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  1. #1
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    Standard Kosten Antifouling

    Hallo Leute,
    ich bin neu im Forum und möchte Euch herzlich grüßen. Im Moment suche ich ein kleines trailerbares Segelboot mit Kajüte aus GFK -soll aber trotzdem für 3-4 Pers. ausreichen. Da der finanzielle Rahmen recht begrenzt ist (aber die Sehnsucht... ) habe ich mir in den letzten Monaten eine umfangreiche Übersicht geschaffen (sicher nicht komplett).
    Hier nun meine Frage: Unter www.segelnetz.de habe ich Preise gesehen, die für die Erhaltung des Unterwasserbereiches bei verschiedenen Booten notwendig sind -Thema Antifouling.
    Eigentlich habe ich handwerklich keine Probleme (Häuslebauer), jedoch auch keine extra Werkstatt.... Kann ich die Problematik locker angehen oder kommen da Kosten auf mich zu, die ich jetzt beim event.Kauf noch nicht richtig einschätzen kann? Geplant ist hauptsächlich Süßwasserfahrt, Bootsgröße ca. 6,0 X 2,5 mit Schwenkkiel od. Klimmkieler.
    Wenn Ihr mir ein paar Info`s geben könntet, wäre ich dankbar. Danke

  2. #2
    avi Gast

    Standard

    geh es locker an. AF kostet für einen kleinkreuzer nun wirklich nicht die welt.

  3. #3
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    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum !

    Auf dieser Seite ganz unten links ist ne kleine Tabelle wo du den ungefären Badarf ermitteln kannst. Bei deinem Boot reichen 2,5 l dicke aus.

    http://www.svb.de/out/1/html/0/catalog/s_267.pdf


    Genauere Berechnungsmöglichkeiten findest du hier:http://www.antifouling-shop.com/show...reite+Tiefgang

    Beim Kauf deines Bootes solltest du darauf achten das das Unterwasserschiff osmosefrei ist, dann kannst du ruhig das Abenteuer eingehen und mit den obigen Preisen rechnen. Solltest du ne Osmoseschüssel untergejubelt bekommen dann wirds teuer. Nimm mehrere erfahrene Bekannte mit die sich das Boot deiner Träume anschauen und lass dir im Vertrag Osmosefreiheit bestätigen, dann kann nichts schief gehen. Sollte der Verkäufer das so nicht machen wollen dann versuche zumindestens die Kosten für einen Gutachter (sollte man wirklich machen) mit dem Verkäufer zu teilen. Wenn er ein ehrlicher Verkäufer ist wird er es so machen , wenn nicht dann hat das Boot höchstwarscheinlich Osmose.

    Zur Bestimmung des richtigen Antifoulings ist es wichtig das du Revierbedingt das richtige AF wählst. Süßwasser alleine reicht hier als Angabe nicht aus. Beschreibe es doch mal genauer(Orsangaben).

    Wenn du noch ein Boot suchst dann ist das hier mein Vorschlag. Für 3-4 Personen zum Segeln ne tolle Sache weil ein riesen Cockpit vorhanden ist, 4 Schlafplätze sind auch an Bord aber realistisch sind wohl eher zwei. Also eher als Daysailor zu sehen. Dafür 25 cm Tifgang wenn alles hoch geholt ist und das UW-Schiff ist unten völlig plan.

    http://de.youtube.com/watch?v=pIrrU0YYRxA

    http://de.youtube.com/watch?v=z5jIM7...eature=related

  4. #4
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    Standard Kosten Antifouling

    Hallo Leute,vielen Dank für Eure Hinweise;auch in Sachen Bootswahl.
    Die Preise, die ich im Artikel einer Fachfirma gelesen hatte zur Sanierung des Unterbodens, lagen zwischen 3500-5000 EUR. Darum hatte ich nachfragen wollen, ob das normal ist ( nicht die 2,5 Liter für den Anstrich).
    Leider hab`ich den Artikel nicht noch mal gefunden...war aber hier im Internet.
    Viele Grüße und immer eine Handbreit!

  5. #5
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    Die von Dir genannten Kosten fallen dann an, wenn eine Werft die Arbeit macht. Selbermachen und kräftig sparen. Nehmen wir an, Du kaufst ein an sich gesundes Boot, Du willst das Unterwasserschiff nur mal auf Vordermann bringen. So kratzt und schleifst Du alle Altanstriche runter. Kostet Arbeit, Schleifpapier und einen ordentlichen Excenterschleifer. Dann beschichtest Du mit 2K Primer, 6mal. Beachten, was auf der Dose steht, das meinen die ernst. 1,5l pro Schicht sollten reichen bei Deiner Größe. Macht rund 250,- Euro, wenn Du günstig einkaufst (z.B. Hempel Light Primer) Die letzte Primerschicht übermalst Du mit Antifouling, solange der Primer noch klebrig ist. 5l AF guter Qualität rund 120,-bis 180,- Euro. Fertig: Folgejahre; nur 1mal AF nachstreichen nach Reinigung und leichtem Zwischenschliff: 60,- bis 90,-Euro. Also nix mit Tausende pro Jahr. Carsten

  6. #6
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    Das Thema mit der Sanierung bezieht sich wohl auf Osmosesanierung, wenn das Boot diese haben sollte. Da gehen schnell mal ein paar tausend Euro über den Tisch. Lass Dir im Vertrag Osmosefreiheit garantieren. Wenn der Vorbesitzer mehrere Jahre der Eigner war, muss er eine Aussgage dazu treffen können.

    Wir haben unsere 34er mit einer 2,5 l Dose komplett einmal untenrum gestrichen, Kielvorderkante und Rudervorderkante sogar ein zweites Mal. Du solltest bei 26 Füßen mit 1-1,5l locker auskommen. Schleifen nicht notwendig da selbsterodierendes AF. Nach dem Kärchern haben wir Reste von Bewuchs mit dem Schrubber abgerieben, nochmals mit Wasser gespült, trocknen lassen und streichen. Das AF Micron Extra kann ich weiterempfehlen.
    Handbreit - Ralf

  7. #7
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    Moin,

    gerade bei einem günstigen Einsteigerboot sollte man es nicht übertreiben. Mein erster Kajütkreuzer (5,5 m) hat 5 TDM gekostet. Ich habe jedes Frühjahr einmal dünn AF gestrichen (ca. 40,- DM) und das Boot nach zwei Jahren wegen Vergrößerung zum gleichen Preis weiterverkauft.

    Letzlich fällst Du nur auf die Nase, wenn du ein Boot mit Osmose kaufst. Vor Vertragsunterzeichnung sollte jemand mit Erfahrung das Boot einmal besichtigen. Den ganzen Aufwand für den Neuaufbau eines Unterwasserschiffs würde ich nicht machen. Steht nicht im Verhältnis zum Bootswert und macht richtig Arbeit. Zusätzlich noch die Auflagen wg. Sondermüll usw. Kauf am besten gleich ein Boot, dass ordentlich gepflegt wurde und kauf kein Sanierungsobjekt.

    Tiekay

  8. #8
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    Hi Yachthai,

    wie oben bereits beschrieben, können recht unterschiedliche Kosten für recht unterschiedliche Arbeiten anfallen.
    Was noch nicht konkret geschrieben wurde - Du solltest diese Unterschiede kennen:

    Osmoseschutz / Osmosevorbeugung und Osmosereparatur haben mit Antifouling nichts zu tun. Beides sind völlig unterschiedliche Dinge.


    Beim Osmoseschutz usw. wird auf dem Rumpf eine Beschichtung aufgebracht oder erneuert, die Osmose, also das Einziehen von Feuchtigkeit ins GFK verhindern soll.

    Beim Antifouling wird eine Beschichtung aufgebracht, die verhindern soll, dass sich auf dem Rumpf irgendein organischer Bewuchs ansiedeln kann.

    Die Antifoulingbeschichtung verhindert nicht eine evtl. Osmose, sie ist in der Regel wasserdurchlässig und schützt den Rumpf ausser vor Bewuchs vor garnichts!
    Geändert von alinea (30.03.2008 um 20:40 Uhr)
    Viele Grüße
    alinea
    - - -
    Infos und Forum für Boote aus Osteuropa
    http://www.tes-freunde.de

  9. #9
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    Wenn du ohnehin vertretbare Kosten vermeiden willst, frage den Vorbesitzer unbedingt nach dem Unterwasseranstrich, den er verwendet hat. Wenn du das gleiche fabrikat nimmst, brauchst du dir keine Gedanken über Primer, Haftgrund, Ablösung, Blasen tc. zu machen. Streich´einfach (nach dem Säubern des Unterwasserschiffs) auf und fertig ist der Lack.
    Es lohnt sich in den meisten Fällen nicht und ist auch riskant, bis auf das gelcoat runterzuschleifen und Primer + Unterwasseranstrich neu aufzubringen. Du wirst als Laie kaum erkennen, wann du schon Gelcoat abschleifst.
    Blasen auf dem neuen Unterwasseranstrich sind wselten Osmose, meistens nur Unverträglichkeit der UW-Farbe zum Primer.
    Good Luck!
    Gego
    www.moana-vanua.de

  10. #10
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    moin,
    was macht ihr da (fast) alle für fabriken mit euren antifouling ???
    ich schleife das gut an mit 40-60er korn und denn kommen da !!! 2 lagen "cooper vinyl" drauf und fertig ist die laube.
    als schleifmaschine werde ich mir jetzt aber eine "Festool RO 150" zulegen.

    bis denn

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