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  1. #1
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    Standard Zulassungen/Dokumente Selbstbau

    Tag zusammen,

    man nehme einmal an, man hätte erfolgreich einen Segelkatamaran >12m selber gebaut. Man nehme ferner an, man wollte nun mit dieser Gerätschaft in einem deutschen Binnengewässer und anschließend über die Weltmeere hinaus segeln.

    Wie sieht das mit Zulassungen (u.a. auch wo?) usw. aus, welche Lawine rollt da auf einen zu ?

    Sagen wir einmal Marke Eigenbau basierend auf Konstruktionsplänen eines professionellen Konstrukteurs aus Übersee ?

  2. #2
    avi Gast

    Standard

    nehmen wir mal an, du nutzt die suchfunktion nach z.b. "schiffsregister" da hast du alle infos....
    ich hatte meinen dampfer nirgends zugelassen.... wozu auch?

  3. #3
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    Standard

    Wieso Zulassung, was für eine Zulassung?

    Solange die Sessel*#&%$§ in Berlin noch nicht auf die Idee gekommen sind, so einen Scheiss einzuführen, gibt es das nicht.

    Wenn Du später das Boot mal über einen Händler verkaufen willst, dann muss irgendwann mal eine CE Zertifizierung gemacht werden, aber sonst brauchts da nix.

  4. #4
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    Standard So sind wir

    Tja, so sind wir Deutschen,
    wir lechzen nach Bestimmungen, Zulassungen, Verwaltungsvorschriften, usw. und wenn nix dergleichen da ist, stehen wir auf dem "Schlauch"
    Im Grunde genommen sind Probleme schnell gemacht.

  5. #5
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    Genauso wie ein Auto nicht mit nem Führerschein fährt, sondern mit Benzin verhält es sich ähnlich mit nem o.g. Kat, der nur ordentlich Hack an Wind haben will, schon klar.

    Meine Frage zielte mehr in die Richtung ab, was hier und in anderen Ländern erfahrungsgemäß immer oder fast immer bootsbezogen gefordert wird beim Einklarieren oder bei Kontrollen auf dem Wasser (spezielle Dorfsheriffs an einigen Küsten in einigen Ländern mal abgesehen, die sich evtl. mit nem Zertifikat zufrieden geben, dass da mind. 45 Promille Alkohol in der Schnaps-Pulle ist, die man als Geschenk serviert, damit man seine Ruhe hat).

    Hab z.B. folgendes gefunden:
    ["...Die französischen Behörden verlangen bei Einreise über den Wasserweg grundsätzlich das Flaggenzertifikat; bei Nichtvorhandensein werden saftige Strafen verlangt..."]

    Flaggenzertifikat, Reisepass und gültiges Visum fürs jeweilige Dritt-Land müsste demnach reichen, oder ? Wenn Dich die Wasser-"Rennleitung" auf dem Rhein oder an der deutschen Nordsee katscht, wollen die bootsbezogen kein Dokument sehen ? Vermutlich wohl auch so nen Eigentumsnachweis (Flaggenzertifikat) und natürlich SBF-See plus neuerdings SRC oder LRC.

    Hab grade beim BSH gesehen, dass das Flaggenzertifikat wohl 40 EUR kostet, 8 Jahre gilt und man als Selbstbauer nur glaubhaft versichern muß, dass man das Boot auch gebaut hat (Vorlage von Rechnungen wesentlicher Bauteile).

  6. #6
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    308

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    Du hast Deine Fragen doch selber beantwortet. Gebe die 40E aus und Du hast den Eigentumsnachweis und bist im Ausland auf deutschem Boden.

    Martin

  7. #7
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Hallo DOS,
    auf deutschen Binnengewässern kommst Du leider um eine Zulassung und ein Kennzeichen nicht herum. Das kann das Flaggenzertifikat, ein Kennzeichen eines WSA oder ein IBS (bei ADAC, DMYV oder DSV) sein. Ist aber problemlos z.B. bei einem beliebigen WSA für 18€ zu bekommen. Verlangt werden die technischen Daten, ein paar Fotos und evt. Rechnungen (z.B. über Rumpfbaumaterial, Motor u.ä.) die das Eigentum glaubhaft machen. Kein großer Aufwand und geht schnell.
    Ob Frankreich tatsächlich im Seebereich noch das Flaggenzertifikat fordert, ist ein wenig umstritten. Zahlreiche Wassersportler in verschiedenen Foren berichten dazu, dass inzwischen auch IBS- oder WSA-Kennzeichen reicht.
    Gruß
    Wepi

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von wattn-segel
    Du hast Deine Fragen doch selber beantwortet. Gebe die 40E aus und Du hast den Eigentumsnachweis ....
    Richtig, und das Flaggenzertifikat taugt auch im Binnenbereich. Man muss dessen Nummer aber auch tatsächlich am Schiff anbringen, sonst kann es Geld kosten.


    ... und bist im Ausland auf deutschem Boden.
    Das hingegen ist ein verbreiteter Irrtum.

    Elbe-1

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