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  1. #1
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    Standard Probleme mit SRC von RYA?

    Hallo zusammen,

    würde mich über Infos zum Thema freuen. Möchte gerne den SRC bei der RYA machen und frage mich, ob jemand Probleme mit der ausgelobten internationalen Akzeptanz gehabt hat oder ob der Schein genauso akzeptiert wird wie der SRC nach deutschem Model.

    Beste Grüße
    Föschbe

  2. #2
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    Standard

    Mit Sicherheit wird der nicht akzeptiert. Kann nur aus Erfahrung schreiben. Ich hatte damals in England (habe dort 8 Jahre gelebt) alle meine Scheine Yachtmaster ,Coastal Skipper und den Funkschein gemacht.
    Der DSV hat die nicht anerkannt und ich hatte auch das Verkehrsministerium angeschrieben.
    Ich musste den Sportboot Binnen und See neu machen.

    Die damalige ,heute Bundesnetzargentur, wollte die Umschreibung des Funksrechzeugnisses nicht durch führen und hatten das Ganze an das Bundespostministerium weitergeleitet.
    Nach einem Jahr kamen die mit der Aussage zurück, dass die Prüfung nicht entsprechend der Genfer Abmachung durchgeführt war.
    Da hatten die sich aber geirrt. Ich verfügte über eine Ausnahmegenehmigung da ich kein britischer Staatsbürger bin. Auf meinem Funksprechzeugniss war ein Stempel " Not Valid none British. Man händigte mir aber ein Zusatzschreiben vom DTI aus. Mr.. erhält eine Ausnahmegenehmigung da er die Prüfung entsprechen Genfer ...... abgelegt hatte.
    So umging man die Geschichte in GB.
    Dieses Schreiben habe ich dann an die Regulierungsbehörde geschickt. Diese kam nun zurück und schrieb ich hätte die Prüfung nicht in deutscher Sprache abgelegt und der Binnenfunk war nicht Bestandteil der Prüfung.
    Habe denen mitgeteilt, dass ich am Binnenfunk nicht interessiert bin. Darauf habe ich ein Ausweis Dokument "Anerkennung eines ausländischen Seefunkzeugnisses" bekommen. Es ist extra in der Bundesdruckerei für mich gedruckt worden und hatte ein Jahr gedauert.
    In dieser Urkunde befindet sich ein Eintrag " Nicht gültig für Binnenfunk"
    Nun hat der DSV das Sagen und mit Sicherheit wird der Verband Schwierigkeiten machen um das Monopol zu behalten....
    Die sind noch schlimmer als das Ministerium...

    Das Umschreiben meines KFZ Führerscheins war kein Problem...Bei den deutschen Behörden ist es wahrscheinlich nicht bekannt, dass in GB Linksverkehr ist.....beim Boot ist eigentlich alles gleich.
    Geändert von ocean_sailor (02.07.2007 um 19:18 Uhr)

  3. #3
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    Standard

    Hallo Ocean_Sailor,

    danke zunächst mal für die, immerhin einzige, Antwort! Darf ich fragen, wann Du dieses "Desaster" erlebt hast?

    Anbei noch meine Recherche-Ergebnisse:

    Europäische Grundlage der gegenseitigen Anerkennung:
    CEPT/ERC/REC 31-05 E: Harmonised examination procedures for Maritime Radio Operator's Certificates appropriate to vessels which use the frequencies and techniques of the GMDSS Global Maritime Distress and Safety System on a non-compulsory basis.

    Anerkennung in Deutschland
    Laut §13 Abs. (4a) Anlage 3 der deutschen Schiffssicherheitsverordnung vom 3. Mai 1971 (BGBI. I S. 641) sind Befähigungsnachweise der EU bzw. des EWR gleichgestellt. Für die Ausübung von Seefunkdienst auf Yachten bedarf es keiner weiteren Anerkennung.

    Und noch zwei Links:

    http://charterzentrum.wordpress.com/...uch-einfacher/

    http://charterzentrum.wordpress.com/...h-ministerium/

    Gruß
    Föschbe

  4. #4
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    Standard

    Das Papier heißt :
    Berechtigungsausweis zur Anerkennung eines Seefunkzeugnisses Bundesrepublik Deutschland.Ausgestellt in Kiel 10.09.97

    Rückseite Besondere Vermerke der ausstellenden Behörde

    Berechtigt nicht zur Teilnahme am Binnenschiffahrtsfunk
    Gültigkeitsdauer unbefristet und die englische Übersetzung.

    Zweisprachiges Dokument.

  5. #5
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    Standard Das Ministerium schlägt zurück....

    Angesichts der jüngsten Entwicklung könnte man meinen, es fühlt sich im Ministerium jemand persönlich durch den britischen Schein beleidigt.
    Mal sehen, was die Juristerei entscheidet, denn so einfach lassen sich die Segelschulen das Geschäft sicher auch nicht versauen.

    Hoffnungsvoll,
    uboot

  6. #6
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    Standard Ma Butter bei die Fisch

    Zitat Zitat von uboot
    Angesichts der jüngsten Entwicklung könnte man meinen, es fühlt sich im Ministerium jemand persönlich durch den britischen Schein beleidigt.
    Mal sehen, was die Juristerei entscheidet,
    Typischer Fall von abgetauchtem Inhalt einer Meldung??

    Kann er vielleicht sein Statement etwas mit Inhalt füllen? Ich denke auch andere außer mir, haben keinen blassen Dunst wovon die Rede ist. Raten kann man zwar, aber mehr auch nicht.

  7. #7
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    Standard

    Schätze, das bezieht sich auf den Meinungsumschwung im BMV, dargestellt in den heutigen Yacht Online-News.
    Im Juni wollte man die nach englischen Normen abgelegten SRC noch anerkennen, jetzt plötzlich doch nicht mehr...

  8. #8
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    Standard

    Meiner Meinung nach sind die GMDSS-Funkscheine schon per Defintion europaweit einheitlich und gültig. D.h. ein britischer SRC gilt genauso in DE oder AT - eine Anerkennung oder Umschreibung ist weder notwendig noch vorgesehen. Die von Föschbe zitierten Rechtsquellen stützen das. Allerdings: wie sollte man merken, ob der Schein ok ist oder nicht? Dazu müsste man erst kontrolliert wrden und anschließend ggf. einen langen Rechtsweg beschreiten.

    @ocean_sailor: Wenn dein Schein, um den es hier geht, tatsächlich der SRC und kein älterer anderer Schein war, wäre es interessant, mit welchen Argumenten (§§) die Anerkennung abgelehnt wurde.
    Geändert von wombat2005 (27.07.2007 um 20:31 Uhr)

  9. #9
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    Standard

    Hmm,

    in 97 gab es doch das SRC noch gar nicht ( in der BRD ) .

    Ciao
    Dieter

  10. #10
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    Standard

    Zitat Zitat von wombat2005
    Meiner Meinung nach sind die GMDSS-Funkscheine schon per Defintion europaweit ..... gültig.
    Mach das weltweit

    K.

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