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  1. #1
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    Man weiss es nicht.Aber wenn wir demnächst 10 Jahre auf einen Golf warten müssen, und Bavaria zum VEB umbenannt wird, brauchen wir nur noch warten, bis die Mauer wieder in voller Schönheit erstrahlt.Lassen wir uns überraschen.Aber einen Vorteil hätte die Sache, wir hätten keine Bankräuber mehr, weil die 10 Jahre auf ein Fluchtauto warten müßten.

    [ Dieser Beitrag wurde von marina23 am 30.05.2005 editiert. ]

  2. #2
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    Ungeachtet aller politischen Neigungen: Ab mit diesem Trööt in die Rubrik "Klönschnack", da hier ist einfach die falsche Stelle für den Erguß...

  3. #3
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    Ich kanns nicht lassen, doch an dieser Stelle zu antworten:

    Honnies Rache war Rot-Grün! Ohne all die Oststimmen hätten wir diese Versager nicht in die Regieruzng bekommen. Schlieslich war die letzte Mehrheit nur einige wenige Wählerstimmen und die kamen massig aus dem Osten! Aber da hat man es leider bis heute noch nicht richtig begriffen! Sozialismus funktioniert nicht!

    Dennoch habe ich bedenken, daß wir wieder die Eigenverantwortung bekommen, die ein freier Bürger benötigt, sich entfalten zu können. Vollkasko-Mentalität und Rundum-Versorgung darf und muß nicht sein!

    Der Staat soll für gleiche und vergleichbare Rahmenbedingungen sorgen, das Rechts- Sicherheits- und Gesundheitssystem übernehmen und für wirkliche Notfälle vorsorgen. Der Einzelne darf daraus machen, was er kann und will. Fleiß ist niemandem untersagt und Dummheit und Faulheit muß bestraft werden!

    Versicherungen kann jeder selbst abschließen und Leistungen, die er beansprucht auch selbst bezahlen!
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    Und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

  4. #4
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    Die derzeitige Rot/Grüne Regierung ist die schlechteste CDU, die wir je hatten
    --
    Aloah Granagg

  5. #5
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    wer wollte uns noch die Bootsmaut für Wasserstrassen aufs Auge drücken??

    SPD = SteuererhöhungsPartei Deutschlands.

    Grün wie die Erdbeeren im Garten.
    Erst grün, aber zu nichts zu gebrauchen
    Dann kurz rot, bevor sie schnell faul werden.

    Aber Ok OK, alle größeren Parteien kochen nur mit Wasser, was allerdings kein Grund ist, das Deutschland in der EU zwischenzeitlich fast Schlußlicht ist.

    Der grüne Grundgedanke, der Umweltschutz sollte uns allen am Herzen liegen.

    Die nächsten vier Monate werden bestimmt spannend.

    Gruß aus dem Norden

  6. #6
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    Umweltschutz liegt uns allenm am Herzen. Aber dien diese Riesen-Windräder, die die Landschaft verschndeln und Lärm erzeugen nicht die größte Umweltzerstörung der letzten 10 - 15 Jahre?

    Ich war schon immer gegen Hochhäuser, die machen aber wenigstens keinen Lärm. Und wegen der massierten Windräder müssen jetzt Kabeltrassen für Milliarden geschlagen werden, noch mehr Umweltzerstörung und -verschmutzung.
    --
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  7. #7
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    Nöööö. Wir brauchen keine Atomkraft. Bei uns kommt doch der Strom aus der Steckdose.

    Sagte der Grüne und bezahlte die nächste RWE-Rechnung. Ist doch immer dasselbe: Erst Kraftwerke abschaffen, auf alternative Energien umsteigen und dann feststellen, dass dadurch der grünschnäblige Haubentaucher in seinen Brutgewohnheiten beeinträchtigt ist. Da lachen doch die Hühner.

    [ Dieser Beitrag wurde von Rainer_Wahnwitz am 31.05.2005 editiert. ]

    [ Dieser Beitrag wurde von Rainer_Wahnwitz am 31.05.2005 editiert. ]

  8. #8
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    Original von Nelson-III:
    Ich kanns nicht lassen, doch an dieser Stelle zu antworten:

    Honnies Rache war Rot-Grün! Ohne all die Oststimmen hätten wir diese Versager nicht in die Regieruzng bekommen. Schlieslich war die letzte Mehrheit nur einige wenige Wählerstimmen und die kamen massig aus dem Osten! Aber da hat man es leider bis heute noch nicht richtig begriffen! Sozialismus funktioniert nicht!

    Dennoch habe ich bedenken, daß wir wieder die Eigenverantwortung bekommen, die ein freier Bürger benötigt, sich entfalten zu können. Vollkasko-Mentalität und Rundum-Versorgung darf und muß nicht sein!

    Der Staat soll für gleiche und vergleichbare Rahmenbedingungen sorgen, das Rechts- Sicherheits- und Gesundheitssystem übernehmen und für wirkliche Notfälle vorsorgen. Der Einzelne darf daraus machen, was er kann und will. Fleiß ist niemandem untersagt und Dummheit und Faulheit muß bestraft werden!

    Versicherungen kann jeder selbst abschließen und Leistungen, die er beansprucht auch selbst bezahlen!
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    Und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

    Nelson,

    ohne eine politische Lagerdiskussion lostreten zu wollen, Du wirfst hier doch einiges durcheinander:

    Die Oststimmen haben zunächst mal dafür gesorgt, dass Dr Helmut Kohl 1990 nach massiven Wahlgeschenken Einheitskanzler blieb. Zur Erinnerung: der damalige Bundesbankpräsident Pöhl (SPD) trat wegen des 1:1 Umtausch zurück (in Berlin war es damals üblich schwarz 1:20 zu tauschen) und Lafontaine wies nachhaltig auf zu erwartende (finanzielle) Schwierigkeiten der Wiedervereinigung hin - natürlich nicht sehr populär.

    Unter der oft unterstellten "wirtschaftlichen Kompetenz" von CDU/FDP haben wir deswegen noch immer zu leiden (wenn auch auf hohem Niveau). Auch die Schieflage der sozialen Sicherungssysteme wurde im Grundsatz schon viel früher unter CDU-Ägide eingeleitet: Konrad Adenauers berühmter Satz "Kinder kriegen die Leute immer" hat vor allem dem Rentensystem nachhaltigen Schaden zugefügt (übrigens war der Expertenvorschlag schon damals anders - es war mal wieder ein Wahlgeschenk).

    Nachdem sich die blühenden Landschaften auch nach 1994 nicht einstellen wollten, und Kohls Kapriolen immer weitere Blüten trieb, gab es 1998 - völlig folgerichtig - den Regierungswechsel. Kohl wäre es auch gewesen, der in den achtzigern mit Mehrheit in Bundesrat und Bundestag echte Veränderungen hätte herbeiführen können - er hat sich gedrückt und lieber den Staatsmann gegeben. Oder in seinen eigenen Worten "das ficht mich nicht an" bzw "ich bin dem deutschen Bundestag keine Rechenschaft schuldig".

    SPD/Schröder muss sich vorwerfen lassen nicht 1998 alles auf den Tisch gepackt zu haben, eine "Blut, Schweiß und Tränen"-Rede gehalten zu haben um dann wirklich durchgreifende Reformen durchzuführen. Immerhin hat er es dann nach der nächsten Wahl getan - gegen viele Stimmen in seiner Partei, gegen die Stammklientel aus den Gewerkschaften, gegen Lobbyisten verschiedenster Lager und natürlich gegen Volkes Meinung.

    Die CDU hat sich in dieser Zeit vor allem durch Totalblockade verdient gemacht. Und jetzt? Die Konzepte stehen nicht, aber die einzelnen Vorschläge die von dort kommen, kommen mir irgendwie bekannt vor: Kürzung/Streichung von Pendlerpauschale und Eigenheimzulage, keine durchgreifende Steuerreform, MwSt-Erhöhung, usw - alles Dinge, die teilweise erst vor wenigen Wochen im Bundesrat abgelehnt wurde.

    Verstehe mich bitte nicht falsch, ich bin kein Klassenkämpfer, kein Sozi-Stammwähler und ich bin vor allem nicht zufrieden mit der "Leistung" von Rot/Grün.

    Aber auch wenn man am Stammtisch jede Menge Pluspunkte mit Schröder-Schelte sammeln kann; der Beweis, dass CDU/FDP die bessere Alternative ist, ist damit nicht erbracht. Rot/Grün hat sicher viele Fehler gemacht, aber das eigentliche Problem liegt für mich in den achtzigern: Kohl hat schlicht gar nichts gemacht. Und das wider besseres Wissen und trotz Mehrheit in Bundestag und -rat.

    Das ist Vergangenheit, da muss man heute nicht mehr drüber reden. Aber dieser Annahme CDU/FDP verstünden mehr von Wirtschaft und würden dort mehr anpacken ist wirklich hinreichend widerlegt. Nach den vergangenen Jahren der Totalblockade im Bundesrat sind das für mich schon eher vaterlandslose Gesellen - und ich bin kein Patriot.

    Inhaltlich stimme ich übrigens mit Deinen letzten beiden Absätzen überein - nur habe ich Zweifel an der Nachhaltigkeit und Kompetenz dessen, was uns nach dem 18.9. erwartet.

    Tobias

  9. #9
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    Es kann nur einen echten Kanzler geben:

    LAFONTAINE

    Einer der wenigen, der die Interessen des Volkes vertreten würde. Herz hat er und Verstand. Nur ein bißchen hat sein Verstand pausiert, als er sich der PDS angeboten hatte. ;-))

    Alle anderen könnten Borsalinos tragen und Gamaschen über den Schuhen, denn weit entfernt vom Chigaco der 20ziger Jahre sind die alle nicht.

    ;-))

    Stell ich mir jeden Tag vor: Kanzler Schröder mit weißem Borsalino mit breiter Krempe und schwarzem Hutband, einem Nadelstreifenanzug mit fettem breiten Revers und dann die hellen Gamaschen an den Schuhen und die Tommy-Gun mit Rundmagazin in den Fäusten.

    Die Visage paßt dazu.

    ;-))

    Wenn Merkel nicht in den Bundestag gewählt worden wäre, hätte sie bestimmt jemand auf der Weide vergessen, auf der sie früher gegrast hat.

    ;-))

    Und Stoiber..... oh-je oh-je .... Der Polizeikasper ist re-inkarniert worden in Menschengestalt.

    :-))

    Und Fischer erst.

    Dick, dünn, dick.... Barbapappa ist `ne müde Nummer dagegen.


    :-))

    Ach ja, wo sind eigentlich die Charismatiker von früher geblieben.... gibt`s sowas nicht mehr?





  10. #10
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    @tobias_f

    Behauptung:Die Oststimmen haben zunächst mal dafür gesorgt, dass Dr Helmut Kohl 1990 nach massiven Wahlgeschenken Einheitskanzler blieb.

    Antwort: Kanzler Schröder nach dem Oderhochwasser 2002 auch. Was war für Deutschlands Wirtschaft wohl schlimmer?

    Behauptung: Unter der oft unterstellten "wirtschaftlichen Kompetenz" von CDU/FDP haben wir deswegen noch immer zu leiden (wenn auch auf hohem Niveau).

    Antwort: Richtig. Unter Kanzler Kohl konnte ich mir eine 35-Fuß-Yacht kaufen. Niederländische Nobelmarke. Heute würde mein Erspartes nicht einmal mehr für eine Billig-Bavaria reichen.

    Behauptung: Auch die Schieflage der sozialen Sicherungssysteme wurde im Grundsatz schon viel früher unter CDU-Ägide eingeleitet: Konrad Adenauers berühmter Satz "Kinder kriegen die Leute immer" hat vor allem dem Rentensystem nachhaltigen Schaden zugefügt (übrigens war der Expertenvorschlag schon damals anders - es war mal wieder ein Wahlgeschenk).

    Antwort: Dem Rentensystem Schaden beigefügt haben in erster Linie die zum Nulltarif in das deutsche Sozialsystem integrierten Bürger der DDR und abertausende (angeblich) deutschstämmige Russlanddeutsche. Zugegeben, daran ist die CDU-Regierung nicht ganz unschuldig.

    Behauptung: Nachdem sich die blühenden Landschaften auch nach 1994 nicht einstellen wollten, und Kohls Kapriolen immer weitere Blüten trieb, gab es 1998 - völlig folgerichtig - den Regierungswechsel. Kohl ... hätte (Veränderungen) herbeiführen können - er hat sich gedrückt und lieber den Staatsmann gegeben.

    Antwort: Kanzler Kohl wollte sehr wohl soziale Veränderungen durchführen. Aber mit einem Lafontaine, der in Göbbels-Manier jeden Reformversuch im Bundesrat auflaufen ließ, war das halt nicht zu machen. Bitte, wo ist Lafontaine jetzt? Abgewatscht von den eigenen Leuten. Zu Recht.

    Behauptung: SPD/Schröder muss sich vorwerfen lassen nicht 1998 alles auf den Tisch gepackt zu haben, eine "Blut, Schweiß und Tränen"-Rede gehalten zu haben um dann wirklich durchgreifende Reformen durchzuführen.

    Antwort: Richtig. Er fuhr lieber mit Joschka und den anderen 8-Zylinder-Audi-Grünen auf Urlaub in die Toscana, präsentierte sich im Brioni-Anzug und rauchte dicke Havanna-Zigarren. Ich höre noch seinen Ausspruch im Herbst 1998: "Der kommende Aufschwung ist meiner. Regieren muss Spaß machen." Das Regieren eines 82-Millionen-Volkes ist in erster Linie harte Knochenarbeit und nichts für Leute, bei denen man vor lauter Scheidungen gar nicht mehr weiß, mit wem die im Augenblick eigentlich verheiratet sind (Ist polemisch, ich weiß).

    Behauptung: ...der Beweis, dass CDU/FDP die bessere Alternative ist, ist damit nicht erbracht. Rot/Grün hat sicher viele Fehler gemacht, aber das eigentliche Problem liegt für mich in den achtzigern: Kohl hat schlicht gar nichts gemacht. Und das wider besseres Wissen und trotz Mehrheit in Bundestag und -rat.

    Antwort: Warum hätte man in den Achtzigern, angesichts stabilem Wirtschaftswachstum (Du erinnerst dich noch an Bundesschatzbriefe, die 12 % Rendite jährlich abwarfen?), etwas ändern sollen? Der eigentliche Crash für Deutschland kam 1998 im Herbst, als man Kohl an die Wand genagelt hätte, wäre er der Wiedervereinigung aus dem Wege gegangen. Die Wiedervereinigung war Lenins späte Rache am Kapitalismus. Ohne Gorbatschow (kein Weltverbesserer und Gutmensch sondern ein Kommunist durch und durch) wäre das nie gelungen. Und Thatcher, Mitterand und Bush sen. haben hierzu auch noch applaudiert.

    Warten wir`s ab. Uns bleibt eh nichts anderes übrig. Aber ich sage euch: So gut wie zwischen 1985 und 1998 ging es mir noch nie.

    Rainer

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