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  1. #51
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    Zitat Zitat von Manuel.F
    - mit dem Bootshaken unter Wasser drücken und darüberfahren.
    Theoretisch stimmt schon was du erzählst. Aber nur theoretisch.
    Grundsätzlich ist es sehr einfach, das Boot zu Wasser zu lassen. Vorausgesetzt Neigung, Länge und Zustand der Bahn stimmt.
    Schwierig ist es, das Boot rauszuholen. Der Slipwagen der Varianta schwimmt nicht. Somit muss er nicht runtergedruckt werden. Dafür ist er mindestens 120 cm tief unter Wasser, und du siehst schlecht, ob das Boot darauf liegt oder nicht. Meistens geht man hüfttief ins Wasser, und zieht / schiebt das Boot so lange rum, bis es darauf liegt. Dann fängt man an zu kurbeln, und der Slipwagen kommt raus, und dotzt an die Ränder der Bahn an. Dann kommt das Boot wieder zurück ins Wasser, wird rumgeschubst und einen erneuten Versuch gestertet. Dann hast du das Boot vor dem Trailer (der am Wagen befestigt sein muss, sonnst kurbelst du und das Boot bleibt im Wasser dafür rutscht der Trailer runter). Aber beim weiterkurbeln kommt es schief auf dem Trailer. Den Slipwagen kannst du nicht drehen, den Trailer nur sehr schwierig (der hängt am Wagen, und daran 900 kg). Dann hat man noch Wind oder Strömung und nutzt so eine Bahn selten alleine. Oft wird die Bahn von Jollen genutzt. Und die haben keine Lust so lange zu warten, bist du dein Boot langsam und bequem auf dem Slipwagen drauf hast. Und wenn drei Boote warten, und 7 Personen dir grimmig zuschauen, macht es noch weniger Spaß. Und Anfang April, wenn der Wind schön bläst, hat man noch weniger Lust, dauernd ins Wasser zu gehen...

    Bei der Varianta, mit 900 KG geht es schon, aber es macht kein Spass. Da ist eine Booje die besere Wahl.
    Geändert von ceckardt (23.09.2007 um 19:07 Uhr)

  2. #52
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    Hallo !
    hab die Diskussion hier mit Interesse verfolgt.
    Als absoluter Segelbootneuling würde es mich interessieren, wie Ihr hier die Möglichkeit einschätzt, einen ca 900 kg Kielschwerter zu slippen.
    (darf insges 1200 kg gebremst ziehen - kein Geländewagen)
    Ist das realistisch - und gibt es in der nördlichen Adria gescheite Slipanlagen.

  3. #53
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    Von Adria hab ich null Ahnung, aber meine Ricochet, die nicht ganz so schwer ist, aber auch nicht viel weniger hat, hab ich problemlos in Holland schon auf verschiedensten Bahnen geslippt. Es kommt wie in den Vorpostings gesagt nur darauf an, wie die Slipbahn ist. Wenn Neigung und Länge stimmen, die Bahn etwas geschützt liegt, dann ist das kein Problem. Ich hab nen Berlingo, der auch bei Deinem Gewicht Schluss hat. Auch voll ausgereizt bin ich auch steilere Bahnen mit schlechtem Gewissen wegen der Kupplung, aber bisher noch immer hochgekommen. Ich finde Fahren im Stau mit Bootshänger in den Alpen schlimmer als Slippen
    Immer eine Mütze Wind und me(e)hr...

    Gruß Peter

    www.sy-boundless.net
    Deltania 27DS/Viko 27DS

  4. #54
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    Zitat Zitat von traveler
    Hallo !
    hab die Diskussion hier mit Interesse verfolgt.
    Als absoluter Segelbootneuling würde es mich interessieren, wie Ihr hier die Möglichkeit einschätzt, einen ca 900 kg Kielschwerter zu slippen.
    (darf insges 1200 kg gebremst ziehen - kein Geländewagen)
    Ist das realistisch - und gibt es in der nördlichen Adria gescheite Slipanlagen.
    Sind die 900kg selbst gewogen oder steht das nur im Prospekt? - Boote sind oft deutlich schwerer als die Prospektangabe.
    Ich denke nämlich, dass bei 900kg Boot + Trailer die 1200kg Anhängelast ziemlich schnell überschritten sind... Zumindest muss man da wohl alles, was im Boot ist, ins Zugfahrzeug laden (Platz- und Gewichtsproblem im Zugfahrzeug)
    d.h. du bist zumindest schon an der absoluten Obergrenze der zulässigen Anhängelast. Da glaube ich, dass Slippen mit dem Auto nicht mehr geht oder zumindest eine extreme Belastung für dein Auto darstellt.

    Wir haben z.B. für unser 750kg-Boot (Prospektangabe) einen Trailer mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 1,3t.

  5. #55
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    Zitat Zitat von Virus
    Hi,

    rein gehts mit der 25er KS. Raus eher nicht....man muss den Trailer zu weit versenken. Die 25er Neptun ist ohne den Innenballast, sogar mit dem Dieselmotor, kaum schwerer als die 22er Backdecker.
    Um die 1850 kilo. Haste keinen Diesel kannste noch mal 130 Kilo abziehen.

    Die Rauskranerei ist der Hauptgrund das ich unsere verkaufen will.

    Gruß
    Willy
    PS. für Gedanken bezüglich der Rausslipperei bin ich sehr offen....
    Gleiche Erfahrungen mit einer Waarschip 725, ca. 1.5t, 120 Tiefe
    Abgeslippt wurde über die stationäre Seilwinde des Hafens, dabei aufpassen, das der Schwerpunkt des Bootes auf dem Trailer auch im Gefälle immer noch o.k. ist.
    Aufgeslippt wurde über eine Lore mit verstellbaren Rungen (und einer 4x2m Bodenplatte), dann mit dem Kran umgesetzt. Die Versuche, den Trailer mit Rungen und Peilstäben auch zum Aufslippen tauglich zu machen, haben wir alle im Keim abgebrochen, zu risky.

    Im neuen Hafen wird nur noch gekrant, geht deutlich schneller und stressfreier. (Für uns.) Aber die früheren Sliporgien, 20 Boote und ein par Kasten Biere an einem Nachmittag, die hatten schon was...

  6. #56
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    Zitat Zitat von MaGu
    Sind die 900kg selbst gewogen oder steht das nur im Prospekt? - Boote sind oft deutlich schwerer als die Prospektangabe.
    Ich denke nämlich, dass bei 900kg Boot + Trailer die 1200kg Anhängelast ziemlich schnell überschritten sind... Zumindest muss man da wohl alles, was im Boot ist, ins Zugfahrzeug laden (Platz- und Gewichtsproblem im Zugfahrzeug)
    d.h. du bist zumindest schon an der absoluten Obergrenze der zulässigen Anhängelast. Da glaube ich, dass Slippen mit dem Auto nicht mehr geht oder zumindest eine extreme Belastung für dein Auto darstellt.

    Wir haben z.B. für unser 750kg-Boot (Prospektangabe) einen Trailer mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 1,3t.

    Dem kann ich nur zustimmen. Hab ne Jidzo. 20 ft. lang. Im Prospekt steht was von 900 kg. Ich selbst schätzte die auf höchstens 850 kg, mit ein bisschen Augenzwinkern gerade recht für meinen Harbeck B1000 Vario (760 kg Nutzlast.) Hab das Boot dann komplett zwecks reinigung ausgeräumt. Sogar Schiebeluk und die Garage dafür waren demontiert. Dann auf ne Waage. 1250 kg standen dann auf der Wiegekarte. 240 kg Trailergewicht abgezogen, kommt man auf 1010 kg. Wie gesagt, ohne Mast, Baum, Segel und anderen Kleinkram wie Motor, Tank, Fender, Anker usw usw.
    Zudem würde ich trotz Allradantrieb (Suzuki Grand Vitara Bj. 2005 neues Modell) mit einem Tiefgang von 85 cm nicht mehr Slippen.
    Letztes WE hatte ich Kranaktion........ Selbst zu 3. war das Mastlegen zwar gleich erledigt, aber die Vorbereitungsaktion um den Mast zu legen war nicht unter 2 h zu erledigen. Ich benötige für meinen Mast zwar noch keine Jüttvorrichtung, aber 2 Mann (zur Not und mit ein paar Tricks geht es auch alleine) sollten es schon sein. Daher jedes WE Boot auf- und wieder abbauen........NEIN DANKE!

  7. #57
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    Nu, das angegeben Gewicht ist Prospektgewicht...was das Schiffchen in Realität wirklich wiegt weiss ich bisher noch nicht...is ne Dufour T6, innen aber mehr oder weniger komplett leergeräumt, also zur Zeit nur der Bootskörper + komplettes Rigg
    Alles was also zusätzlich noch dran bzw reinkommt kann ich demnach selebr bestimmen/wiegen
    und das soll dann ahlt total max 900 kg nicht überschreiten

  8. #58
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    Zitat Zitat von traveler
    Nu, das angegeben Gewicht ist Prospektgewicht...was das Schiffchen in Realität wirklich wiegt weiss ich bisher noch nicht...is ne Dufour T6, innen aber mehr oder weniger komplett leergeräumt, also zur Zeit nur der Bootskörper + komplettes Rigg
    Alles was also zusätzlich noch dran bzw reinkommt kann ich demnach selebr bestimmen/wiegen
    und das soll dann ahlt total max 900 kg nicht überschreiten
    Hallo ???,

    mit den 900 kg wirst du nicht hinkommen. Ich habe ebenfalls eine Dufour T6. Neben Schale, Rigg, Segel hatte ich beim Kranen dieses Jahr (nur) als zusätzliches Gewicht:
    - Honda 5 PS AB
    - Tank (8 Liter)
    - Profilvorstag

    Die Kranwaage zeigte 980 kg.
    Nach dem Kranen kamen noch dazu: Gel-Batterie (55 Ah), Anker (8 kg).

    In naher Zukunft wird zum Gewicht dazukommen:
    - Leichtwindsegel
    - Kleiner Kocher
    - etwas Geschirr
    - Cactus Toilette
    - Fest montierte Badeleiter
    - Heckreling
    - Bugspriet
    - Ausbau Navigationsbeleuchtung

    Mit dem Pkw mit 1200 kg Anhängelast kannst du das Boot von einer Straßenseite auf die andere bringen. Aber nicht längere Strecken Trailern und nicht slippen.
    Der Trailer wiegt ca. 350 kg.
    Um das Boot abzuholen, hatte ich einen Renault Espace mit 2000 kg Anhängelast. Das war dann o.k. Mit dem Fahrzeug haben wir das Boot lediglich ins Wasser gebracht. Rausholen, auf der Slipbahn, hätte ich es aber auch mit diesem Fahrzeug nicht wollen.
    Es ist mir keine 35 Euro wert, die Kupplung dafür zu ruinieren.

    Ciao Thomas
    Infos zum Bodensee: www.mein-bodensee.com

  9. #59
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    Moin,

    um noch mal zur Ausgangsfrage zu kommen, ich werde mir getz was basteln um das Boot exakt auf den Trailer zu bekommen.

    Werds mal einstellen wenn es soweit ist....auf einen Kran mag ich nimmer angewiesen sein.


    Gruß
    Willy
    http://boote-wassersport-forum.de/index.php

  10. #60
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    ...dann noch einen Tip: Lassen Sie es sich in jedem Fall patentieren! Die Ingnieure (mich eingeschlossen) sind bislang dran gescheitert. Eine pfiffige anwendbare Idee könnte gut Geld bringen....

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