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  1. #11
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    Noch zu erwähnen ist, die Schüssel segelt sich wie eine Jolle mit Kiel, läuft erstauich gut für die kurze Wasserlinie und ist absolut gutmütig. Praktisch unkenterbar.

    Mit zwei einfachen dünnen Seilen lässt sich eine Mastlege Vorrichtung basteln, mit der man zu zweit das Ding in 3 min oben und wieder unten hat.

    Zumindest bei meinem Schiff hatte die Luke auf dem Vordeck Dichtichkeitsprobleme. Einmal ausbauen und neu verkleben, das gleiche mit allen Schrauben in der Reling und den Fenstern und alles ist wieder dicht :up:

    Gibt es noch spezielle Fragen?

    Gruß Egoim

  2. #12
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    Hallo Egoim,
    gerade mal erst zwei Jahre vergangen und schon hat wieder einer eine Frage...
    Wie funktioniert das mit dem Maststellen, kannst du das etwas genauer beschreiben und/oder gibt es womöglich Fotos davon?
    Ich habe seit kurzem so ein Boot und der Vorbesitzer hat erzählt, dass man den Spibaum als Jüt einsetzen könnte, meint aber das sei doch noch eine schwierige Angelegenheit.
    Schönen Gruß
    Flonz

  3. #13
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    Hallo,
    nun hab ich die K21 von Flonz :-)
    Geiler Dampfer und läuft super, wie eine Jolle. Ich bin völlig begeistert.

    Das mit den 2 Drähtchen beim Mast stellen, haben wir nicht hin bekommen, war ein bisschen Krampferei beim Legen und vor allem beim Stellen.
    Ging zwar dann, aber wenn wer noch einen Tipp hat, wie das mit den 2 Drähten funktioniert, wäre ich echt dankbar.

    Schön wäre auch, wenn noch wer über die möglichen Schwachstelle des Bootes was weiß..

    Qualitativ bin ich voll begeistert, ist wirklich gut verarbeitet und auch bei dem Alter kaum weiche Stellen.
    Bisschen wellig am Rumpf aber das Unterwasserschiff ist ok.

    Undichtigkeit am Vorluk konnte ich glücklicherweise noch nicht feststellen, lediglich irgendwo an der Steuerbord-Seite kommt durch irgendeine Schraube in der Reling ein bisschen Wasser durch. Wie ich das herausfinde, wo das genau ist, weiß ich noch nicht so genau..

    Was mich noch brennend interessieren würde, wie Ihr das mit den Schot-Winschen geregelt habt.
    Bei uns sind die ca. 50 cm hinter der Vorsegelschiene angebracht.

    Dazwischen ist eine kleine weitere Schiene, wo ich nicht weiß, wofür die gedacht ist...?

    Und ich würde mir noch einen Heckkorb wünschen.
    Vielleicht weiß wer, wo die Heckkörbe der anderen noch schwimmenden K21 gemacht worden sind ?

    Wäre toll für weitere Tipps und Erfahrungsaustausch über den Dampfer.

    Vielen Dank im Voraus

    Gruß

    Björn
    20170901_173354_1.jpg20170901_172544_1.jpg

  4. #14
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    Standard späte Antwort

    Hey, gerade durch Zufall mal wieder über diesen Thread gestolpert und siehe da, mein Account und PW noch ausbuddeln können.

    Auch wenn es dir vermutlich nicht mehr hilft, ich werde die Tage mal Fotos raussuchen. Ich habe meine letzte Woche verkauft und nur aus Jux nochmal dannach gegoogelt.

    Nach knapp 10 Jahren Eignerschaft kann ich sagen, dass ich es nicht bereut habe, aber nun musste einfach etwas größeres her ^^

    ich werde mal die Fotos raussuchen

    gruß Egoim

  5. #15
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    Hallo, super. Wir sind nach wie vor richtig glücklich mit dem Dampfer u. lernen den jedes Jahr etwas besser kennen und ich sehe natürlich auch die altersbedingten Schwächlichkeiten.
    Segelt wie die Angst, dafür kann ich mich jedes mal begeistern, so als wenn es eine Jolle wäre.
    Dieses Jahr ist für den Sommer ein bisschen Stettiner Haff geplant, bin mal gespannt, wie sich das Schiffchen da verhält.
    Mittlerweile habe ich nach den 40 Jahre das stehende u. laufende Gut gewechselt, so dass da hoffentlich keine Überraschungen zu erwarten sind.IMG_20191020_180019_1.jpg IMG_20200516_160638_1.jpg

  6. #16
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    IMG_20200517_155129899_HDR.jpg
    IMG-20200503-WA0003.jpg
    IMG_20200517_155313185_HDR.jpgIMG_20200517_155519950_HDR.jpg

    Soo, hier sind mal die Fotos. In der Theorie wird vorne das Vorstag/Fock gelöst und die Großschot zwischen Bugbeschlag und Furlex eingehakt.
    Ein Mann stellt sich nach vorn unter die Fock/Vorstag und fungiert sozusagen als Jüt. der Zweite nimmt den Mast hinten entgegen und legt ihn auf die Masthalterung (zu sehen auf dem einen Landlieger Foto.

    Das wäre die Theorie, in der Praxis macht einer den Mast vorne los und hält ein bisschen am Vorstag fest und der andere legt den Mast über das Kabinendach auf der Masthalterung ab. Beim Stellen ist der vordere Mann eigentlich nur da um das Vorstag einzuhaken. Zugegeben, dafür sollte man recht fit sein.

    die Schnurkonstruktion verhindert das seitliche umfallen des Mastes, inzwischen sehe ich das als nicht mehr notwendig aber ungemein praktisch an ... ansonsten läuft man Gefahr sich den Mastfuß zu verbiegen, sollte man mal beim legen ausrutschen oder so.

    Bei unserer K21 ist leider der Hubkiel von einem Vorbseitzer mit ca 2l Epoxy festgesetzt worden. Wir hatten also einen Festkieler, bei dem Man den Kiel nicht belasten durfte... daher die hohen Böcke

    gruß Egoim

  7. #17
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    Tolle Bilder. ich bin begeistert. Ist das noch das erste Gelcoat oder schon gestrichen? Wie sah das Deck aus ?
    Ich hab heute auf dem Boot gemerkt, dass doch schon einige Stellen an Deck knacksen wenn man drauf tritt :-(
    Insbesondere zwischen der Mammut-Klampe und den Anfang vom Aufbau und heute auch noch eine Stelle an der Backbord-Seite unterhalb der langen Genuaschiene. Da werden wir dies Jahr im Winter wohl auf jeden Fall was machen müssen.
    Ich möchte eigentlich so lange wie möglich vermeiden das Deck/Rumpf streichen zu müssen, weil dass dann doch schon recht viel Aufwand mit der Demontage aller Beschläge ist, wenn es vernünftig gemacht werden soll. Und irgendwann für den Weiterverkauf macht sich ein original Deck u. Rumpf auch besser, als was Übergemaltes, finde ich.
    Mit dem Mast legen, werden wir Jahr für Jahr immer besser, unser temporärer Schuh funktioniert gut. Aber den Jütbaum an beiden Seiten abgespannt gibt ein besseres Gefühl, wobei wir noch nicht so ganz genau wissen, wo der Drehpunkt liegt, damit die Hilfsleinen da kein Problem geben.
    Aber mit 2 Leuten geht das gut, einer fiert den Jütbaum auf, der andere hält die Unterwanten zusammen u nimmt den Mast auf dem Aufbau stehend entgegen. Mast stellen dauert bisschen länger, weil man auf die Wantenspanner achten muss, funktioniert aber auch immer besser.
    Leider haben wir am Rothsee keinen Kran bzw. Mastkran, dann wär's sicher noch einfacher.

    Mit dem festen Hubkiel ist natürlich schade. Ich bin froh, dass unser Kiel gut funktioniert, wenn er auch reichlich schwer zum Kurbeln ist, aber zum Slippen auf jeden Fall angenehmer.

  8. #18
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    Hallo, dieses mal kommt die Antwort zumindest ETWAS schneller ^^

    Das Überwasserschiff ist gestrichen, das Deck nicht. Das Deck ist in hervorragendem Zustand, hier und da ein paar Haarrisse, aber nichts wildes.

    Der Drehpunkt liegt genau da wo der Mastbolzen durchgesteckt ist, nur halt einen Meter weiter außen... also ca 30cm über Deck.
    Mit Kran kommen andere Probleme, frei Hand geht definitiv schneller.

    Das mit dem Kiel war auf jeden Fall das größte Manko des Bootes, und wir hatten mehrfach überlegt den irgendwie wieder gangbar zu machen (freisägen). Klappert der bei eurem Boot denn beim ankern? wir vermuten das ewige geklapper war der Grund für die Aktion.

    gruß Egoim

  9. #19
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    Sorry, jetzt war ich mal richtig zu spät.
    Mir macht unser Deck die größten Sorgen und ich weigere mich, alle Beschläge abzumontieren u das dann vernünftig zu machen/machen zu lassen.
    Nur drüber pinseln ist nicht so mein Ding u ich würde im Falle eines Verkaufs doch lieber als Käufer ein nicht nachgemaltes Deck sehen wollen.
    Es gibt mittlerweile einige Haarrisse an den versch. belasteten Stellen, die find ich jetzt noch nicht mal so tragisch, Sorgen machen mir eher die Abplatzer u kleine offene Stellen im Gelcoat.
    Wir haben das relativ gut hinbekommen solche Stellen zu reparieren u auch farblich einigermaßen anzugleichen.
    Bei genauem Hingucken sieht man die natürlich trotzdem noch. Hat auch wirklich lange gedauert für jede Stelle die richtige Farbmischung zu basteln.
    Unser Rumpf aht einige Stellen, wo der Voreigner mal richtig gegen die Tonne o. Steg gefahren ist, ich hab die derzeit noch so gelassen aber auch schon mal überlegt, die zu Spachteln u dann das Boot Folieren zu lassen.

    Da wir dies Jahr nicht in Urlaub fahren, hab ich genug Zeit mir noch etwas schöneres für die Mastlege-Vorrichtung einfallen zu lassen.
    Wahrscheinlich 2 Drahtstropps an beiden Seiten vom Spinnaker/Jütbaum die im Drehpunkt gelagert sind, dann gibt's auch keine Probleme mehr mit zu kurzen o. zu langen Führungen vom Jütbaum

    Unser Kiel klappert glücklicherweise gar nicht, weder beim Ankern, noch bei Schwell oder beim Segeln.
    Sitz scheinbar recht gut fest in seiner Halterung. Haben wir wahrscheinlich Glück gehabt

    Hier mal ein Bild von oben:
    k21-kiel.jpg

  10. #20
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    Wie kommt ihr denn mit dem Ruder zurecht? Für einen Freund hab ich mal das "Lenkblech" nach unten vergrößert und profiliert. War hinterher überaus zufrieden.
    Herzliche Grüsse aus Wien
    Peter

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