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  1. #1
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    Standard Laser oder Contender, bitte um Meinungen

    Hallo Leute,

    mich beschäftigt zur Zeit eine Überlegung und ich bitte Euch mir mal Eure Sicht der Dinge zu geben. Meine Überlegung betrifft allerdings nur Laser und Contender alles andere ist auch toll, aber eben nicht in meinem Kopf.

    Ich berichte mal, bin 36 Jahre und recht sportlich, d.h. kann mich bücken und laufe hin und wieder mal einen Marathon. Neben dem Laufen habe ich vor ca. zwei Jahren mit dem Segeln angefangen (sozusagen als Ausgleich), in der Segelschule war eine Jolle, die partout nicht umkippen wollte und danch kaufte ich mir ein ziemliches Dickschiff von Dehler. Seitdem schaute ich allen hinterher die dicht über dem Wasser nur so flitzen und eine Menge Spaß hatten, aber eben auch mal kentern. Bei zwei Booten habe ich sehnsüchtig geschaut: Laser und Contender. Das hat dazu geführt, das das Dickschiff jetzt einen neuen Eigner hat und ich was Geeignetes suche.

    Ich bin 90 kg schwer und 1,90 groß, der Laser geht unter mir also noch nicht unter. Der Contender auch nicht. Fest steht, ich will es machen, aber womit.

    Das Problem ist für mich, ich bin beides noch nie gesegelt und eigentlich noch nie eine schnelle Jolle (im Trapez nur auf nem Kat ) und bei beidem lande ich garantiert nach den ersten Metern im Wasser. Schlecht für Probesegeln und dann entscheiden.

    Ich habe mir gedacht ich steige mit einem Laser ein, da ist ja kein Trapez dran (eine Sache zum Üben weniger) und lerne damit erst mal vernünftig zu Segeln. Danach könnte ich ja mit dem Contender anfangen.....

    Oder soll ich geleich mit dem Contender....

    Bin ein bissel ratlos. Für Beides im absoluten Zweifelsfall reicht die Kohle nicht.

    Ach so ja das Revier ist die Havel bei Berlin und da ist es streckenweise etwas eng, aber ich denke bei beiden Booten ist das nicht so das Thema.

    Gruß
    Lascon

  2. #2
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    Standard Erst Laser

    Contender macht mehr Spaß, erfordert aber nicht nur Kondition sondern bereits verankerte Bewegungsmuster in deinem Hirn. Wenn du bisher keine schnellen und flachen Jollen gesegelt bist kauf dir einen billigen Laser zum Heizen und Üben und spar schonmal auf einen Contender.
    Der Contender hat auch deutlich mehr Stil - much more sophisticated ...

    Gruß
    Frank

  3. #3
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    Standard

    Seh ich auch so. Der Contender hat mehr Stil und macht wegen reichlich mehr Geschwindigkeit deutlich mehr Spaß. Dafür ist an einem Laser so gut wie nichts dran, was kaputt gehen könnte und das ganze Gefährt irgendwie flexibler (so mit teibarem Mast und noch flacherem Rumpf ohne nennenswertes Cockpit. Weiterhin macht ein Contender bei böigem Wind, wie auf der Havel weniger Spaß. Außerdem könnte es sein, daß Du auf den Geschmack kommst, was das Segeln um die Wette angeht. Da bist Du mit einem Contender besser dran, wenn es anfangs nur darum geht, anderen das Heck zu zeigen. Aber vielleicht verirrst Du Dich mal auf eine Yardstickregatta. Da hat man im Binnenrevier mit Windabdeckung bessere Karten wenn man Laser segelt. Der ist bei wenig und ungleichmäßigem Wind eine Yardstickwaffe erster Güte.
    Also bleibt zusammenfassend: Der Contender ist besser zum Angeben und hat mehr Stil. Der Laser ist die Wahl der Vernunft und lässt sich günstig beschaffen, lagern und ohne großen Wertverlust wieder loswerden. Somit bleibt mein Rat der gleiche, wie der von Frank. Besorg Dir erstmal nen Laser und sieh dann weiter.
    Live slow, sail fast!

  4. #4
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    Standard

    Mit 90 kg bewegst Du Dich im oberen möglichen Gewichtsbereich für den Laser, d.h. mit 90 Kg steigen bereits viele Laser-Segler ins Finn um.

    Laser: sehr viele Ranglistenregatten in Deutschland.

    Finn: ca. 60 Ranglistenregatten in D.

    Contender: nur 18 Ranglistenregatten 2007 in D.


    www.classic-finn.de

  5. #5
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    Standard

    Hallo Lascon,

    von Ende der 70er bis heute hatte ich folgende Einhandboote:
    einen Laser
    ein Finn
    fünf Contender
    drei A-Catamarane

    Ich denke, dass diese Auswahl zeigt, welche Bootstypen zumindest für mich die interessantesten waren.

    Die relativ große Zahl an Contendern weist übrigens nicht darauf hin, dass die Boote nicht langlebig sind (das Gegenteil ist der Fall), sondern nur, dass ich seinerzeit einen sehr guten Draht zu einem Importeur hatte.

    Ansonsten hat 'Spisegler' vieles richtig ausgeführt, nur seiner Meinung, mit einem Conti könne man besser angeben, mag ich ganz und gar nicht folgen.

    Viel Spaß mit dem neuen Boot (was immer es auch sein mag - Einhandgleitjolle ist auf jeden Fall gut)
    Klaus

  6. #6
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    Standard laser oder contender

    hmm, ich bin beide Boote noch nicht gesegelt. aber, zu bedenken ist auch:
    Laser und Finn wollen Gewichtsausgleich durch Ausreiten,
    Contender hat ein Trapez.
    scheint mir knieschonender, aber das können andere hoffentlich besser beurteilen.
    Gruss klaus

  7. #7
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    Standard

    Zitat Zitat von home-of-the-beaer
    hmm, ich bin beide Boote noch nicht gesegelt. aber, zu bedenken ist auch:
    Laser und Finn wollen Gewichtsausgleich durch Ausreiten,
    Contender hat ein Trapez.
    scheint mir knieschonender, aber das können andere hoffentlich besser beurteilen.
    Gruss klaus
    OH NEIN, der Contender ist beileibe nicht knieschonend! Aber das ist Jollensegeln ja generell nicht wirklich, hat mir schon im reifen Alter von 21 Jahren eine größere OP eingebracht ...

    Gruß
    Frank

  8. #8
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    Standard Ausprobieren!!

    Hi,

    probier doch beide aus! Wenn Du nicht weißt, was Dir besser gefällt ist das doch der beste Weg. Soweit ich weiß bieten die Contis Probesegeln direkt an. Auf deren Hompepage findest Du einen Link "Probesegeln" und dann taucht eine KArte mit Standorten von Probebooten auf. Die Laser werden ähnliches anbieten können. Und wenn ich mich nicht irre ist doch in 2 Wochen Bootsmesse in Berlin. Die KV's sollten vor Ort sein.

    Ich für meinen Teil würde mich allerdings ohne lange zu überlegen imemr für etwas mit Trapez entscheiden, egal ob Havel, Alster oder Baggersee.

    Gruß
    Nacrase

  9. #9
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    Standard RS Vareo?

    Hallo Lascon,

    auf die Gefahr hin, dass Du ihn schon verworfen hast:

    Wie wäre es mit einem RS Vareo?

    Trägt 90 kg viel besser als ein Laser und macht dank Genacker raumschots wesentlich mehr Spass. Platz ist noch mehr als auf einem Laser, unter einem Contender Baum muss man sich in der Wende dagegen schon ganz schön falten :-) Im Gegensatz zu den anderen beiden ist es auch ein aktuelles Design und nicht aus den 60/70ern.

    Aus dem Trapez zu steuern schockt prinzipiell tausendmal mehr als an einem Laser zu hängen, macht aber auf einem kleinen Revier doch weniger Sinn.

    Um das gleich vorweg zu nehmen: Nein, es gibt (noch) keine Vareo Regatten in D, bei denen man in großen Feldern an der Tonne mit dem Messer zwischen den Zähnen die Regeln strapazieren kann - aber das muss ja auch nicht jeder wollen...

  10. #10
    Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Lascon
    .

    Das Problem ist für mich, ich bin beides noch nie gesegelt und eigentlich noch nie eine schnelle Jolle (im Trapez nur auf nem Kat ) und bei beidem lande ich garantiert nach den ersten Metern im Wasser. Schlecht für Probesegeln und dann entscheiden.

    Ich habe mir gedacht ich steige mit einem Laser ein, da ist ja kein Trapez dran (eine Sache zum Üben weniger) und lerne damit erst mal vernünftig zu Segeln. Danach könnte ich ja mit dem Contender anfangen.....

    Oder soll ich geleich mit dem Contender....
    Lascon,

    Voraussetzung für das Segeln auf der Havel ist in der Regel die Mitgliedschaft in einem Segelverein. Somit besteht sicher auch die Möglichkeit einen Vereins-Laser zu segeln und Segelerfahrung im Laser zu sammeln.
    Nach dem anschliessenden Probesegeln im Contender http://contenderclass.de/ oder Finn www.finnwelle.de (über Regionalobmann vereinbaren) fällt die Entscheidung für ein eigenes Boot wesentlich leichter.

    Aussenseiter segeln eine RS-Vareo oder einen anderen Exoten meist nur eine Saison bis es ihnen zu langweilig geworden ist.

    www.classic-finn.de

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