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  1. #11
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    Der Grund für's Nichtausbaggern ist doch nackte Ideologie. Sonst gar nichts.

    Ausbaggern kostet 200TEuro, neuer Hafen 20Mio.
    Die Finanzen können also nicht der Grund sein.

    Die Umwelt auch nicht, denn dann müßte der Campingplatz ja auch geschlossen werden. Nichts, aber auch gar nichts spricht sachlich gegen eine Ausbaggerung und SAR-Stationierung und den weiteren Betrieb als Nothafen. Es muß ja kein normaler Hafen mit aufwändiger Infrastruktur sein. Auf der GW-Oie geht es doch auch so. Wer zum Vergnügen reinfährt, muß eben ein Ordnungsgeld bezahlen und fertig.

    Freilich hat edo recht,m dass man als Segler nicht erwarten sollte, alle 5km bestens versorgt zu werden. Dennoch ist die Nothafen-Variante die einfachste und billigste Lösung für alle Seiten. Man denke bitte auch mal an die SAR-Leute, die im Kleinboot rausmüssen, bis der Kreuzer kommt. Die werden schließlich durch den ganzen Sch... auch gefährdet. 100% Überlebensgarantie gibt's für die ja auch nicht. Oder sollen die etwa nicht rausfahren, wenn da jemand in Problemen steckt?


    Insgesamt gesehen ist das Ganze eine jämmerliche Blamage für alle Beteiligten. Landes- und Kommunalpolitiker, Grüne Ideologen aber auch die Bevölkerung, die in Referenten nur Kurzsichtigkeit und Egoismus raushängen läßt.




    BL

  2. #12
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    Zitat Zitat von Trion Beitrag anzeigen
    Hallo Carsten,
    der WWF hat doch schon seit Jahren erklärt, dass der Hafen geschlossen wird. Der "Sündenbock" sind doch hier wohl die Barther bzw. Prerower, die sich über alle Gebühr Zeit für die Entscheidung genommen haben.
    Also: wenn du auf jemanden schimpfen möchtest, dann sind die Kleinstadt-Politiker und auch die Einwohner von Prerow die richtige Adresse.
    Die Kommunalpolitiker aus Barth und Prerow sind natürlich nicht für die diese Situation verantwortlich. Aufgabe einer Kommune ist nicht die Sicherheit des Schiffsverkehrs am Darß sicherzustellen, ob privat oder gewerblich. Das wäre Aufgabe des Landes. Das Land eiert herum. "Unter der Voraussetzung dass sich eine Gemeinde bereit erklärt, einen Hafen zu bauen, sei es bereit noch einmal auszubaggern..". Was ist denn das für eine Haltung?
    Es geht nicht um die Umwidmung des NOT-Hafens, also eine Öffnung für die Allgemeinheit. Aber mindestens der SKR sollte so untergebracht sein, dass die Jungs ohne Gefahr für sich selbst in einer akzeptablen Reaktionszeit (1,5 Std Anfahrt?) ihren Job machen können.

  3. #13
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    Standard Unwidersprochen ...

    ... darf so ein Satz nicht bleiben
    Zitat Zitat von carsten.sauerberg Beitrag anzeigen
    ... Die paar Tausend Euro fürs Ausbaggern würde das Land MVP über Gastliegegelder locker rein kriegen. Carsten
    Wer so spricht, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Hundert Tage im
    Jahr liegen zwanzig Yachten im Hafen, das sind bei zwanzig Euro pro Yacht
    Vierzigtausend Euro pro Jahr. Die Baggerung hält 5 Jahre vor, ergibt Zwei-
    hunderttausend Euro. Damit wäre der Bagger-Aufwand gedeckt.

    Nun meine Frage an Carsten: Wer zahlt für den Hafenmeister und seine
    Helfer, wer zahlt das Wasser, wer die Entsorgung der Toiletten und wer
    kommt für die Unterhaltungskosten der Hafen-Anlagen auf?

    Ich als Steuerzahler möchte diese Debatte nicht alle fünf Jahre führen
    müssen. Ich als Grüner schlage mich auf die Seite der Umweltschützer.
    Wir GRÜNEN haben gar keine Ideologie, wer haben Hirn und nutzen es.
    Statt Ideologie machen wir Partei-Programme, die gesundem Menschen-
    verstand entspringen.

    Ich fordere die kostenlose Benutzung des Darßer Hafens für Segelboote,
    solange sich ein Skipper da rein traut. Es soll eine Frage des Abwägens
    sein, so wie das auch in anderen stillen Buchten um den ganzen Globus
    herum ist: Mache ich es - oder lasse ich es. Es wird jedes Jahr schwie-
    riger; irgendwann schaffen es nur noch Paddler und Kanuten.

    Die Natur holt sich ein schönes Stückchen Erde zurück, indem sie Sand
    durch die Luft weht. Der Mensch sollte sich dem Schauspiel gelassen
    stellen. Zuschauen, wie Natur "passiert" erfordert Demut; Kapitalisten
    und solche, die nach Kapital rufen, verachten diese Tugend. Wer sie
    nicht achtet, verdient meine Verachtung.

    Carlo Backhausen, den Darß als ein Kleinod in Deutschland betrachtend.

  4. #14
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    1) 40tsd. im Jahr sind zu wenig. Der Hafen schafft m.E. das Doppelte. So günstig wie er liegt. Ist ja fast mit Klintholm vergleichbar.
    2) Der Rest ist Polemik. Niemand will den Darss roden, Hotels und eine neue HoheDüne da hinklotzen. Es geht um Stege, Wasser, Strom, Dusche, Toilette und evtl. Kiosk. Schluss.
    3) Jemanden, der nicht Ihrer Meinung ist, mit Verachtung zu belegen zeugt von einer "demokratischen" Kultur, die sich weit von angelsächsischen Wurzeln entfernt hat.
    Carsten

  5. #15
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    Zitat Zitat von SY-ENJOY Beitrag anzeigen
    zu hätte wäre könnte, könnte ich auch noch etwas beitragen. Dieses Szenario kann uns allen irgendwie passieren. Passiert es an der Position, steht die Crew nicht unter Schock, sondern wird vom Mast getroffen, was dann???

    Wenn jetzt nur mit Mühe ein Rettungsmann übersetzen kann, wie steht es um das Abbergen verletzter Personen? Muss 1,5 Std. gewartet werden, bis ein SRK Lee machen kann? Macht etwas nachdenklich...

    Wenn es schon mit dem Darßer Ort schon nichts (mehr) wird, so hoffe ich für alle Wassersportler, dass der avisierte Aus-/Umbau in Zingst schnell realisiert wird, so das der SRK dort seine neue Heimat findet. Wären dann nur ca. 6sm.

    Axel
    SY ENJOY
    (off-topic)
    Hallo Axel,
    schöne Grüße von Enjoy to Enjoy. Das ist einfach der allerbeste Name für ein Schiff.

    Wo liegt denn Deine Enjoy, meine liegt in Marina Minde.

    Schöne Grüße
    HRST
    N 51° 10’ 37“ E 006° 44’ 46“

  6. #16
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    Bleibt mal auf dem Teppich. Ein Schlauchboot hat einem entmasteten Segelboot Schlepphilfe geleistet. Das Schlauchboot (und/oder seine Bemannung) war nicht so wirklich geeignet unter den Umständen Schlepphilfe zu leisten, also war das alles ein bisschen mühsamer.

    Irgendwie fehlt mir die Verbindung zum "kämpfen mit dem Leben". Und auch die übliche Professionalität im O-Ton der Publikationen des DGzRS. Wird hier vielleicht ein bisschen auf die Tränendrüse gedrückt, um Lobbyarbeit zu leisten? Das ist des DGzRS eigentlich unwürdig.

    Alles lange kein Grund nach einem Hafen zu schreien, ausser dass im Geflecht der verschiedenen Interessen eben auch Segler und Retter eine Meinung (unter vielen) haben.

    Alex

  7. #17
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    Standard Die Interessen ...

    Zitat Zitat von alexm Beitrag anzeigen
    ... im Geflecht der verschiedenen Interessen eben auch Segler und Retter eine Meinung (unter vielen) haben. Alex
    ... der Menschen an Land sind dem Leben näher als das Interesse von Seg-
    lern, die sich ohne Not auf's Meer und in Gefahr begeben. Wenn sich Segler
    mehr Sicherheit auf See wünschen, sollen sie sich EPIRB oder anderen pri-
    vaten Dienstleistenden anschließen. Ich, der Steuerzahlen, möchte nicht
    weiter für eine Minderheit ein Einsatzwesen vorhalten, das einem Prozent
    der Bevölkerung dient.

    Der Darß wird in Zukunft nur von Wassersportlern mit Muskelkraft und von
    Fußgängern zu begehen sein. Der Segelsport mag sich darauf einrichten.
    Ich freue mich, das sagen zu können, ohne polemisch zu sein.

    Carlo, naturnah.

  8. #18
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    Was ist an dem Campingplatz naturnah ?

    Und was ist am Hafen Darßer Ort naturfern ?

    Und wieso hat der WWF, BUND und Konsorten irgendetwas zu sagen?
    Sagen kann man viel, aber warum wird auf diese Meinungen gehört?

  9. #19
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    Standard Naiv tun ...

    Zitat Zitat von user Beitrag anzeigen
    Was ist an dem Campingplatz naturnah, was ist am Hafen Darßer Ort naturfern, wieso hat der WWF, BUND und Konsorten irgendetwas zu sagen ... warum wird auf diese Meinungen gehört?
    ... und polemisch fragen scheint Ihr Ding zu sein, USER. Ich antworte Ihnen
    trotzdem.

    Campingplatz:

    Für die Nutzer ein sinnliches Unternehmen, das Hotel-Zimmer-Nutzer gar
    nicht mehr ermesen können (dichter kann man an der Natur nicht schlafen).
    Gleichzeitig wird er von einer Klasse Mensch in Anspruch genommen, die
    sich Hotel-Urlaub nicht leisten kann.

    Naturferne:

    Vernünftige Menschen überlassen den Darß den Naturgewalten und verhal-
    ten sich damit naturnah. Wer mit Maschinenkraft dagegen anbaggert, ver-
    hält sich naturfern.

    Konsorten:

    Umweltschützer helfen bedrohten Arten (Fischadler, Kreuzotter) in einem
    ihrer letzten Refugien Deutschlands. Sie haben dort das Sagen, weil sie
    das Grundgesetz der Republik kennen und nützen.

    Kleine Minderheiten:

    Ich füge hinzu: Segler stellen eine kleine Minderheit in unserer Gesellschaft
    dar. Sie mag sich privat versorgen. Dass sie Mittel dafür hat, davon zeugt
    ihr Schiff.

    Auf weitere Fragen gehe ich gern ein, nicht aber, wenn man sie sich, wie
    hier USER, selbst beantworten kann.

    Carlo

  10. #20
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    Moinsen,

    na...wer wird für die nähere Zukunft eine Investitionsofferte für dieses Gelände abgegeben haben.....Umweltschutz ist das Eine,aber Nachtigall ick hör dir trapsen....es würde mich sehr wundern,wenn irgendein Menschlein in D-Land wirklich und ernsthaft an die Natur denkt und das in der Gegend
    ick warte mal ab wer da kommt wenn nicht mehr so viele nach nem Hafen fragen,vielleicht auch erst in 10 Jahren wenn Gras über den Teich gewachsen iss
    gibts eigentlich auch Umwelt- bzw.Naturschutz mit Verstand ? nöö wa...nur radikale Meinungen und recht fadenscheinige Handlungen bzw. Unterlassungen,Machtkämpfe von irgendwelchen möchtegern Polit-Ökologen ,manchmal erweckt sich mir der Eindruck es ist wie bei einigen meiner Mitmenschen,zu Hause bekommse mitm Nudelholz aber kaum iss die Olle außer Sicht wird sofort die Weltherrschaft angestrebt und seis auch nur auf einem ganz ganz kleinen Stückchen Welt

    Grüße Ralle
    meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen :D http://www.schnip.de

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