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  1. #31
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    Zitat Zitat von trikita
    So wie die Mechanik jetzt aussieht, macht der Tri eher den Eindruck, daß man ihn am besten in geschützten Küstengewässern einsetzen könnte oder auf Binnenrevieren (Müritz als Beispiel).

    Für den Einsatz auf einer Atlantiküberquerung, die Du planst, würde ich den Tri eher auf feste beams umrüsten. Ohne dabei die alten beams zu nutzen.

    Willst Du den Tri nicht umrüsten auf feste beams, solltest Du wenigstens die beam-Befestigungen an den Auslegerrümpfen etwas verbessern und zwar, indem Du VA-Vorrichtungen baust, die auf den Auslegern befestigt werden. Unten auf der angehängten Zeichnung in roter Farbe skizziert. Das würde die Stabilität erheblich erhöhen.
    Wichtig wäre auch die Verspannung der beams zueinander (über Kreuz) und zum Rumpf hin. Wahrscheinlich gibt es Drähte, die Du anschlagen mußt, aber bei Deiner Schwenkmechanik sollte man so gut verspannen wie möglich.

    Ich mache da noch eine Zeichnung.

    In rot-weißem Anstrich sah der Tri übrigens auch ziemlich gut aus.
    danke für die tipps und die kritik ...leider kann man auf den aktuellen fotos das vorhandene Wiederlager (auf dem ama) nicht erkennen.
    ich mache morgen mal ein paar detailbilder verschiedener lager und aufnahmepunkte und versuche das "vorhandene" seilsystem zu rekonstruieren
    und darzustellen

    Sicherer ist auf jeden fall für eine langfahrt ein feste verbindung der rümpfe
    mit stabilen lagern
    zudem vermutlich mir das schnarren oder schlagen der langen federn und stahlseilsysteme erhebliche schlafstörungen verursachen könnte...
    Und da sehen wir wieder mal diese gewaltige zeitendifferenz zu heute !
    auf jeden schrottplatz bekommt man noch super funktionierende kofferraumhydraulikdämpfer in allen größen und längen...damals mußte man sich noch gänzlich anders der problemlösungen nähern indem der konstruktör
    sich ein seil -federsystem entwickelte..

    rot weiß ?......bei einem roten deck hätte ich bedenken im warmen klima,und dieser helle blauton (fischerbootblau) vermindert angeblich
    pilz und backterien ansammlungen allgemein verständlich,wobei dieses wissen schon seit generationen in südlichen ländern überall praktisch schön anwendung findet....
    Indios & Eulenspiegel
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  2. #32
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    Zitat Zitat von round-world2
    rot weiß ?......bei einem roten deck hätte ich bedenken im warmen klima,und dieser helle blauton (fischerbootblau) vermindert angeblich
    pilz und backterien ansammlungen allgemein verständlich,wobei dieses wissen schon seit generationen in südlichen ländern überall praktisch schön anwendung findet....
    Ist klar, daß Du das im Spaß meinst....

    Natürlich meinte ich die Originallackierung. Weißes Deck und roter Rumpf. Weiße Decks blenden eben nur intensiv. Das ist wohl der Grund, warum viele Segler ihre Boote mit gebrochenem weiß oder beige streichen. Nach meiner Beobachtung machen das oft Besitzer von Stahlbooten. Aber weiße Decks sehen eben edel aus und gegen das Blenden gibt es Sonnenbrillen. Sollte man sowieso tragen auf dem Wasser, weil die UV-Belastung der Augen um ein vielfaches höher ist als an Land.

    Falls Deine Informationen über die hellblaue Farbe richtig sein sollte: RESPEKT für die Recherche.

    Danke für Deine Ausführungen und Pläne. War bisher doch kurzweilig, Deinen Tri etwas besser kennenzulernen. Auf jeden Fall ist es ein Unikum.

    Ich habe hier die Zeichnung angefügt, die meine Vorstellung für eine einigermaßen atlantiktauglichen Verspannung wiedergibt. Dazu mußte ich Deinen Originalplan ein wenig fälschen.

    Trotzdem: Freunde Dich an mit dem Gedanken, daß Du besser einen nicht klappbaren beam durch die beiden Cockpitschanzen und einen beam durch die Kajüte führst und fest einlaminierst und zuverlässigverspannst! So wie der Tri zur Zeit ausgelegt ist, solltest Du besser nicht an Offshore-Törns denken. Vielleicht ist es zu riskieren, mit den Modifikationen, die ich hier vorschlage; also Drahtseilverspannung mit Wantenspannern und Drahtseilen zwischen den Rümpfen und geänderten beam-Aufnahmen auf den Auslegern.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von trikita (13.10.2007 um 19:07 Uhr)

  3. #33
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    Ahoi, round-world2,
    ich finde Deine Ausführungen hochinteressant und freue mich schon auf die neuen Fotos und Detailbilder. Für mich ist klar, dass die Verbindung der Rümpfe mit Kofferraumhydraulikdämpfern und Federn , kombiniert mit einem ausgeklügelten Seilsystem eine neue revolutionäre Phase in der Schiffskonstruktion darstellt. Dass diese Verbindungsart des Rumpfes mit den beams zu unerfreulichen Geräuschen neigt, scheint mir nicht so wichtig, denn aus sicherheitstechnischen Gründen kann man über die vorhandenen Geräusche sehr schnell prüfen, ob die Ausleger überhaupt noch vorhanden sind. Dabei sollte die gewaltige Zeitendifferenz eine eher untergeordnete Rolle spielen. Durch eine leichte Zeitraumberechnung können die mit der Zeitraumkomponente verbundenen Fragestellungen leicht bearbeitet werden. Ein größeres Problem scheint mir die Schwenkgeschwindigkeit zu sein, mit der die beams beizuklappen sind. Hier gilt es Zeitverluste zu vermeiden und die "Beiklappphase" durch ein Winschholesystem erheblich zu verkürzen. Denn Zeit ist ja bekanntlich Geld. Ich hoffe, Du informierst das Forum weiter über Deine Bauplanungen und Reiseabsichten.
    MfG
    die 32

  4. #34
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    Zitat Zitat von trikita
    Ist klar, daß Du das im Spaß meinst....

    Natürlich meinte ich die Originallackierung. Weißes Deck und roter Rumpf. Weiße Decks blenden eben nur intensiv. Das ist wohl der Grund, warum viele Segler ihre Boote mit gebrochenem weiß oder beige streichen. Nach meiner Beobachtung machen das oft Besitzer von Stahlbooten. Aber weiße Decks sehen eben edel aus und gegen das Blenden gibt es Sonnenbrillen. Sollte man sowieso tragen auf dem Wasser, weil die UV-Belastung der Augen um ein vielfaches höher ist als an Land.

    Falls Deine Informationen über die hellblaue Farbe richtig sein sollte: RESPEKT für die Recherche.
    Danke für Deine Ausführungen und Pläne. War bisher doch kurzweilig, Deinen Tri etwas besser kennenzulernen. Auf jeden Fall ist es ein Unikum.

    Ich habe hier die Zeichnung angefügt, die meine Vorstellung für eine einigermaßen atlantiktauglichen Verspannung wiedergibt. Dazu mußte ich Deinen Originalplan ein wenig fälschen.

    Trotzdem: Freunde Dich an mit dem Gedanken, daß Du besser einen nicht klappbaren beam durch die beiden Cockpitschanzen und einen beam durch die Kajüte führst und fest einlaminierst und zuverlässigverspannst! So wie der Tri zur Zeit ausgelegt ist, solltest Du besser nicht an Offshore-Törns denken. Vielleicht ist es zu riskieren, mit den Modifikationen, die ich hier vorschlage; also Drahtseilverspannung mit Wantenspannern und Drahtseilen zwischen den Rümpfen und geänderten beam-Aufnahmen auf den Auslegern.
    "Danke für Deine Ausführungen und Pläne. War bisher doch kurzweilig, Deinen Tri etwas besser kennenzulernen. Auf jeden Fall ist es ein Unikum."

    und meines erachtens weiteren diskusionen ,fragen und antworten wert sowie der vergleich zu "modernen" Tris ein wertvolles "Muss" ! sein sollte.
    Ps
    in der medicin heißt das "schlupfLieder" und die kosmetische korrektur
    wird mittlerweile von den kassen bezahlt !
    durch das ständige blinzeln auf dem wasser werden halt " Die Falten "
    immer größer und länger..
    bei lichtempfindlichen und blonden blauäugigen wie mir kann ich mir vielleicht
    in zwanzig jahren mit wäscheklammern an den augenbrauen selber helfen
    und das himmelblau pilzabweisend ist brauchte ich nicht recherchieren,sondern nur aus meiner "birne "....wo ich es mal vor ungefähr 31 jahren eingelagert und abgespeichert habe... ...
    Indios & Eulenspiegel
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  5. #35
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    Zitat Zitat von 32
    Ahoi, round-world2,
    ich finde Deine Ausführungen hochinteressant und freue mich schon auf die neuen Fotos und Detailbilder. Für mich ist klar, dass die Verbindung der Rümpfe mit Kofferraumhydraulikdämpfern und Federn , kombiniert mit einem ausgeklügelten Seilsystem eine neue revolutionäre Phase in der Schiffskonstruktion darstellt. Dass diese Verbindungsart des Rumpfes mit den beams zu unerfreulichen Geräuschen neigt, scheint mir nicht so wichtig, denn aus sicherheitstechnischen Gründen kann man über die vorhandenen Geräusche sehr schnell prüfen, ob die Ausleger überhaupt noch vorhanden sind. Dabei sollte die gewaltige Zeitendifferenz eine eher untergeordnete Rolle spielen. Durch eine leichte Zeitraumberechnung können die mit der Zeitraumkomponente verbundenen Fragestellungen leicht bearbeitet werden. Ein größeres Problem scheint mir die Schwenkgeschwindigkeit zu sein, mit der die beams beizuklappen sind. Hier gilt es Zeitverluste zu vermeiden und die "Beiklappphase" durch ein Winschholesystem erheblich zu verkürzen. Denn Zeit ist ja bekanntlich Geld. Ich hoffe, Du informierst das Forum weiter über Deine Bauplanungen und Reiseabsichten.
    "
    Für mich ist klar, dass die Verbindung der Rümpfe mit Kofferraumhydraulikdämpfern und Federn , kombiniert mit einem ausgeklügelten Seilsystem eine neue revolutionäre Phase in der Schiffskonstruktion darstellt."

    Zitat von trikita
    Ist klar, daß Du das im Spaß meinst....
    Danke...
    ich mußte sogar zweimal lesen ...Cool


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  6. #36
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    War klar, as das reine Ironie ist. Aber sehr gut ausgeklügelt der Text. Mir macht der Text allerdings auch klar, daß der ein oder andere Leser die Pläne von round_world2 nicht ernst nimmt bzw. die Klappmechanik belächelt.

    Daher noch einmal der ausdrückliche Rat:

    Das Boot bricht auf jeden Fall bei härten Verhältnissen nicht auseinander, sofern man die Schwimmer mit dem Rumpf verspannt und die Mechanik auf den Decks der amas verbessert. Im Idealfall würde ich es unbedingt modifizieren, wenn ich eine Langfahrt vorhätte. Und zwar so, wie ich es beschrieben habe.

    Übrigens: Würde mich gar nicht wundern, wenn hinter dem nick "32" der Herr "Dragon_Fly" steckt..... Der Stil ist derselbe.

  7. #37
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    gutes kino

    pogo

  8. #38
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    Zitat Zitat von finn-dinghy.de
    Die Vorstellung, die "Ausleger" im Seegang abzunehmen, um sie als "Landungsboot" zu verwenden, und dann wieder im Seegang zu montieren, ist realitätsfern, da das nicht einmal auf dem Möhnesee klappen wird.

    Auch das "Auslegerkanu" ist nicht mehr als eine Spinnerei.

    www.classic-finn.de
    Oh och....einfacher, wie ein dingi runter zukurbeln...

    Anleitung zum abkoppeln eines amas und nutzung als ausleger kanu:

    zwei verbindungs-stangen mit dem mastloch eins zb. surfbretts einstecken/verbinden
    dann die beiden stangen auf einem der ausleger anstecken/verbinden
    dann hat man sogar einen Quadymaran
    nun nur noch bequem die beiden bolzen lösen und entfernen .
    Paddel und surf-segel ergeben dann sogar ein auslegerkanu mit kofferraum
    und das restliche schiff vor Anker,mit nur einem ausleger kann auch nicht kentern..
    selbst das finger-klemmen bei etwas wellengang wird janz einfach durch geschütze zugänge fast unmöglich gemacht
    einfach simpel eeeasy......
    Indios & Eulenspiegel
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  9. #39
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    Zitat Zitat von pogo
    gutes kino
    pogo
    Kann das crunchen der Chips bis hierher hören...

    Bin gespannt auf Deinen fachlichen Kommentar, den Du angekündigt hattest....



    Oder ist jetzt Schweigen im Walde angesagt?


  10. #40
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

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    Zitat Zitat von trikita

    Oder ist jetzt Schweigen im Walde angesagt?
    ja, der plot is`so gut u. kurzweilig wie der inhalt schräg.

    pogo

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