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  1. #1
    Ausgeschiedener User Gast

    Standard Carlo unser grüner Macher

    Na Carlo war das wirklich Deine Idee?

    Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Fritz Kuhn (Foto r.), will, dass die Hamas in “Friedensverhandlungen eingebunden wird”. Ob Kuhn die Charta der Hamas kennt? Davon muss man eigentlich ausgehen, ansonsten wäre er völlig uninformiert und inkompetent, wenn er über die Hamas redet, was natürlich nicht ausgeschlossen werden kann. Es stellt sich die Grundsatzfrage, ob man mit einer Organisation, die sich derart antisemitisch zeigt wie die Hamas, überhaupt verhandeln darf. Speziell im Hinblick auf die deutsche Geschichte ist Kuhns Vorschlag mehr als bedenklich - er ist beängstigend.

    Wir erinnern uns: Als die dänische Zeitung Jyllands Posten aus Protest gegen die Angst vor Racheakten bei islamkritischer Berichterstattung und Darstellung die Mohammed-Karikaturen veröffentlichte, verglich Kuhn in unsäglicher Weise Jyllands Posten mit dem Nazi-Sprachrohr “Der Stürmer”. Der Protest gegen mörderische Intoleranz von islamischer Seite war für ihn in völliger Umkehr des Sachverhalts “nazimäßig”. Nicht die islamische Intoleranz war es, für die er weitaus passender den Nazivergleich hätte anwenden können. Darum überrascht nun Kuhns Vorschlag zur politischen Aufwertung der Hamas nicht wirklich.

    Auch ein Vergleich mit der Hamas kommt dem Nazi-Vergleicher Kuhn nicht in den Sinn. Das ist umso erstaunlicher, wenn man die Charta der Hamas im Detail betrachtet. Denn dort heißt es unter anderem in Artikel 7:

    Weil Muslime, die die Sache der Hamas verfolgen und für ihren Sieg kämpfen (…), überall auf der Erde verbreitet sind, ist die Islamistische Widerstandsbewegung eine universelle Bewegung. (…) Hamas ist eines der Glieder in der Kette des Djihad, die sich der zionistischen Invasion entgegenstellt. (…) Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! (…)

    Mit einer Organisation, die solche Aussagen in ihrem Grundsatzprogramm führt, will der Fraktionschef der Grünen über “Frieden” verhandelt sehen. Würde Kuhn mit Neonazis verhandeln wollen, um des lieben Friedens Willen, die ähnliche Aussagen in ihren Statuten pflegen? Wohl kaum, und völlig zurecht. Warum dann aber mit der Hamas?

    Und worüber genau will Kuhn eigentlich verhandelt wissen mit einer korangemäßen Hamas, die letztlich nur das konsequent umsetzen will, was der Prophet befohlen hat? Denn die Hamas beruft sich ausdrücklich auf den Islam in ihrer Zielsetzung:

    Artikel 1: Die Islamische Widerstandsbewegung entnimmt ihre Richtlinien dem Islam: Auf ihn gründet sie ihr Denken, ihre Interpretationen und Vorstellungen über die Existenz, das Leben und die Menschheit. Aus ihm leitet sie ihr Verhalten ab, von ihm lässt sie sich bei allem was sie tut inspirieren.

    Will der Unläubige Kuhn (laut Koran definiert als Kreatur “schlimmer als ein Tier” - Sure 8,55) etwa der Hamas erklären, wie man den Islam “richtig” zu interpretieren hat? Oder sie zum Übertritt zu einer friedlichen Religion wie dem Buddhismus oder dem Christentum überreden? Oder noch besser - zum Parteieintritt in die (pseudo)pazifistischen Grünen?

    Wenn Kuhn der Hamas Friedfertigkeit einreden will bzw. von anderen dies plötzlich medienwirksam verlangt, was er selbst in Eigeninitiative längst hätte tun können, bedeutet das nichts anderes, als dass die Hamas den Islam aufgeben soll, so wie sie ihn authentisch versteht.

    So meint Kuhn seine “Friedensinitiative” jedoch mit Sicherheit nicht. Denn Kuhn scheint der Islam fast so heilig wie der Hamas - wenn man seine äußerst diffamierenden Aussagen gegenüber Jyllands Posten bedenkt, die sich gegen die Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt richten. Dafür aber in diesem Punkt im Einklang stehen mit islamischem Zensurverständnis.

    Kuhn:
    „Wer mit Hamas redet, legitimiert nicht die Gewalt, die von ihr ausgeht.“

    Wer mit der Hamas redet, legitimiert die Hamas als Verhandlungspartner. Trotz ihrer unmenschlichen, antijüdischen Programmatik. Darf eine Organisation, die anderen Menschen allein aufgrund ihrer Kultur das Existenzrecht abspricht, Verhandlungspartner in irgendeiner Form sein? Wer speziell aus der deutschen Geschichte gelernt hat, kann diesen Ansatz nur mit äußerster Entschiedenheit verneinen - und muss ihn verurteilen.

    Für die Grünen stellt sich klar die Frage nach Maßnahmen gegen Kuhn. Ein sofortiger Parteiausschluss wäre mehr als angemessen. Doch das ist eher unwahrscheinlich. Im Gegenteil. Der Grüne Jerzy Montag, Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentarier-Gruppe, verlagert den Konfliktanteil indirekt einseitig auf Israel, durch Forderungen an die israelische Seite.

    Merkel (derzeit auf Israel-Besuch) müsse aber auch auf einen «gerechten Ausgleich mit den arabischen Palästinensern» dringen. «Dabei sollte die Bundeskanzlerin auch kritische Fragen ansprechen und deutlich machen, dass Israel in der Siedlerfrage, bei der Handhabung der Checkpoints und den allgemeinen Lebensbedingungen der Palästinenser in den besetzten Gebieten aus humanitären Gründen und langfristig aus eigenem Interesse nach neuen Wegen suchen sollte»

    Glauben die Grünen allen Ernstes, dass es nur wegen ein paar Siedlungen und Checkpoints diesen Konflikt gibt? Dass, wenn man ihre Vorstellungen erfüllt, endlich Frieden in Nahost einkehrt, oder geht es darum Israel suggestiv als Konfliktmotor darzustellen, welcher Misstände erst kreiert, auf die die islamisch-palästinensische Seite dann reagiert?

    Die Grünen verweigern die Anerkennung des Umstandes, dass der Konflikt Israel-Palästinenser-islamische Welt nichts mit den lokalen Gegebenheiten zu tun hat. Sondern in der islamischen Ideologie verankert ist, die gemäß Koran fordert, dass alle Gebiete, die einst islamisch waren, wieder re-islamisiert werden müssen. Genau dies kommt in der Charta der Hamas in aller Deutlichkeit zum Ausdruck.

    Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten; der Nationalismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist Bestandteil ihres Glaubens. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit. Das palästinensische Volk aber ist zu edel, um seine Zukunft, seine Rechte und sein Schicksal einem sinnlosen Spiel zu unterwerfen.

    Was will nun einer wie Kuhn oder Montag, und andere Kaschierer der islamischen Aggression angesichts solcher Einstellungen auf islamischer Seite mit “Friedensverhandlungen” erreichen? In gefährlicher Weise stellt Kuhn die Hamas verharmlosend als Organisation dar, bei der es Spielraum für Friedensverhandlungen gäbe.

    „Wenn man Frieden erreichen will, muss man mit der Hamas reden“

    Auch Chamberlain hat mit Hitler geredet (Foto oben l.). Wir kennen alle das entsetzliche Resultat. Haben wir, speziell Kuhn und ähnlich Denkende, gar nichts aus der Geschichte gelernt? Warum wollen sie eine Organisation wie die Hamas unbedingt aufwerten, wo deren Ziele so klar und unverrückbar zum Ausdruck gebracht sind?

    Warum fordern Politiker wie Kuhn und Montag nicht die Abkehr der Hamas von ihrer Satzung? Vielleicht weil sie diese kennen? Und wissen, dass eine Preisgabe dieser Satzung für die Hamas einer Abkehr vom Islam, auf welchen sie sich beruft, gleichkommt? Oder denken diese “friedensbemühten” Grünen bereits an radikal-islamische, antisemitische Wählerstimmen?

    Wer jedoch die Ursachen des Konflikts um Israel derart auf den Kopf stellt, wer so einseitig Forderungen stellt gegen Israel und keine Worte der Kritik und Ablehnung mehr findet angesichts der Charta der Hamas, geht einen gefährlichen Weg.
    Denn diese Form der Täter-Opfer-Umkehr schürt gefährliche Ressentiments gegen Israel, der einzigen Demokratie im “islamischen Gürtel”, dem einzigen Staat in dieser Region, der die Menschenrechte respektiert. Der sogar seine Feinde, die ihm mit Vernichtung drohen und ihn beständig mit Raketen beschießen, noch mit Lebensmitteln, Energie und Arbeit versorgt. Dies findet keinerlei Würdigung durch Kuhn & Co., und auch sonst keinerlei Widerhall in unseren Medien.

    Kuhn allerdings hat sich bereits mit seiner Diffamierung der Mohammed-Karikaturen gegen unser Grundrecht auf Meinungsfreiheit deutlich positioniert. Es verwundert wenig, dass er trotz der Programmatik der Hamas diese durch Einbindung in “Friedensverhandlungen” politisch aufwerten will. Hier zeigt er sich “dialogwillig” - bei Jyllands Posten oder anderen, welche die in der Charta der Hamas zum Ausdruck kommende Intoleranz, deren Antisemitismus ect. ablehnen, zeigt sich bei ihm und den Grünen generell eine weitaus schwächere Dialogbereitschaft. Das ist sehr entlarvend, und sagt viel aus über Kuhn und die Grünen, wenn sie ihn nicht ausschließen.



    Na endlich kúmmern sich die Grünen effektiv um Weltpolitik der Zukunft, Kompliment
    Grússe und herzliches Beileid- Norbert

  2. #2
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Erquickend hier.

    pogo

  3. #3
    Djangoyoungblood Gast

    Standard Auf den Inhalt ...

    Zitat Zitat von Noppe
    ...Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Fritz Kuhn
    (Foto r.), will, dass die Hamas in “Friedensverhandlungen eingebunden wird” ... Norbert
    ... des Briefes gehe ich nach dem Frühstück noch ein, zunächst inter-
    essiert mich, ob du das Foto von Kuhn vergessen hast einzubinden
    oder ob es vielleicht noch nach kommt.

    Carlo

  4. #4
    Djangoyoungblood Gast

    Standard Als Presse-Sprecher ...

    Zitat Zitat von Noppe
    Na Carlo war das wirklich Deine Idee? ... Na endlich kúmmern sich die Grünen effektiv um Weltpolitik der Zukunft, Kompliment Grússe und herzliches Beileid- Norbert
    ... von Fritz Kuhn antworte ich Ihnen hier, Herr Pohl:

    Aus der praktischen Erfahrung bei der Lösung des britischen Nord-Irland-
    Problems (damals war einer der Verhandlungspartner die militante SINN
    FEIN) ist es zweckmäßig, die Konflikt-Parteien in Friedensverhandlungen
    einzubeziehen.

    Ehe Sie, Herr Pohl, weitere Fragen an mich stellen, reichen Sie bitte
    die beiden in Ihrem Text angeführten Fotos nach. Ansonsten betrach-
    te ich Ihre Beiträge als unvollständig und zumutend. Sollten Sie Beiträ-
    ge zitieren, nennen Sie bitte die Quelle.

    Carlo Backhausen

  5. #5
    Registriert seit
    01.08.2006
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    an Bord
    Beiträge
    2.090

    Standard

    Zitat Zitat von Noppe
    Na Carlo war das wirklich Deine Idee?

    Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Fritz Kuhn (Foto r.), will, dass die Hamas in “Friedensverhandlungen eingebunden wird”. Ob Kuhn die Charta der Hamas kennt? Davon muss man eigentlich ausgehen, ansonsten wäre er völlig uninformiert und inkompetent, wenn er über die Hamas redet, was natürlich nicht ausgeschlossen werden kann. Es stellt sich die Grundsatzfrage, ob man mit einer Organisation, die sich derart antisemitisch zeigt wie die Hamas, überhaupt verhandeln darf. Speziell im Hinblick auf die deutsche Geschichte ist Kuhns Vorschlag mehr als bedenklich - er ist beängstigend.

    Wir erinnern uns: Als die dänische Zeitung Jyllands Posten aus Protest gegen die Angst vor Racheakten bei islamkritischer Berichterstattung und Darstellung die Mohammed-Karikaturen veröffentlichte, verglich Kuhn in unsäglicher Weise Jyllands Posten mit dem Nazi-Sprachrohr “Der Stürmer”. Der Protest gegen mörderische Intoleranz von islamischer Seite war für ihn in völliger Umkehr des Sachverhalts “nazimäßig”. Nicht die islamische Intoleranz war es, für die er weitaus passender den Nazivergleich hätte anwenden können. Darum überrascht nun Kuhns Vorschlag zur politischen Aufwertung der Hamas nicht wirklich.

    Auch ein Vergleich mit der Hamas kommt dem Nazi-Vergleicher Kuhn nicht in den Sinn. Das ist umso erstaunlicher, wenn man die Charta der Hamas im Detail betrachtet. Denn dort heißt es unter anderem in Artikel 7:

    Weil Muslime, die die Sache der Hamas verfolgen und für ihren Sieg kämpfen (…), überall auf der Erde verbreitet sind, ist die Islamistische Widerstandsbewegung eine universelle Bewegung. (…) Hamas ist eines der Glieder in der Kette des Djihad, die sich der zionistischen Invasion entgegenstellt. (…) Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! (…)

    Mit einer Organisation, die solche Aussagen in ihrem Grundsatzprogramm führt, will der Fraktionschef der Grünen über “Frieden” verhandelt sehen. Würde Kuhn mit Neonazis verhandeln wollen, um des lieben Friedens Willen, die ähnliche Aussagen in ihren Statuten pflegen? Wohl kaum, und völlig zurecht. Warum dann aber mit der Hamas?

    Und worüber genau will Kuhn eigentlich verhandelt wissen mit einer korangemäßen Hamas, die letztlich nur das konsequent umsetzen will, was der Prophet befohlen hat? Denn die Hamas beruft sich ausdrücklich auf den Islam in ihrer Zielsetzung:

    Artikel 1: Die Islamische Widerstandsbewegung entnimmt ihre Richtlinien dem Islam: Auf ihn gründet sie ihr Denken, ihre Interpretationen und Vorstellungen über die Existenz, das Leben und die Menschheit. Aus ihm leitet sie ihr Verhalten ab, von ihm lässt sie sich bei allem was sie tut inspirieren.

    Will der Unläubige Kuhn (laut Koran definiert als Kreatur “schlimmer als ein Tier” - Sure 8,55) etwa der Hamas erklären, wie man den Islam “richtig” zu interpretieren hat? Oder sie zum Übertritt zu einer friedlichen Religion wie dem Buddhismus oder dem Christentum überreden? Oder noch besser - zum Parteieintritt in die (pseudo)pazifistischen Grünen?

    Wenn Kuhn der Hamas Friedfertigkeit einreden will bzw. von anderen dies plötzlich medienwirksam verlangt, was er selbst in Eigeninitiative längst hätte tun können, bedeutet das nichts anderes, als dass die Hamas den Islam aufgeben soll, so wie sie ihn authentisch versteht.

    So meint Kuhn seine “Friedensinitiative” jedoch mit Sicherheit nicht. Denn Kuhn scheint der Islam fast so heilig wie der Hamas - wenn man seine äußerst diffamierenden Aussagen gegenüber Jyllands Posten bedenkt, die sich gegen die Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt richten. Dafür aber in diesem Punkt im Einklang stehen mit islamischem Zensurverständnis.

    Kuhn:
    „Wer mit Hamas redet, legitimiert nicht die Gewalt, die von ihr ausgeht.“

    Wer mit der Hamas redet, legitimiert die Hamas als Verhandlungspartner. Trotz ihrer unmenschlichen, antijüdischen Programmatik. Darf eine Organisation, die anderen Menschen allein aufgrund ihrer Kultur das Existenzrecht abspricht, Verhandlungspartner in irgendeiner Form sein? Wer speziell aus der deutschen Geschichte gelernt hat, kann diesen Ansatz nur mit äußerster Entschiedenheit verneinen - und muss ihn verurteilen.

    Für die Grünen stellt sich klar die Frage nach Maßnahmen gegen Kuhn. Ein sofortiger Parteiausschluss wäre mehr als angemessen. Doch das ist eher unwahrscheinlich. Im Gegenteil. Der Grüne Jerzy Montag, Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentarier-Gruppe, verlagert den Konfliktanteil indirekt einseitig auf Israel, durch Forderungen an die israelische Seite.

    Merkel (derzeit auf Israel-Besuch) müsse aber auch auf einen «gerechten Ausgleich mit den arabischen Palästinensern» dringen. «Dabei sollte die Bundeskanzlerin auch kritische Fragen ansprechen und deutlich machen, dass Israel in der Siedlerfrage, bei der Handhabung der Checkpoints und den allgemeinen Lebensbedingungen der Palästinenser in den besetzten Gebieten aus humanitären Gründen und langfristig aus eigenem Interesse nach neuen Wegen suchen sollte»

    Glauben die Grünen allen Ernstes, dass es nur wegen ein paar Siedlungen und Checkpoints diesen Konflikt gibt? Dass, wenn man ihre Vorstellungen erfüllt, endlich Frieden in Nahost einkehrt, oder geht es darum Israel suggestiv als Konfliktmotor darzustellen, welcher Misstände erst kreiert, auf die die islamisch-palästinensische Seite dann reagiert?

    Die Grünen verweigern die Anerkennung des Umstandes, dass der Konflikt Israel-Palästinenser-islamische Welt nichts mit den lokalen Gegebenheiten zu tun hat. Sondern in der islamischen Ideologie verankert ist, die gemäß Koran fordert, dass alle Gebiete, die einst islamisch waren, wieder re-islamisiert werden müssen. Genau dies kommt in der Charta der Hamas in aller Deutlichkeit zum Ausdruck.

    Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten; der Nationalismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist Bestandteil ihres Glaubens. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit. Das palästinensische Volk aber ist zu edel, um seine Zukunft, seine Rechte und sein Schicksal einem sinnlosen Spiel zu unterwerfen.

    Was will nun einer wie Kuhn oder Montag, und andere Kaschierer der islamischen Aggression angesichts solcher Einstellungen auf islamischer Seite mit “Friedensverhandlungen” erreichen? In gefährlicher Weise stellt Kuhn die Hamas verharmlosend als Organisation dar, bei der es Spielraum für Friedensverhandlungen gäbe.

    „Wenn man Frieden erreichen will, muss man mit der Hamas reden“

    Auch Chamberlain hat mit Hitler geredet (Foto oben l.). Wir kennen alle das entsetzliche Resultat. Haben wir, speziell Kuhn und ähnlich Denkende, gar nichts aus der Geschichte gelernt? Warum wollen sie eine Organisation wie die Hamas unbedingt aufwerten, wo deren Ziele so klar und unverrückbar zum Ausdruck gebracht sind?

    Warum fordern Politiker wie Kuhn und Montag nicht die Abkehr der Hamas von ihrer Satzung? Vielleicht weil sie diese kennen? Und wissen, dass eine Preisgabe dieser Satzung für die Hamas einer Abkehr vom Islam, auf welchen sie sich beruft, gleichkommt? Oder denken diese “friedensbemühten” Grünen bereits an radikal-islamische, antisemitische Wählerstimmen?

    Wer jedoch die Ursachen des Konflikts um Israel derart auf den Kopf stellt, wer so einseitig Forderungen stellt gegen Israel und keine Worte der Kritik und Ablehnung mehr findet angesichts der Charta der Hamas, geht einen gefährlichen Weg.
    Denn diese Form der Täter-Opfer-Umkehr schürt gefährliche Ressentiments gegen Israel, der einzigen Demokratie im “islamischen Gürtel”, dem einzigen Staat in dieser Region, der die Menschenrechte respektiert. Der sogar seine Feinde, die ihm mit Vernichtung drohen und ihn beständig mit Raketen beschießen, noch mit Lebensmitteln, Energie und Arbeit versorgt. Dies findet keinerlei Würdigung durch Kuhn & Co., und auch sonst keinerlei Widerhall in unseren Medien.

    Kuhn allerdings hat sich bereits mit seiner Diffamierung der Mohammed-Karikaturen gegen unser Grundrecht auf Meinungsfreiheit deutlich positioniert. Es verwundert wenig, dass er trotz der Programmatik der Hamas diese durch Einbindung in “Friedensverhandlungen” politisch aufwerten will. Hier zeigt er sich “dialogwillig” - bei Jyllands Posten oder anderen, welche die in der Charta der Hamas zum Ausdruck kommende Intoleranz, deren Antisemitismus ect. ablehnen, zeigt sich bei ihm und den Grünen generell eine weitaus schwächere Dialogbereitschaft. Das ist sehr entlarvend, und sagt viel aus über Kuhn und die Grünen, wenn sie ihn nicht ausschließen.



    Na endlich kúmmern sich die Grünen effektiv um Weltpolitik der Zukunft, Kompliment
    Grússe und herzliches Beileid- Norbert
    Moin Noppe,
    vielen dank fuer den Bericht. Ich habe den Koran gelesen als ich 3 Jahre in Saudi Arabien arbeitete. Habe das Buch immer noch.
    Es gibt in der Gegend nur ein Land das keine Berechtigung hat und das ist Israel. Israel ist laut Internationalem Gesetz kein Staat weil sie zur Gruendung keine Grenzen angegeben haben. Ausserderdem hat Israel kein Grundgesetz. Israel hat inzwischen "Judaism" verboten. Ist also kein Land der Juden. Die Israelies kommen urspruenglich vom Kastharischen Empire. Haben also mit Gottes 'eigenem Volk' nichts zu tun. Nun stoeber mal nach.

  6. #6
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    Standard

    Mir fällt als erstes auf, dass Noppe diesen rechten Angriff irgendwo kopiert haben muss. Das sieht man allein daran, dass keine , wie sonst bei ihm üblich, Rechtschreibfehler und sonstige Schwächen der deutschen Sprache, auftreten.
    Deshalb würde ich gerne wissen, wo er es her hat.

    Zweitens werfe ich als erstes folgendes in den Ring:
    hat nicht der Westen (inkl. Deutschland) die Palästinenser jahrzehntelang mit der Forderung nach demokratischen Wahlen gepiesackt? Klar. Man wollte Arrafat loswerden, dessen Positionen waren nicht genehm. Nun. Die Palästinenser taten, wie ihnen befohlen (nachdem man ihnen die Hilfen streichen wollte) und liessen frei wählen. Die Fatah hatte eindringlich davor gewarnt. Gut. Das Volk durfte wählen. Und dann? Haben sie sich doch glatt falsch entschieden. Das passt dem Westen nun erst recht nicht, dass nun noch radikalere Elemente was zu sagen haben. Man müsste dagen: tja, so ist Demokratie. Aber nein! Man anerkennt sie einfach nicht, man bewaffnet die Fatah und schürt einen Bürgerkrieg.

    Das reicht erstmal. Wenn, wie meistens , keiner darauf eingeht, hab ich mir die Finger nicht ganz wund geschrieben. Es gäbe natürlich unendlich viel zu diesem Thema zu sagen.

    Gio

  7. #7
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    Standard

    Nein, bitte nicht auch das noch

    Nach all dem Scheiss, der hier von einigen verbreitet wird, nicht auch noch eine pro israelische - antisemitische Diskussion.
    Hast du, Noppe in deinem Venezuela wirklich nix Gescheites zu tun?
    Ist dir langweilig, gehen die Geschäfte nicht gut?
    Dann schraub doch an deinem Dampfer rum.
    Besser als hier die Leute gegeneinander aufzubringen.

    Meint der Oldman

    Noch was: Hoffentlich entzieht Chavez Leuten wie dir baldmöglichst die Grundlage
    Geändert von oldman 2 (17.03.2008 um 09:29 Uhr)

  8. #8
    Ausgeschiedener User Gast

    Standard

    Zitat Zitat von oldman 2
    Nein, bitte nicht auch das noch

    Nach all dem Scheiss, der hier von einigen verbreitet wird, nicht auch noch eine pro israelische - antisemitische Diskussion.
    Hast du, Noppe in deinem Venezuela wirklich nix Gescheites zu tun?
    Ist dir langweilig, gehen die Geschäfte nicht gut?
    Dann schraub doch an deinem Dampfer rum.
    Besser als hier die Leute gegeneinander aufzubringen.

    Meint der Oldman

    Noch was: Hoffentlich entzieht Chavez Leuten wie dir baldmöglichst die Grundlage
    Tcha- Oldie nicht jedes verzwickte Thema kann man am Biertisch in München lösen
    Dein letzter Satz allerdings wundert mich von Dir als Diktaturgeschädigtem schon ist aber entschuldbar wenn man weiss wo Du herkommst
    Venezuela hatte mal 18000 selbsstándige Firmen als dein Idol die Macht übernahm....jetzt sind es noch 8000. Wenn Du glaubst , Oldie dass man mit Enteignungen Meinungen zum sterben bringt heisst dass für mich das Du aus deiner Vergangenheit nicht allzuviel gelernt hast.
    Die Welt geht auch hinter dem Weisswurstäquator weiter.
    Grüsse - Norbert

  9. #9
    Registriert seit
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    252

    Standard

    Zitat Zitat von oldman 2
    Nein, bitte nicht auch das noch
    Nach all dem Scheiss, der hier von einigen verbreitet wird, nicht auch noch eine pro israelische - antisemitische Diskussion. Hast du, Noppe in deinem Venezuela wirklich nix Gescheites zu tun? Ist dir langweilig, gehen die Geschäfte nicht gut? Dann schraub doch an deinem Dampfer rum. Besser als hier die Leute gegeneinander aufzubringen.
    Meint der Oldman
    Noch was: Hoffentlich entzieht Chavez Leuten wie dir baldmöglichst die Grundlage
    Moin,
    das ist ein konstruktiver Beitrag!
    Viele Grüße
    *conara

  10. #10
    Ausgeschiedener User Gast

    Standard

    Carlo das Foto ist bei meinem schwachen Laptop Empfang zu schwer- ich kann es hier nicht einstellen. Du weisst doch aber wie dein Kollege aussieht, oder?
    Qelle reich ich nach.
    Der Unterschied zwischen Nordirland und der hamas, lieber Carlo liegt vielleicht im sagen wir mal Grundsatzprogramm. bei Sinn Fein waren es Unabhángigkeitsbemühungen bei der Hamas ist die Zerstörung anderer Völker das höchste Ziel. Und genau das macht wohl das ehrenwerte Ziel einer verhandlung schwierig bzw. unmöglich.
    Kommt mir so ein wenig wie die Verhandlungsbereitschaft vom Iran vor.
    Aussenrum wird Verhandlungsbereitschaft vorgetáuscht aber ohne einen Millimeter von seinen eigenen Zielen abzurúcken.
    Grüsse - Norbert

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