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  1. #11
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    Carlo,

    In short, no overlap up wind is best? I don't agree. To much is to much and every positive aspect has a negative side. A small overlap tough with the main results in the fact that the dumping velocity of the air flow of the head sail can be higher then without any overlap. Also an overlap results in the fact that the airflow on the lee side stays easyer attached to the mains leech near the mast. The airflow at the lee side of the main will not speed up as fast due to that overlap. Therefore you can sheet in the main more without stalling or luffing the sail. (Source Marchaj and/or Arvel Gentry)

    I rather like to sail with a 110% High Aspect sail then with a self tacking jib without any overlap. Also I belive that ships like a Baltic 42dp and other IOR racers have much to gain with a jib 1 >150%.

    In my case we changed the rig from a semi IOR typed rig with an average main (31M2) and Jibs 1,2,3 and storm jib to a rig with just 1 head sail 107% and a square head main of 41M2. The last rig gives me more speed, hight and pleasure but still there are conditions (also up wind) were I would not leave the Jib 1 at home in the prior situation. As stated before, if the design is made with a Jib 1 then use it if you have one.

    Just my 2 cents

    Michel
    Geändert von Renique (05.08.2008 um 13:25 Uhr)

  2. #12
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    Carlo,

    entweder Sie schreiben am Thema bewusst vorbei oder Ihnen ist nicht klar, dass der Fragesteller von einer Am Wind Situation ausgeht.

    Welchen Sinn sollte der Einsatz einer Genua I oder eines Code Zeros auf der Kreuz machen, falls das Groß die Wirkung des verlängerten Unterlieks aufhebt? – Die Praxis beweisst, dass beide Segel – am Wind gesegelt – mehr Vortrieb entwickeln, als z.B. eine Genua III.
    Gruß Peter

  3. #13
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    Zitat Zitat von fellow Beitrag anzeigen
    Carlo,

    entweder Sie schreiben am Thema bewusst vorbei oder Ihnen ist nicht klar, dass der Fragesteller von einer Am Wind Situation ausgeht.

    Welchen Sinn sollte der Einsatz einer Genua I oder eines Code Zeros auf der Kreuz machen, falls das Groß die Wirkung des verlängerten Unterlieks aufhebt? – Die Praxis beweisst, dass beide Segel – am Wind gesegelt – mehr Vortrieb entwickeln, als z.B. eine Genua III.
    Ich verstehe die ganze hochqualifizierte Diskussion nicht. In meinem einfacht Fahrtensegler-Verständnis hat die überlappende Genua eine ähnliche Wirkung wie die zweite Tragfläche beim Doppeldecker (Flugzeug). Dort mehr Auftrieb, hier mehr Vortrieb. Warum wenn nicht darum fahren die großen Rennyachten wohl die max. überlappenden Vorsegel?

    Schöne Grüße
    HORST
    N 51° 10’ 37“ E 006° 44’ 46“

  4. #14
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    ..aber er hat doch einen kleinen Marchaj!!!

    Das erinnert mich an eine bekannte Szene aus "Ein Fisch Namens Wanda".

  5. #15
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    Standard Yes Sir, ...

    Zitat Zitat von Renique Beitrag anzeigen
    Carlo, In short, no overlap up wind is best? I don't agree ... Michel
    ... I understood, but I am not sure the rest of the bunch here did. I know
    that you speak German, why don't you try to say it in our language, it is
    important enough !

    Solche Aussagen lassen sich aber nicht generalisieren, von Bootstyp zu
    Bootstyp kann alles richtig oder alles falsch sein. Und wie komme ich nun
    aus der selbst verschuldeten Marchaj-Nummer wieder raus ? Segelmacher,
    Windkanal-Forscher, bitte helft mir ! !

    Carlo
    Geändert von napoleone (05.08.2008 um 19:29 Uhr)

  6. #16
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    Zitat Zitat von enjoy Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die ganze hochqualifizierte Diskussion nicht. In meinem einfacht Fahrtensegler-Verständnis hat die überlappende Genua eine ähnliche Wirkung wie die zweite Tragfläche beim Doppeldecker (Flugzeug). Dort mehr Auftrieb, hier mehr Vortrieb. Warum wenn nicht darum fahren die großen Rennyachten wohl die max. überlappenden Vorsegel?

    Schöne Grüße
    HORST
    Genau das habe ich geschrieben.
    Gruß Peter

  7. #17
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    Standard Der Vergleich ...

    Zitat Zitat von enjoy Beitrag anzeigen
    ... In meinem einfacht Fahrtensegler-Verständnis hat die überlappende Genua eine ähnliche Wirkung wie die zweite Tragfläche beim Doppeldecker (Flugzeug) ... HORST
    ... ist nicht erlaubt; es fehlt ihm das Äquivalent zum Kiel des Schiffes.

  8. #18
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    Zitat Zitat von napoleone Beitrag anzeigen
    ... ist nicht erlaubt; es fehlt ihm das Äquivalent zum Kiel des Schiffes.
    Das Äquivalent zum Kiel fehlt keineswegs: Man nennt es "Gewichtskraft". Diese ist das Produkt aus Flugzeugmasse und Erdbeschleunigung und wirkt (in Normalfluglage) nach unten, also dem Auftrieb am Tragflügel entgegen.

    Als alter Flieger teile ich die Auffassung, dass ein Spalt zwischen zwei Flügeln, wenn er denn schlank genug ist, die Strömung beschleunigt und damit größere Auftriebsbeiwerte produziert. Dies führt, wenn's richtig gemacht ist, zu größeren Kräften in die gewünschte Richtung: Beim Flieger nach oben, beim Segelschiff nach vorn. Wenn der Spalt zu klein wird, die Strömung dem Profil nicht folgen kann (z.B. durch falsche Segelstellung oder eine Kralle im Achterliek des Vorsegels) oder die Strömung zu schnell fließt, steigt der Widerstandsbeiwert. Im Ergebnis führt dies dann zu Kräften, die dem gewünschten Effekt zumindest teilweise entgegenlaufen, also bremsen.

    Damit ist eigentlich alles gesagt: Solange der Wind moderat bläst, lassen sich mit einem aerodynamisch sauber ausgeführten Spalt zwischen Fock und Groß die Strömungskräfte am Wind besser nutzen. Bei zunehmender Strömungsgeschwindigkeit wird dieser Vorteil durch die mitwachsende Querkraft, die dann über die Krängung vom Kiel aufgenommen werden muss, immer weiter aufgezehrt und verkehrt sich irgendwo zwischen 4 und 6 Bft ins Gegenteil: Bei viel Wind wird dann eben die kleine Fock mit dem kurzem (oder ganz fehlenden bei J<=100%) Spalt gefahren.

    Dieses Prinzip wird auch bei jeder Flugreise sichtbar: Die Vorflügel werden beim steilen Steigflug oder im Landeanflug (kleine Strömungsgeschwindigkeit) ausgefahren. Im schnellen Reiseflug sind sie grundsätzlich eingefahren.

    Gerade diese Möglichkeiten, mit den unterschiedlichen Strömungs- und Kraftkomponenten an einem Schiff/Flugzeug aktiv zu spielen, macht zumindest für mich einen großen Teil der Faszination des Segelsports zu Wasser und in der Luft aus. Bei uns an Bord gibt es übrigens ein wunderbares Buch, das diese gemeinsamen Effekte an Riggs und Tragflügeln sehr anschaulich erläutert. Den Titel reiche ich nach, wenn ich wieder segeln war....

    Handbreit ...
    Geändert von 4five (05.08.2008 um 17:05 Uhr)

  9. #19
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    Standard Ohne nachzurechnen, ...

    Zitat Zitat von 4five Beitrag anzeigen
    Das Äquivalent zum Kiel fehlt keineswegs: Man nennt es "Gewichtskraft". Diese ist das Produkt aus Flugzeugmasse und Erdbeschleunigung und wirkt (in Normalfluglage) nach unten, also dem Auftrieb am Tragflügel entgegen ...
    ... (weil ich das nicht kann - wer kann das schon?) sagt mir mein Instinkt,
    dass solche Vergleiche unsauber sind. Interessant wäre es zu wissen, auf
    welche Quelle Sie sich da stützen, FOURFIVE; können Sie die benennen
    oder ist es gar Ihr Werk ?

    Carlo

  10. #20
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    Hier etwas zur Aerodynamik unter Segeln:

    http://www.diekow-segel.de/framesets/frame_ie.htm

    (> Beratung > Aerodynamik für Segler)
    Gruß Peter

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