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  1. #1
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    Standard Luftblasen nach Lackieren - Diffusion ins GfK???

    Hallo,

    ich habe ein ales Gfk-Boot billig erstanden und bin am restaurieren.
    Da der Lack am Rumpf total kaputt war, habe ich abgeschliffen, und dann mehrere Schichten(inkl. Grundierung) aufgetragen. Da das Boot kein Wasserlieger ist, habe ich kein Antifouling verwendet.
    Nach der Lackierung habe ich einige kleine Luftbläschen(Duchmesser maximal 1mm) gefunden. Besteht die Gefahr, dass Wasser in das GfK diffundiert(im unteren Bereich des Rumpfes ist ein Auftriebskörper)? Das Boot wird pro Jahr nur immer 1-2 Wochen genutzt in denen es im Wasser liegt. Danach ist es nur auf dem Trailer.

    Vielen Dank für Eure Hilfe!!!

    Gruß
    PizzaFlo

  2. #2
    avi Gast

    Standard

    feuchtigkeit "geht" immer ins laminat. führt aber nicht zu diesen bläschen.

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von PizzaFlo
    Hallo,

    ich habe ein ales Gfk-Boot billig erstanden und bin am restaurieren.
    Da der Lack am Rumpf total kaputt war, habe ich abgeschliffen, und dann mehrere Schichten(inkl. Grundierung) aufgetragen. Da das Boot kein Wasserlieger ist, habe ich kein Antifouling verwendet.
    Nach der Lackierung habe ich einige kleine Luftbläschen(Duchmesser maximal 1mm) gefunden. Besteht die Gefahr, dass Wasser in das GfK diffundiert(im unteren Bereich des Rumpfes ist ein Auftriebskörper)? Das Boot wird pro Jahr nur immer 1-2 Wochen genutzt in denen es im Wasser liegt. Danach ist es nur auf dem Trailer.

    Vielen Dank für Eure Hilfe!!!
    1k-2k...lack?
    Gruß
    PizzaFlo
    1k-2k?

  4. #4
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    Standard

    Schlauer wäre es gewesen nach den Abschleifen der alten Farbschichten ersteinmal eine Osmosevorbeugung zu machen. Ein paar Lagen Teerepoxy, dann einen Vinylprimer und dann Deinen Endlack. Teerepoxy und Vinylprimer bilden die Wassersperre Dein Endlack kann in der Hinsicht gar nichts.
    Positiv an deiner Situation ist allerdings das Du kein permanenter Wasserlieger bist. Die kurze Zeit im Wasser macht auch ohneTeerepoxy und Vinylprimer keinerlei Probleme. Auch die Luftblasen im Lack nicht.
    Also, eine schöne Saison 2007 !

    Grüße Wolfgang

  5. #5
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    hallo,
    die Bläschen können mehrere Gründe haben. Vom Rollen, falsche walze oder unsauber ausgerollt. hast du evtl den schleifstaub mit verdünnung abgerieben? dann mußt du mehrere tage warten bis die verdünnung ausgedünstet ist. alles nochmal mit 400er nass überschleifen eine woche warten und bei mind 15-20 grad im schatten mit microfaser- rolle walzen, besser spritzen , dann gibt es garantiert keine blasen. welchen lack verwendest du? habe mind 10 boote selbst lackiert und hatte das problem einmal durch einschluss von verdünnung beim abreiben des staubes und entfetten bei kühlem wetter. hätte nicht am nächsten tag den epoxiprimer aufbringen dürfen.

    gruß triton

  6. #6
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    Hallo,
    das sind leider zu wenig Angaben.
    Wie weit wurde abgeschliffen (Gelcoat, Topcoat, GFK)?
    Was für eine Grundierung wurde verwendet (1k / 2k, Produkt)?
    Bei welchem Anstrich wurden die Bläschen festgestellt (Grundierung / Toplack)?

    Wenn nur bis Gelcoat abgeschliffen wurde, und das i.O. war, dann ist eine funktionierende Feuchtigkeitssperre da.
    Wenn der Primer ein 2-k-Primer war, dann sollte eigentlich dieser eigentlich die Feuchtigkeitssperre (Osmoseschutz) bieten. Wenn dieser o.k. war (keine Bläschen) dann würde ich mir keinen Kopf machen sondern in 2 Jahren noch einmal anschleifen und neu lackieren.
    Aber, das sind zu viele "wenn's".

    Ciao Thomas

  7. #7
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    Standard

    Ich hab mal diesen Thread wieder ausgegraben, da ich genau das selbe Problem mit meinem GFk oberhalb der Wasserlinie bei der Verarbeitung des Topcoat habe.

    Und zwar bilden sich auch bei mir beim Auftragen des Topcoats kleine Bläschen bzw. Lufteinschlüsse und ich bin langsam wirklich ratlos was der Grund dafür sein könnte.

    Als kleinen Überblick über meine Vorgehensweise:

    Als erstes habe ich das alte Topcoat mit 120er soweit abgeschliffen das sämtliche Algen und andere Rückstände auf der Oberfläche samt der Orangenhaut entfernt wurden.
    Daraufhin habe ich sämtliche Rückstände zunächst mit Wasser und einem Lappen, anschließend mit Aceton entfernt.


    Ich benutzte als Topcoat den SeaJet 132 Polyurethan als 2k Topcoat und verarbeite diesen mit einer Schaumstoffrolle die ich zwischendurch auch in regelmäßigen Abständen tausche, da diese sich nach einiger Zeit sonst auflöst.

    Laut Herstellerangabe soll man beim Auftragen via Rolle noch das ganze mit 10% SeaJet Thinner verdünnen.
    Ich habe es bereits mit und ohne Thinner versucht und beides mal die Bläschen in der Oberfläche gehabt.

    Was mache ich falsch? Was hab ich übersehen oder vergessen?
    Ich brauche daher dringend eure Hilfe!
    Grüße

  8. #8
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  9. #9
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    QWenn du das alte Thema schon ausbuddelst, hast Du mal Beitrag 5 gelesen zum Thema Rolle ? Könnte mit ein Problem sein, wenn die sich schon während der Verarbeitung auflöst.

    Btw. Ich verschieb das thema dann mal in den refit-bereich
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

  10. #10
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    Standard

    Aber ist das nicht normal, dass sich die Schaumstoffrolle nach einer gewissen Zeit vom 2k Topcoat auflöst?

    Wäre es nicht auch möglich die Bläschen einfach zum Ende hin fürs Finishing weg zu schleifen und dann mit den einzelnen Schleifstufen so fein zu werden, dass man die Oberfläche zum Ende hin einfach polieren und mit Wachs versiegeln kann?
    Wie gesagt, es handelt sich nur um sehr feine kleine Bäschen.

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