sich v.a. auch darauf, was jetzt zu tun ist. Es ist jetzt ja schon ein neuer Anstrich drauf. Mit diesem kann ich ja nicht so verfahren wie mit dem Gelcoat und wahrscheinlich reagiert der auch nicht wie ein Gelcoat. Dazu habe ich bisher noch keine Informationen gefunden.

    Der (junge) Bootsbauer schlägt einfach vor, was man sonst bei Osmose so macht: alles runter und neu mit VC-Tar2 aufbauen.

  10. #10
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    Standard

    ...was soll der arme Kerl dann sonst vorschlagen? Alles andere wäre Murks.
    Und wenn da wirklich Teerepoxi in 9 Lagen drauf ist, hat der was zu tuen.
    Glauben tue ich es immer noch nicht....

    Schneiden Sie so eine Blase auf und gucken Sie wie tief die Ablösung geht.
    Geht das unter das Teerepoxi ist der Neuaufbau die einige Lösung, aber wie gesagt, 9 Schichten und Osmose? glaube ich nicht (normal wären 5-7 Schichten).....

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