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  1. #21
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    Zitat Zitat von avi Beitrag anzeigen
    nie ohne.
    +1

    (Wird schon auf dem Steg angelegt)

    ~sx

  2. #22
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    - mit Familie an Bord Weste
    - nachts immer
    - alleine tagsüber öfter auch mal nicht, aber wenn das Bauchgefühl sagt Weste an dann Weste an. Da halte ich eine Sicherungsleine im Endeffekt für sinnvoller.

  3. #23
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    Weste eigentlich nie (ist aber keine Philosophie dahinter)- safetyharness auf Nachtwachen bzw. wenns ordentlich zugeht - bin aber der Meinung, nicht immer recht haben zu müssen.
    Anders beim "Über die Reling Pinkeln" - ausnahmslos und streng verboten (halte ich für eine der klassischen Todesursachen auf See.
    Ein Tag auf See ist ein verlorener Hafentag

  4. #24
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    Standard Immer..... !

    Da ich öfters mit unerfahrenen Crews unterwegs war, habe ich es
    mir angewöhnt immer mit Weste zu fahren.

    Inzwischen bin ich dazu übergegangen sie bei allen Törns (Flaute und Ententeich ausgeschlossen) zu tragen.

    Bin ich Skipper, gibts vorher ne Einweisung an die Crew in der ich auf alles Hinweise. Meistens tragen die Leute sie dann auch freiwillig (nein ich mache Ihnen keine Angst, ich sage nur die Wahrheit).
    Ab ca. 6 Bft. bestehe ich drauf und trage diese Anweisung auch ins Lockbuch ein.

    Nachts ist sowieso Westenpflicht.

    LG aus Köln

    Oriba

    P.S. Noch ne Geschichte die böse hätte enden können. Vor dem Auslaufen mit dem Charterschiff sollte jeder seine Weste überprüfen bzw. die Patrone einsetzen. Ich war noch mit den Instrumenten beschäftigt als von einem Crewmitglied die Antwort kam "Ich habe mich schon um alle Westen gekümmert". Als wir nach einer Woche z. T. heftigem Wetter wieder daheim waren stellten wir durch Zufall fest, dass in keiner der Weste eine Patrone drin war (ausser in meiner da ich eine eigene Weste habe). Das Crewmitglied zur Rede gestellt kam heraus, dass er nur meinte, er hätte allen Mitseglern eine Weste zugeteilt und angepasst.
    Das ist jetzt schon ein paar Jahre her, aber was lernen wir daraus? Bin ich als Skipper unterwegs gehört es für mich mit zur Einweisung, dass jeder aus der Crew seine Weste anpasst, mal aufmacht und die Patrone rausschraubt, Tablette überprüft und alles wieder "scharf" macht.


    Ach so, und über Bord pinkeln gibts nicht. Auch gekotzt wird nur in Tüten, Eimer oder Plicht. Finde es unverantwortlich wenn die Seekranke Person dann noch an der Lee-Seite hängt und fast über Bord geht.
    Geändert von Oriba (24.06.2008 um 09:36 Uhr)

  5. #25
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    Zitat Zitat von JochenG
    Ich hab das mal miterlebt, wie direkt neben mir sich bei einer Person die kurz vor der Bewußtlosigkeit stand, die sich an einer Leiter festhaltende Hand öffnete (Muskelerschlaffung durch Kälte) und der bewegungslose Körper mit dem nächsten Ausatmen ein kurzes, ausgesprochen schnelles, wenig Aufsehen verursachendes "Blubbs" machte und runterging.
    Erstaunlich, was ihr alles so erlebt habt... Ich bin in anderthalb Jahrzehnten Seesegelei mit 'ner 22'er (oft einhand) weder jemals überbord gegangen, noch kenne ich jemanden, der jemanden kennt, der jemals über Bord gegangen ist (geschweige denn abgesoffen). Wieviele Tote gibt es noch im Jahr durch Überbordgehen? 100? 1000? Klar, jeder ist einer zuviel. Aber solange nach BSU-Statistik sowenig passiert, sollte man den Ball flachhalten.

    Vor wenigen Jahren gab es einen tödlichen Unfall eines Seglers in Kiel, der auf dem eisglatten Steg ausrutschte und ins Wasser ging und dort binnen kurzer Zeit versoff. Konnte nur noch Tod aus dem Wasser geborgen werden.
    Und wenn die Ostsee zufällig zugefroren gewesen wäre, hätt'er sich wahrscheinlich das Genick gebrochen. Man nennt das Unfall. Man kann nicht alle Risiken im Leben ausschließen. Oder trägst Du seitdem bei nassen/rutschigen Stegen Deine ohnmachtssichere 275N-Rettungsweste (alles Kleinere zählt vermutlich nicht)? Und wenn Du sie seitdem nicht traägst, warum nicht? Man kann doch nachweislich im Hafen ertrinken?!

    Es hat schon seinen Grund das z.B. bei der DLRG es eine absoluter Normalität ist, das man nichtmal den Steg ohne ne Rettungsweste betritt.

    Das alles könnte einem zu denken geben, oder?
    Ja, eine Mischung aus Herdentrieb, Gutmenschentum und Paranoia. Anschließend sitzen sie gemeinsam im Vereinslokal, zünden sich eine Zigarette an (ca. 140 000 Tote/Jahr durch Tabak, 73.000 durch Alkohol, Quelle: Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin), trinken ihr Bier und freuen sich, daß heute wieder keiner ertrunken ist.

  6. #26
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    Keine sinnlose Prinzipeinreiterei:

    Solange unsere Kinder noch nicht ausdauernd und sicher schwimmen konnten, mussten sie (und natürlich auch wir, die Vorbilder) unsere Weste ständig, also auch bei "Badeteich binnen", tragen. Nun sind die Kinder aus dem Gröbsten raus, und wir handhaben es etwas lässiger: Bei schwerem Wetter wird die Weste auch auf Binnenrevieren (Friesland) angelegt. Ansonsten wird sie in der Schleuse nachgerüstet. Wir halten das für einen brauchbaren Kompromiss, der zudem dazu erzieht, potentielle Gefahren im Auge zu behalten und situationsgerecht zu agieren.

    Im Übrigen: Ich kenne auch niemanden, der einen kennt, der schon unfreiwillig vom Boot ins Wasser gefallen wäre (ich bin seit 40 Jahre auf Booten unterwegs).

    Aber: In den ersten Jahren sind unsere Kinder _mehrfach_ vom Steg aus im Wasser gelandet. Zum Glück haben sie damals auch im Hafen immer die Weste getragen - am Steg war bei uns Erwachsenen allerdings Schluss mit Vorbild.

    Handbreit ...
    Geändert von 4five (24.06.2008 um 13:44 Uhr)

  7. #27
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    Thema Kinder ist natürlich etwas anderes. Unsere Tocher wurde auch darauf gedrillt, immer die Schwimmweste anzulegen. IN NL scheinen die diesbezüglich aber ganz anders aufgestellt zu sein, da spielen die Kinder am Steg und motoren durch die Gegend, ohne dass der Nachwuchs zwischen 3-13 da auch nur ansatzweise etwas wie eine Schwimmweste anhat. Das finde ich riskant und insebsondere deutlich riskanter, als bei 2-3 Bft die Relingstoi zu benutzen.

    Vom Risiko her müßte man vermutlich eher Schutzhandschuhe und Helm tragen.

    Schleuse auch ein Thema, nur zB in Brui zu Stoßteiten hat man keine Chance, das Wasser zu erreichen

    OL

  8. #28
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    IN NL scheinen die diesbezüglich aber ganz anders aufgestellt zu sein, da spielen die Kinder am Steg und motoren durch die Gegend, ohne dass der Nachwuchs zwischen 3-13 da auch nur ansatzweise etwas wie eine Schwimmweste anhat. Das finde ich riskant und insebsondere deutlich riskanter, als bei 2-3 Bft die Relingstoi zu benutzen.

    OL
    Sicherlich nicht die 3jährigen, aber ab 4 - 5 schon: Warum? Weil Kinder in NL früher schwimmen lernen und zwar AUCH IN KLEIDUNG. Jede Gracht in einer Stadt ist viel gefährlicher als das Leben an Bord, daher müssen die Kids in NL schwimmen können. Was nicht heisst, das manche Eltern trotzdem unverantwortlich handeln.

    In NL ertrinken jedes Jahr etwa 50 Menschen im Auto, das sind sicher mehr als beim Wassersport. Tragt ihr jetzt Schimmweste im Auto? Ich nicht.

    Alex

  9. #29
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    Standard bei uns auf der Adria, 36 Fuss:

    - individueller Wunsch
    - ausserhalb des Cockpit: nachts immer, bei Welle, >WS4 (immer mit Leine)
    - generell ab ca. WS6
    - auf Anordnung des Skippers bei Sturm- oder Gewittergefahr
    Grüsse,
    Pegi

  10. #30
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    Es kommt auf das Boot, die Mitsegler und das Revier an.

    Boot ist groß genug, daß man in der Plicht sicher ist. Reeling ausreichend, um bei normaler Welle bis 6 oder 7 je nach Kurs auch bis 8 Bft sicher zu sein. OK reinfallen sollte man nicht!
    Aber ich bin eh Einhandsegler und die Weste verlängert dann nur das Leiden.

    Bevor ich Weste anlege, ziehe ich Sicherheitsgurt an Lifeline an. Weste scheuert, behindert und stört gewaltig, da ist die Gefahr groß, mit dem Gurt hängen zu bleiben und deshalb über Bord zu gehen.

    Wenn ich Verantwortung für Andere habe, geht es nicht anders, da muß ich dem Gesetz genügen, die müssen dann Westen anlegen und ich als Vorbild auch.

    Habe ich aber in meinem Seglerleben noch nicht mal an 10 Tagen angehabt. Selbst bei 10 Bft hinter dem Rad ging es ohne. Meistens war ich aber unter Deck und der Autopilot steuerte.

    Wenn das Boot unterginge, würde ich sicher die Westen mit in die Insel nehmen oder noch anlegen, falls die Zeit reicht.

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