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  1. #1
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    Standard Gebrauchtes Segelboot kaufen!! Miteigner gesucht !!

    Hallo,

    ich wollte mir dieses Jahr ein Segelboot kaufen und es an die Ostsee (Rostock,Kiel,Lübeck) legen.

    Leider lohnt es sich für mich nicht, mir das Boot alleine zu kaufen.

    Zu wenig Zeit für zu viel Aufwand. Leider.

    Daher suche ich noch jemanden der das Segelboot mit nutzt.

    Ist doch Schade, wenn so ein Segelboot nur 10 Tage im Jahr gesegelt wird.

    Ich suche zur Zeit Boote im Preis von 4000€ - 6000€ !!

    Also etwas ältere Boote die aber gut Finanzierbar sind.

    Falls jemand Lust habt einfach kurze Mail an mb82prodmanager@aol.com.

    Vielleicht hat ja jemand die gleichen Sorgen!!



    Oder habt ihr noch eine andere Idee ??

  2. #2
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    Standard Gute Idee

    Hi Steffen,
    deine Idee ist gut!
    Das Problem liegt nur in der Handhabe... wie man sich arrangiert, wenn es zu einem Totalverlust kommt oder man sich nicht darauf einigen wer das Boot wann wie oft nutzt. Wenn ich dich besser kennen würde und ein Vertrauensverhältnis bestehen würde, wäre ich sofort dabei.
    LG aus HH

    Matthias

  3. #3
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    Standard

    Ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär...

    Man muß schon eine längere gemeinsame Vorgeschichte haben, und sich gut kennen, damit jeder dem anderen auch zutraut, mit dem Boot zurechtzukommen.

    Ich kenne Leute, die sich charaktermäßig eigenen würden für eine Eignergemeinschaft, aber da sind auch Leute darunter, denen ich nicht zutraue, daß sie das angeschaffte Boot auch alleine sicher handhaben (obwohl sie sich das selbst zutrauen!).

    Es hängt ab davon, wie "eigen" man ist mit dem angeschafften Boot. Ehrlich gesagt, würde ich ein gut gepflegtes wertiges Boot nicht jemanden anvertrauen, der "nur" einen Vertrag mit mit hat. Man muß schon wissen, was der Miteigner wirklich kann (auch bei Starkwind zu gebrauchen ist und auch dann - alleine segelnd - ein guter, vernünftiger und schneller Entscheidungsträger ist).

    Dann noch was: Wenn man zusammen unterwegs ist, sollte man immer vorher die Entscheidung treffen, wer der Skipper ist. Den Ratschlag habe ich von einem Segelfreund bekommen; ich selbst war mehrmals in "ungeklärten" Verhältnissen unterwegs, und muß sagen, daß manches einfacher gewesen wäre, wenn klar gewesen wäre, wer das gewichtigste Wort hat im Zweifelsfalle oder bei wichtigen Entscheidungen. Zuviel Demokratie an Bord bringt nur Entscheidungsträgheit hervor.

    Deswegen hätte ich eher große Probleme damit, einen Miteigner auf gleichen Status zu erheben, vor allem dann, wenn er nicht qualifiziert genug ist oder - noch schlimmer - Du das Boot vorbereitest für die Saison und der Herr Miteigner das Boot nutzt, und bestenfalls beim Maststellen geholfen hat.

    Stell' Dir vor, Du hast einen Miteigner, der solvent und interessiert genug ist, das Projekt mit Dir zu verwirklichen und dann bist Du der Bordsklave, weil der Herr Miteigner ja ansonsten soooooo wenig Zeit hat, im Sommer das Boot aber "mal eben zwischendurch" nutzen will.

    Mit anderen Worten: Miteignerschaft nur an gute Segelfreunde vergeben, die man gut einschätzen kann.... oder reich und großzügig sein können.

  4. #4
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    Standard

    Na ja, dann bleibt mir wohl nur das chartern eines Bootes.

    Für mich alleine rechnet sich so ein Boot nicht.

    Ich würde gerne mein eigenes Boot besitzen, aber die Unterhaltskosten sind viel zu hoch.

    Gemessen an den wenigen Tagen die man segelt.

    Würde man eine gute Basis finden, dann würden arbeiten am Boot und gemeinsame Touren sicher großen Spaß machen.

    Zumal ich ja im "Lowcost" etwas suche.

    Also keine Yacht für 20.000€ !!

    Trotzdem Danke für eure Antworten.
    Steffen

  5. #5
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    Standard durchaus machbar

    Hallo Steffen,

    ich halte so ein Vorhaben durchaus für machbar. Natürlich muss im Vorfeld einiges geklärt werden. So habe ich einmal von einer Eignergemeinschaft gehört, die hat sich eigentlich nie gesehen, da immer klar war, dies ist meine und das ist deine Woche an Bord. Wurde wohl schon am Anfang des Jahres geklärt. (auch ein Zeitraum über mehrere Wochen für jeden der Eigner wurde recht früh festgelegt)

    Das wichtigste ist meiner Meinung nach, das beide (oder mehr?) Eigner im groben den gleichen finanziellen Rahmen für das Schiff haben. Habe da schon gehört, das die Eignergemeinschaft um so schlechter funktioniert, je unterschiedlicher der finanzelle Rahmen ist. Da möchte der eine eine neue Segelgarderobe, die der andere sich nicht wirklich leisten kann. ect. ect.

    Wenn Kiel, Lübeck nicht zu weit weg wären, hätte ich schon Interesse. Aber für jemand, der aus dem Raum Düsseldorf kommt, ist es Segelrevier zu weit weg.

    Wünsch Dir trotzdem viel Glück. Vielleicht meldet sich ja doch noch jemand.

    Um immer den Wind von der richtigen Seite

    wünscht Dir
    Charly
    Törnberichte und mehr unter http://www.skippercharly.de

  6. #6
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    Standard Gebrauchtbooteignergemeinschaft

    Moin Steffen,

    ich habe gerade ein Boot besichtigt, mit dem man als Eignergemeinschaft kein großes Risiko eingehen würde, da es sehr günstig ist. Die Daten zum Boot findet man unter Google...Cobramold Leisure 17.

    Mein Bericht wie folgt.

    Das Äußere des Bootes:

    Das Boot wurde ca 15 Jahre draussen unter einer Plane gelagert.

    Am Bug im Bereich des oberen UW Schiffes ist eine Metallplatte mit Sikaflex angeklebt und mit Antifouling übermalt. Angeblich damit das Boot dort am Auflagepunkt des Trailers keinen Schaden nimmt.
    Ich vermute jedoch eine schon vorhandene Beschädigung dahinter.

    Die Kiele wurden provisorisch erneuert da die alten zum Teil weggerostet sind, sehen jedoch relativ ok aus.
    Das Ruderblatt schleift am Skeg und ist im unteren Bereich durch eine Strandung beschädigt und amateurhaft repariert worden.

    Die Scheuerleisten müssen erneuert werden.

    Am Mastfuß auf dem Oberdeck wurde mit GFK rumgespielt und übermalt.

    Das Innenschiff sieht relativ OK aus. Leider kann man die Maststütze nicht am Boden begutachten, da dort Linoleum verklebt wurde.

    In einer der Innenbankfächer ist ein Stück Laminat eingerissen ...seitlich am oberen Rand der Vertiefung (ca 5cm lang 1mm breit)...Wie kann sowas entstehen?

    Ansonsten relativ Ok. Das Boot sieht nicht so aus als wenn es gleich absäuft.

    Die Segel sind in einem äußerst guten Zustand und umfassen 2x Groß, 1xGenua,1x Fock, 1x Spi.
    Log und Pinnenpilot sind vorhanden, aber nicht eingebaut. Der AB ist ca 15 Jahre alt, läuft aber noch.

    Trailer und Slipwagen sind in einem gebrauchsfertigen Zustand.

    Probesegeln lassen will der Gute Mann(selbst Segel Amateur) mich für den Preis aber nicht, da er keinen Hick Hack haben will...muss erst das Carport abbauen um das Boot aus dem Garten zu bekommen....

    Mein Eindruck:
    Persönlich denke ich dass man den Preis auf 2500,- drücken kann.
    Wahrscheinlich müsste man das UW Schiff im Bereich des Bugs, Kiels und Ruders nochmals anständig erneuern und partiell nachlaminieren, da man momentan nicht abschätzen kann wie stark es dort beschädigt war oder ist. Ansonsten wäre es vielleicht sinnvoll die Maststütze zu verstärken um Problemen vorzubeugen.
    Der AB könnte wahrscheinlich jeden Tag seinen Geist aufgeben.

    Nichtsdestotrotz bleiben ein guter Trailer mit Slipwagen, Ein guter Satz Segel und ein "reparierbares segelbares Boot" mit dem gängigen Zubehör.
    Da ich jedoch keine Erfahrungen mit Renovierungsarbeiten dieser Größenordnung am UW Schiff habe und keine Kohle für eine Werft, kann ich die Kosten und Arbeit nicht abschätzen. Ich würde nicht mehr als 800 euronen für die Renovierung investieren wollen.
    Damit würde man bei 3300,- im renoviertem Zustand liegen.
    Bei drei Eignern eine wahrlich verkraftbare Summe. Bei den laufenden Kosten würde sich das auch lohnen. Und der Wiederverkaufswert des Schiffes + Trailer würde sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich auch nicht um tausende von Euros mindern. Selbst wenn, wäre es noch billiger als Chartern.

    LG Matthias

  7. #7
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    Standard

    Nur ne Idee.

    Schaut Euch die Sache mit dem Mastfuß genau an. Soweit ich mich erinnere, kann die Leisure dort und auch im Vorschiffsbereich an Deck " weich " werden, und dann wirds vielleicht ne größere Operation. Z.B wenn man das Laminat von innen her verstärken muß.

    Sheixx Gedächtnis, ich weiß nicht mehr, wo ich das über das Refit von ner 17zehner mal nachgelesen hatte...Yacht...Segeln...Palstek..... .

    Viele Erfolg auf jeden Fall,

    Dieter

  8. #8
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    "Segeln", Dieter,
    refit: "rettet die sumpfkuh". aber so ein projekt wäre für normale gelegenheitssegler wahnsinn. das geld könnte man besser in ein gutes gebrauchtes heiles schiff stecken.
    warum leisure? carina? oder so..... guckt mal die sagitta20 an, gibts viele gebrauchte, und die segeln auch noch gut und sicher und haben viel platz (backdecker) UND sind günstig, und bessere bauqualität. ich hatte mir eins angesehen für 4.000,- in FL und das sah super aus!
    Ina

  9. #9
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    Zitat Zitat von Makani
    "Segeln", Dieter,
    refit: "rettet die sumpfkuh". aber so ein projekt wäre für normale gelegenheitssegler wahnsinn. das geld könnte man besser in ein gutes gebrauchtes heiles schiff stecken.
    warum leisure? carina? oder so..... guckt mal die sagitta20 an, gibts viele gebrauchte, und die segeln auch noch gut und sicher und haben viel platz (backdecker) UND sind günstig, und bessere bauqualität. ich hatte mir eins angesehen für 4.000,- in FL und das sah super aus!
    Ina
    Das Projekt "Rettet die Sumpfkuh" ist aber keine Leisure 17, sondern eine Carina 20.
    Besten Gruß,

    Goetz

    Dufour 34 E Performance - aus Freude am Segeln.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Steffen82x
    Für mich alleine rechnet sich so ein Boot nicht.


    Steffen
    RECHNEN darf man bei einem eigenen Boot ohnehin nicht. Hier handelt es sich um Hobby und Liebhaberei, was bei einigen mehr, bei anderen etwas weniger kostet. Die betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse sollte man gepflegt außer acht lassen
    Besten Gruß,

    Goetz

    Dufour 34 E Performance - aus Freude am Segeln.

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