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  1. #11
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    hi, ich bin laser gesegelt, bei wind ein spannendes boot, aber unter 3 bf, eher lahm. der contender, noch nicht gesegelt, aber gerade auf der boot mit der KV ein probesegeln vereinbart, hat 12 qm segelfläche die bestimmt auch unter 3bf schon abgeht und bei mehr muss man halt ins trapez. gut dass man dabei mehr kraft und technik braucht und eher mal im bach liegt gehört dazu.
    (muss aber auch sagen ich segle seit jahrzehnten div. bootstypen und klassen). für den anfang kann ich mich einigen vorredner nur anshcliessen. laser unbedingt mal probieren und vielleicht 1-2 jahre segeln. dann erst umsteigen.
    beim einhand trapezsegeln sind am anfang immer 3 haende nötig( schot,pinne, trapezhandgriff) soviel missgebildete gibt es aber nicht.


    andreas

  2. #12
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    Zitat Zitat von IOM
    für den anfang kann ich mich einigen vorredner nur anshcliessen. laser unbedingt mal probieren und vielleicht 1-2 jahre segeln. dann erst umsteigen.
    Genau !

    Bei Laser und Finn ist neben körperlicher Fitness übrigens auch Köpfchen gefragt, da es sich um Bootsklassen handelt, bei denen die Regatta-Taktik eine große Rolle spielt. Es wird - ohne nennenswerten Fahrtverlust - bei jeder sich bietenden Gelegenheit gewendet, um kleinste Winddrehungen oder die Position gegenüber anderen Booten taktisch auszunutzen.
    Laser und Finnklasse generieren daher die besten Segler der Welt, d.h. die Skipper der letzten America´s Cup Finals waren alle Laser- oder Finnsegler.

    Der Contender, der übrigens auch erfolgreich von jungen Damen gesegelt wird, ist ein geschwindigkeitsorientiertes Boot. Da eine Wende im Contender wesentlich länger als im Laser oder Finn dauert, wird seltener gewendet und stattdessen versucht, über den Speed Vorteile zu erlangen.

    Mit Yardstick 105 ist der Contender geringfügig schneller als ein Finn (YS 110), d.h. bei einer einstündigen Regatta ca. 2 1/2 Minuten vor dem Finn im Ziel.
    Das Finn hat dagegen Vorteile aufgrund seines unverstagten flexiblen Masts, d.h. das ganze Gedöns mit den Wanten, Trapezdrähten, Vorstag, Salingen entfällt beim Finn, was sich beim Auf- und Abtakeln und dem Bootstransport sehr vorteilhaft bemerkbar macht.


    www.classic-finn.de
    Geändert von finn-dinghy.de (09.11.2007 um 08:10 Uhr)

  3. #13
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    Standard Danke

    Hallo Leute ,
    vielen Dank für die Vielzahl von Meinungen.
    Ich entnehme dem Grundtenor, dass ursprüngliche Idee auch bei Euch Zustimmung findet. Das erste Boot wird ein preisgünstiger Laser und nach ein oder zwei Jahren, falls ich nicht abgesoffen bin, sehe ich vielleicht klarer und auch weiter. Ich sehe mich sozusagen bestätigt.

    Das Finn ist auch ein geiles Boot, mit einer Menge Vorteilen, aber juckt mir nicht in den Fingern wenn ich es sehe. Ist eben wie bei meiner Frau, da juckts zum Glück noch .

    Nicht was Ihr jetzt denkt, ich denke Gefühl und Auge essen mit und mein Tisch ist nun gedeckt .

    Egal aber was für ein Boot, hauptsache Einhand.

    Gruß
    Lascon

  4. #14
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    Zitat Zitat von finn-dinghy.de
    Lascon,

    Voraussetzung für das Segeln auf der Havel ist in der Regel die Mitgliedschaft in einem Segelverein....
    Woher hast Du diese Weisheit? nun kenne ich doch ganz paar unorganisierte Segler in meinem Heimatrevier...

  5. #15
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    Zitat Zitat von Jollenkreuzer
    Woher hast Du diese Weisheit? nun kenne ich doch ganz paar unorganisierte Segler in meinem Heimatrevier...
    Dann nenne doch bitte die öffentlichen Slipstellen (mit Parkraum für Trailer und Wohnmobil) an der Havel, wo Jedermann seinen Laser oder Contender zu Wasser lassen kann.

  6. #16
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    Mein Boot liegt in einem privaten Bootshaus. Es gibt daselbst auch Trockenstände für Jollen (oder MoBo-Heizer). Ähnliche Liegeplatzvermieter gibt´s einige, und selbst wenn man keinen Liegeplatzvertrag für die Saison abschließt, kann man dort gegen Obulus Bootchen slippen.

    Aber ich laß mich gern von Dir über mein Heimatrevier aufklären.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Jollenkreuzer
    Mein Boot liegt in einem privaten Bootshaus. Es gibt daselbst auch Trockenstände für Jollen (oder MoBo-Heizer). Ähnliche Liegeplatzvermieter gibt´s einige, und selbst wenn man keinen Liegeplatzvertrag für die Saison abschließt, kann man dort gegen Obulus Bootchen slippen.

    Aber ich laß mich gern von Dir über mein Heimatrevier aufklären.
    Meine Aussage lautete:

    "Voraussetzung für das Segeln auf der Havel ist in der Regel die Mitgliedschaft in einem Segelverein.... "

    Ausnahmen von der Regel - wie private Liegeplätze - sind selbstverständlich möglich, aber von der Liegeplatzanzahl her unbedeutend.

    www.classic-finn.de

  8. #18
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    Zitat Zitat von finn-dinghy.de
    Meine Aussage lautete:

    "Voraussetzung für das Segeln auf der Havel ist in der Regel die Mitgliedschaft in einem Segelverein.... "

    Ausnahmen von der Regel - wie private Liegeplätze - sind selbstverständlich möglich, aber von der Liegeplatzanzahl her unbedeutend.
    Also, ich würde an Deiner Stelle mit solchen Aussagen vorsichtig sein.
    Sie stimmen möglicherweise für aktive Regattasegler, aber nicht für Jollensegler im Allgemeinen.

    Aber ich laß mich gern von Dir über mein Revier belehren.

  9. #19
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    Zitat Zitat von Jollenkreuzer
    Also, ich würde an Deiner Stelle mit solchen Aussagen vorsichtig sein.
    Sie stimmen möglicherweise für aktive Regattasegler, aber nicht für Jollensegler im Allgemeinen.

    Aber ich laß mich gern von Dir über mein Revier belehren.


    Vorsicht !

    habe auch schon in Berlin gewohnt !

    Wenn Du Dich so gut auf deinem Revier auskennst, dann müsstest Du wissen, dass die meisten Liegeplätze den ca. 30 an der Havel gelegenen Segelvereinen gehören.

  10. #20
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    Standard Aussenseiter?

    Auch in modernen Klassen gewinnt man letztendlich durch überlegende Taktik, nur sind da die Entscheidungen viel komplexer und lauten aufgrund von wesentlich mehr eingehenden Aspekten häufiger mal "Keine Änderung", in den meisten Klassen kommen zu den Wenden und Halsen eines Finns eben auch noch Spi-Manöver dazu. Schnell sind die anderen in den modernen Klassen auch (außer man ist gerade gekentert), bei Finns, AC Booten etc. läuft eben alles etwas gemütlicher ab.

    Ansonsten: Die Leute, die sich ein zeitgemäßes Design kaufen, sind keine "Aussenseiter", sondern einfach nette Leute, die sich nur nicht mit irgendwelchen Vorkriegsdesigns zufrieden geben. Es gibt sogar eine Trainingsgruppe, in der Vareo und Finn-Dinghies einträchtig zusammen trainieren...

    Es gab vor vielen Jahren auch mal eine Zeit, in der es nur wenige Contender gab, und eine Zeit, in denen es nur wenige Laser gab. Seltsamerweise sind die ersten Besitzer ("Aussenseiter"???) nicht nach einem Jahr auf ein Finn-Dinghy umgestiegen, sondern haben erfolgreiche Felder begründet. An die Zeit, in der der Finn neu war, können sich wahrscheinlich nur noch wenige Segler erinnern, und die sind jetzt alle olympische Funktionäre :-)

    Vergesst einfach die Yardstickzahlen, bei wenig und unstetigem Wind wird die träge Masse dafür sorgen, dass ein Finn auch mal schneller als ein Contender ist. Dafür steht bei viel Wind der Contendersegler schon mit einem breiten Grinsen unter der Dusche, bevor der Finn im Ziel ist.

    Aus dem Trapez zu steuern ist schon nicht schlecht, aber in Sachen Coolness-Faktor sind foilende Motten wahrscheinlich im Moment kaum zu toppen. Hm, war aber hier irgendwie nicht das Thema...
    Geändert von skslr (09.11.2007 um 22:33 Uhr)

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