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  1. #1
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    Standard Was darf ein 20 Jahre altes Schiff kosten?

    Hallo liebe Forumsteilnehmer,
    das ist mein erstes selbst erstelltes Thema. Seid deshalb nicht so kritisch mit mir. Ich gucke ab und zu mal die Bootsanzeigen durch und stelle dabei fest, daß über 20 Jahre alte Schiffe fast noch zum Neupreis angeboten werden, also den Preis, den man vor 20 Jahren dafür bezahlen mußte. Ein gewisser Verschleiß ist doch immer vorhanden und die Boote sind nach 20 Jahren in der Regel nicht besser als Neu, wie oft behauptet wird. Der Motor ist gealtert, ein neuer Anstrich ist fällig, das Rigg, die Segel brauchen Pflege usw.......
    Manchmal drängt sich bei mir der Eindruck auf, daß man als Käufer auch noch die Liegeplatzkosten mitbezahlen muß...und die schönen Erlebnisse, die der Voreigner mit dem Boot hatte. Was denkt Ihr darüber?
    Gruß Helmut

  2. #2
    Gemini Gast

    Standard

    Hallo Helmut,
    ... klingt sehr banal, aber ES ist so ...
    Angebot und Nachfrage regeln den Preis.

    Mal gut für den Verkäufer, mal schlecht für den Verkäufer. Und besonders schlecht für Neueinsteiger die mit einem Gebrauchtboot den ersten Wind schnuppern möchten. Leider werden sie auf diesem Weg vergrault.

    Auch ich habe mein erstes Boot gehörig bezahlen dürfen, würde es aber beim Verkauf auch nicht unter Marktwert verschenken.

    Gruß ### Martin ###

  3. #3
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    Standard

    ... oben wurde es ja schon gesagt: Der Markt reguliert sich selbst. Wenn für ein 20 Jahre altes Schiff der Neupreis verlangt und gezahlt wird ist das doch wohl Sache der beiden Vertragsparteien.

    Möchtest Du die Zuständigkeit der Regulierungsbehörde auf den Gebrauchtbootmarkt erweitern? Mir jedenfalls langt die Regulierungswut auch schon so.

    Also: Volle Zustimmung Gemini.

    Gruß
    Uwe

  4. #4
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    Standard

    Ich hab immer das gefühl Bekannte Werft- Hoher Preis
    Unbekannte werft - Leicht anderer Preis .Egal wie Alt

    Ist aber nur ein Gefühl

  5. #5
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    Standard

    Man muss natürlich dazu sagen, dass manche VB-Preise aus den Inseraten Phantasiepreise sind, die der Verkäufer eben gerne hätte....
    Wenn du mal guckst, wie oft und wie lange manche Boote angeboten werden, siehst du auch, dass sie eben zu dem Preis nicht verkauft werden.
    Der Markt ist in weiten Teilen ein Käufermarkt, da es ein Überangebot an Gebrauchtbooten gibt. Das heißt, der Käufer redet beim Preis was mit.
    Wenn der Verkäufer es eilig hat, wird er günstiger anbieten müssen.

    Viel Glück!

    Gerd

  6. #6
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    Zitat Zitat von ugies
    ... oben wurde es ja schon gesagt: Der Markt reguliert sich selbst. Wenn für ein 20 Jahre altes Schiff der Neupreis verlangt und gezahlt wird ist das doch wohl Sache der beiden Vertragsparteien.

    Möchtest Du die Zuständigkeit der Regulierungsbehörde auf den Gebrauchtbootmarkt erweitern? Mir jedenfalls langt die Regulierungswut auch schon so.

    Also: Volle Zustimmung Gemini.

    Gruß
    Uwe
    Ugies, wenn ich Gebrauchtbootmarkt Anzahl Käufer ~ Anzahl Verkäufer anschaue, wäre eine Regulierung Verhängnisvoll.

    Allerdings ist das Verhältnis in anderen Märkten nicht so transparent, letztlich haben wir Verbraucher dort von der Regulierung der Oligopole auf vielen Märkten profitiert.
    ciao

    Andreas

    immer eine Handbreit Kiel unter dem Wasser

  7. #7
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    Zitat Zitat von cometsegler
    Allerdings ist das Verhältnis in anderen Märkten nicht so transparent, letztlich haben wir Verbraucher dort von der Regulierung der Oligopole auf vielen Märkten profitiert.
    Hallo Andreas, so viel Zeit muss sein, dass man einen Beitrag bis zur Unterschrift liest,


    als Verbraucher habe *ich* im Großen und Ganzen nicht das Gefühl, das Du ansprichst. Meine Telefonrechnung jedenfalls ist nicht gesunken, sondern sie steigt, unter anderem, da ich jetzt sogar noch zusätzliches Geld zahlen muss, wenn ich über Providergrenzen hinweg sprechen will. Oftmals merke ich das nicht im Gespräch, sonderen erst nachher an der Rechnung. Im Markt der Telefonie von Transparenz zusprechen ist meineserachtens ein netter Scherz. Aber bestimmt hast Du viele Beispiele, wo es mir besser geht: so etwa das Fernsehprogramm, die einzige Ware, die ich kenne, die durch Konkurrenz immer schlechter wird. Oder auch die Ausschreibung von ABH, das sind Ausbildungsbegleitende Hilfen. Je billiger das Angebot, desto besser die Qualität?

    Gruß
    Uwe

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von helmut
    Hallo liebe Forumsteilnehmer,
    das ist mein erstes selbst erstelltes Thema. Seid deshalb nicht so kritisch mit mir. Ich gucke ab und zu mal die Bootsanzeigen durch und stelle dabei fest, daß über 20 Jahre alte Schiffe fast noch zum Neupreis angeboten werden, also den Preis, den man vor 20 Jahren dafür bezahlen mußte. Ein gewisser Verschleiß ist doch immer vorhanden und die Boote sind nach 20 Jahren in der Regel nicht besser als Neu, wie oft behauptet wird. Der Motor ist gealtert, ein neuer Anstrich ist fällig, das Rigg, die Segel brauchen Pflege usw.......
    Manchmal drängt sich bei mir der Eindruck auf, daß man als Käufer auch noch die Liegeplatzkosten mitbezahlen muß...und die schönen Erlebnisse, die der Voreigner mit dem Boot hatte. Was denkt Ihr darüber?
    Gruß Helmut
    Hallo,

    sicherlich gibt es viele Angebot die einfach überteuert sind, aber ich denke hier muß man im Einzelfall abwäagen (hilfe wie schreibt sich das richtig ???).
    Bei einem gebrauchtem Boot, kommt häufig ein riesen haufen Ausrütsung dazu, und wenn du mal schaust, da können schnell ein paar Tausender zusammenkommen, außerdem wird wohl kaum ein 20 Jahre altes Boot noch den 1. Stand Segel fahren laufendes Gut wird wohl auch mal erneuert worden sein usw.
    Wenn du etwas gefunden hast was du haben willst oder das in etwa deinen Vorstellungen entspricht, dann mußt du genau schauen was alles zusätzlich zur Erstwasserung an Bord ist und außerdem mach doch einfach die Rechnung auf was dich tausch bzw. Ersatz von Segel, laufendes Gut ggf. Rigg usw. kostet und gehe damit in die Preisverhandelung, lohnt sich natürlich nur, wenn der Rest wirklich noch i.O. ist

    oder Kauf dir lieber gleich ein Wrack arbeite es auf richte es her wie du es willst/brauchst, hat den Vorteil, es ist nichts von der Stange (alla bayrischer Yoguhrtbecher mit sogar serienmäßigen Eierbechern usw :-)
    du zahlst kein überflüssigen Schnikschnak und kennst dein Schiff in und auswendig!
    Tschüß Paul_/)/)__/)__

  9. #9
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    Zwei Anmerkungen:

    Wie schon erwähnt - der Markt bestimmt den Preis. Der ist somit so hoch, wie ihn die Käufer bezahlen - warum finden sich zum (ehemaligen) Neupreis des (nackten) Bootes Käufer?

    Im Allgemeinen ist der Neu- (und damit heutiger Gebraucht-)Preis gerade bei bekannten Werften mit jahr(zehnt)langer Modellkonstanz eines alten Modells erheblich geringer als der des Nachfolgemodells oder gar des heutigen Modells. Diese "Sprungkosten" kann man leicht zB zwischen einer HR 312 und HR 31 (oder HR 352 und HR 36) nachprüfen, sie betragen bei Gebrauchtbooten oft 100%. Da die älteren Modelle soooo viel schlechter/altmodischer/.... ja nicht sind, profitieren sie vom späteren/heutigen Preisniveau...

    Gruß
    Friedhold

  10. #10
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    Zitat Zitat von helmut
    Ich gucke ab und zu mal die Bootsanzeigen durch und stelle dabei fest, daß über 20 Jahre alte Schiffe fast noch zum Neupreis angeboten werden, also den Preis, den man vor 20 Jahren dafür bezahlen mußte.
    Inflationsbereinigt bedeutet das, dass das Gebrauchtschiff heute noch gut den halben Wert des Neuschiffs von damals hat. Sicherlich ein guter Werterhalt, aber dennoch bei weitem nicht "gleich teuer" wie das damalige Neuschiff.

    W.

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