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  1. #31
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    Hi Manuel,

    nur zur Verbreitung :

    Meiner Meinung nach ist die Slipperei mit nem 2-Tonnen-Boot fast immer ein Zirkus. Die ideale Bahn wirst Du selten finden.

    Dann stehen Deine 2 Tonnen Boot samt Geländewagen vielleicht auf ner engen,steilen, rutschigen Slipbahn, und Du fragst Dich, wie Du die Fuhre da wieder hoch kriegst........wurde ja vorne schon beschrieben.

    Oder Dein Slipwagen ist noch im Wasser, Seitenwind, Welle steht auch etwas........viel Spaß beim " Verladen ". Ist dann schon schwierig, den Kahn überhaupt genau zu den Auflagepunkten zu kriegen.....

    Und ob das dann nur der Slipwagen oder der ganze Trailer ist, macht wohl keinen großen Unterschied mehr.

    Den Trailer könntest Du ja auch mit ner Winde oder nem längeren Ende aus dem Wasser holen. Das Auto muß, je nach Ort, nicht zwingend auf die Rampe.

    Denke mal, die Dinger sind teurer, Probleme bleiben aber, und deshalb kaufen das nicht vielen.

    Laß mich aber gerne eines besseren belehren .

    Ciao
    Dieter

  2. #32
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    Zitat Zitat von Firsty
    ...das würde ich im Bereich der Produkthaftung sehen. So ein Sliptrailer ist ja auch luftbereift. Extremfall, Luft entweicht komplett, was das für Auswirkungen auf das Gespann haben kann, muss wohl nicht beschrieben werden....

    Nach dieser Argumentation dürfte es nur Vollgummireifen an den Trailern geben, da ein Luftverlust am Trailer mehr Auswirkung haben dürfte als beim Slipwagen
    Unwahrscheinlich ist außerdem, daß die Luft bei einem stehenden Rad (das des Sliptrailers fährt ja nicht) schlagartig entweicht.

    Das Argument mit den höheren Kosten sehe ich da schon ehr, aber 1-2k € Mehrkosten im Verhältnis zu dem Gesamtpreis eines Neu-Bootes???

  3. #33
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    Der Dieter nimmt´s anderen aus dem Mund und spricht es aus.....
    Denke, das 20-21 ft., ca. 1000kg und ein max. Tiefgang von 50- 55 cm die obergrenze beim Slippen sind. Selbst MOBO´s, da geb ich Dieter recht, sind oftmals nicht einfach zu slippen. Hatte mal das vergnügnen, dabeizusein. Knapp 20 minuten nur zum richten des Bootes auf dem Hänger, denn der Hänger stand nicht gerade (von der Längsachse aus gesehen), sondern schräg im Wasser. Somit kam auch das Boot nie richtig zum liegen.Nach mehreren versuchen und nachdem ein Fischer, der ortskundig war, den tip gegeben hatte, den Hänger doch nicht "gerade" sondern leicht nach links rückwärts ins Wasser zu setzen (so als ob das Gespann in einer Kurve steht ), funktionierte es. Dies alles aber auf einer Naturbahn...

  4. #34
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    >>aber 1-2k € Mehrkosten im Verhältnis zu dem Gesamtpreis eines Neu-Bootes???<<
    Du sagtest oben: Einmal rein, einmal raus für eine Woche Urlaub 120 bis 160 Euro Kran Kosten. Ja sind das denn unverhältnismäßige Mehrkosten im Verhältnis zu dem Gesamtpreis eines Neubootes? Und es ist ja nicht so, dass die 120 bis 160 € für das Kranen (die für die meisten Revieren gewiss hoch gegriffen sind) reine Zusatzkosten wären. Auch beim Slippen hast Du
    - Gebühren für die Slipbahn
    - Mehrkosten beim Trailerkauf
    - Mehrkosten beim Zugwagen (GW statt nur großes Auto)
    - Mehrkosten (geringe) an Ausstattung, Winde, Watstiefel, Peilstäbe
    - Mehrkosten an Wartung für Radlager, Bremsen
    - Kosten durch Beschädigungen/Verschleiß an Reifen, Kupplung, Trailer.

    Meine größte Sorge wäre übrigens, dass der von der Kupplung gelöste Trailer nach hinten überkippt, wenn das Boot auf dem Trailer festgezurrt ist, oder dass nur das Boot Übergewicht bekommt. Ich habe mal gesehen, wie ein Trailer mit einem 22er Kielschwerter nach hinten zu kippen begann. Im allerletzten Moment hat sich ein Brocken von Mann (Format Wildecker Herzbub) beherzt vorne an den Bug gehängt, der die Schose so gerade noch wieder zum Stillstand bekam. Wenn die Geschichte einmal in (falsche) Bewegung kommt, ist es wirklich nicht mehr witzig.

    Den Tip von Firsty - "Was gegen das Slippen einer 25er spricht, schaut man sich am besten auf einer gut frequentierten Slipbahn an -, gab ich oben aus gutem Grund auch schon mal. Berücksichtige im Falle von Motorbooten, dass die leichter zu slippen sind als ein Segelboot.

    Flipper

  5. #35
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    Zitat Zitat von schneller66
    Hallo,

    Habe Elektrowinde gekauft welche bei 45 Grad noch 2500 kg ziehen kann. Diese wird an die Hängerkupplung gehängt und kann damit den Anhänger ca. 10 m weit ins Wasser die Slippbahn entlang versenken....
    Und da geht der Ärger los. Welche Rampe geht denn noch 10m ins Wasser???

    Das Problem ist einfach, dass es kaum vernünftige Sliprampen gibt. Meistens ist der Winkel zu steil oder zu flach und fast immer ist die Bahn für Kielschiffe zu kurz.

    Harald Schwarzlose plädiert in seinem Buch "Kleine Yachten" dafür, ab 750kg den Kran zu benutzen. Mein Schwager hingegen slippt seine Neptun22 mit etwa 1,5to immer sehr sicher.

    Da wo ich segle, kostet das Kranen zwischen 20,-€ und 45,-€ pro Hub. Das lasse ich mir meine heilen Nerven dann auch gerne kosten. (Bavaria606, ca.950Kg)

  6. #36
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    Mal meine Überlegungen zum Thema Slippwagen bei einem 2 to Schiff -

    wie schwer würde ein solcher Slippwagen wohl werden ?

    Ein dementsprechender Rahmen , 2 solide Achsen , Räder , Stützen usw. , alles muss ja dem hohen Gewicht und den kräften während der fahrt standhalten . Ich schätze es wird so min. auf ca. 300 kg hinauslaufen .

    Das kommt also noch zum Gesamtgewicht dazu , evtl. wird es hier beim Trailer dann schon wieder knapp .

    Schwimmen wird er dann auch nicht mehr , wie soll das Boot dann wieder genau darauf positioniert werden ?

    Andre
    Geändert von lumpy (11.09.2007 um 22:46 Uhr)

  7. #37
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    2 Tonnen zu slippen halte ich schon für ziemlich viel...

    Aber ich sehe bei uns im Hafen (BMK-Hafen in Langenargen am Bodensee) durchaus Leute mit Festkiel-Segelbooten (geschätzt knapp über 1m Tiefgang und ca. 7m Länge), die ihr Boot mit der elektrischen Seilwinde slippen. Ist zwar nicht gerade angenehm (man muss sehr weit ins Wasser rein), aber mit etwas Übung funktioniert das dort ohne größere Probleme.
    Ich habe auch noch nie gesehen, dass ein Anhänger mit Boot an der Seilwinde nach hinten gekippt ist (nur einmal ist ein Boot auf dem Anhänger etwas nach hinten gerutscht, weil der Anhänger absolut nicht Slip-Tauglich war - größerer Schaden konnte nur durch die schnelle Reaktion von einigen Leuten verhindert werden)
    Ich habe auch immer Leute beobachtet, die ein großes MoBo (schätzungsweise 6,5-7m lang und bestimmt nicht leicht) mit einem Mercedes C 200 Kompressor mit Automatik (also kein großer Geländewagen, o.ä.) an der gleichen Rampe geslippt haben - problemlos.
    Die Slipanlage ist aber auch sehr gut.

  8. #38
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    Zitat Zitat von Manuel.F
    Nach dieser Argumentation dürfte es nur Vollgummireifen an den Trailern geben, da ein Luftverlust am Trailer mehr Auswirkung haben dürfte als beim Slipwagen...

    ...ich kenne es nur so, dass das Schiff gegen den Hänger verzurrt wird. Um eine annähernd gleiche stabile Verzurrung zu erreichen, müsste der Slipwagen zum Beispiel mit Bolzen mit dem Trailer verbunden werden. Ansonsten würde ein Luftverlust beim Slipwagen zu einer Gurtlose führen, die für viel Adrenalin sorgen könnte....

    Diese Diskussion ist so alt wie die Boote selbst, lesen Sie mal hier:

    http://forum.yacht.de/archive/index.php/t-59363.html

  9. #39
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    Hallo,

    kann mir auch nicht vorstellen das der Hänger an der Winde nach hinten kippen kann. Wenn ich es aufzeichne würde das Windenseil immer flacher im Winkel somit würde die Kraft immer größer die dem Kippen entgegen wirkt.

    Hat schon mal Jemand einen Hänger an der Winde nach hinten kippen sehen oder es ist Ihm selbst passiert?

    Zum Thema 2 to slippen:

    Wenn mit Elektrowinde geslippt wird bin ich der Meinung das in erster Linie der Tiefgang entscheident ist. Solange die Winde mit den 2 to fertig wird ist das Gewicht nicht wirklich entscheident.

    Mit Geländewagen sieht es anders aus. Ich hab mal einen Range Rover mit Pferdehänger bei wenig Schnee festgefahren. Bei den glatten Slippbahnen würde ich auch nicht immer dran glauben das das Auto wirklich hoch kommt. Kupplung ist allerdings bei einem Auto wie Range Rover 4 l V8 kein Thema da im ersten Gang Untersetzt bei 3000 Umin ca. 10km/h erreicht werden. Da drehen die Räder sofort durch oder es geht vorwärts.

    Grüße Jürgen der allerdings den Sprit eines Geländewagens nicht bezahlen will und deswegen nur Elektrowinde oder ich muß doch Kranen

  10. #40
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    Noch ein Aspekt, der noch nicht explizit erwähnt wurde (von dem aber auch in dem Forumslink gesprochen wird): Sliptrailer auf Straßentrailer wird mit zunehmendem Schiffsgewicht ne immer wackligere Angelegenheit beim Fahren! Hab durchaus schon von Varianta-Eignern gelesen, daß sie die Räder abgebaut und beide Trailer miteinander verschraubt haben um vernünftige Fahreigenschaften auf der Straße zu kriegen... und die wiegt nur 800kg.

    Hab's aber selbst noch nicht ausprobiert.
    Dafür auf Slipbahnen schon sehr interessante Slipversuche beobachtet...
    Da ist auch schon einiges nach hinten gekippt (war'n recht langes Windenseil), allerdings nur FAMs... da rüttelt's man halt wieder zurecht bzw. zerrt mal ordentlich dran (Gewicht 450kg).

    Gruß
    Katja

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