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  1. #1
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    Standard Dieselüberlauf beim Betanken

    Hallo allerseits,

    beim obligatorischen Volltanken vor Rückgabe eines Charterbootes - beim letzten mal in Kroatien - kämpfe ich immer mit überlaufendem Diesel, entweder direkt aus der Einfüllöffnung oder aus dem Überlauf/Tankentlüftung.

    Das Aufschäumen des Diesels - je nach Druck und Zapfpistolengröße - macht es fast unmöglich, nichts ins Wasser zu sauen, was mich persönlich sehr frustet (das Tanke-Personal scheint das wesentlich entspannter zu betrachten...).

    Viel Zewa, Spüli, tröpfchenweise einfüllen, alles nicht wirklich hilfreich. Es bräuchte irgend ein Hilfsmittel (oder 'ne spezielle Verfahrensweise, Trick etc.), um die Sauerei zu vermeiden. Möglicherweise gibt es das auch und ich hab's nur noch nicht gerafft.

    Einbauten aller Art sind beim Chartern naturgemäß eher ungeeignet. Mir schein außerdem, daß auch die Bootskonstrukteure recht gemäßigt an das Thema rangehen ("Loch im Rumpf" zum Einfüllen, Entlüftung einfach außenbords).

    Vielleicht mit einem großen Trichter (Schaum abfangen) oder irgendetwas saugfähiges um die Tanköffnung/Entlüftungsöffnung platzieren?

    Ich wäre dankbar für praktikable Hinweise - das Meer wahrscheinlich auch.

    Gruß
    Wolfgang

  2. #2
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    Standard

    Das Problem hat wohl schon jeder mal gehabt

    Lege mir immer ein paar Küchentücher bereit, auch um die Zapfpistole ohne Tropferei zurück auf den Steg zu geben.
    Ausserdem betätige ich die Zapfpistole recht gemäßigt, mindestens wenn sich das Geräusch beim Betanken verändert

    Grüße
    Norbert

  3. #3
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    Standard

    gibt da doch einfache, aber effektive methoden, habe sie irgendwo mal im kindernet gesehen.

    Im Ergebnis brauchts nur ein kleinen Tank in der Entlüftung, den man einsehen kann. dann gehts nicht ins wasser, sondern erstmal in den tank und man weiß, ist voll.

    Wenn das ganze natürlich so konstruiert ist, dass es auch bei vorsichtiger betankung direkt aus dem Tankstutzen kommt, wirds schwieriger.

    OL

  4. #4
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    Standard

    Ein Schiff ist kein KFZ an dem 5 Ingenieure am Tankstutzen konstruiert haben. Beim Tanken sollte man die Automatik mal erstmal gar nicht verwenden, sondern sein Ohr. Durch die langen Einfüllstutzen hat der Automat so gut wie keine Chance anzuspringen - die sind für PKW eingestellt, also zu träge. Das Gluckern wenn man den Bereich der Tankleitung erreicht ist aber bisher noch bei jedem Schiff zu hören gewesen.

  5. #5
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    Standard Wissen wann voll ist!

    Hallo,

    ich schaue vor dem Tanken ins Logbuch, wieviele Stunden der Motor gelaufen hat. Dann schätze ich die Menge an verbrauchtem Diesel und laße mir von jemandem in der Crew das Erreichen der Literzahl an der Zapfsäule ansagen. Ab da tanke ich nur noch sehr langsam. Dann geht das meistens ohne große Sauerei. Ein paar Zewatücher um die Tankentlüftung und ein paar mehr um die Zapfpistole und schon gibt es keine Schweinerei mehr.

    Gruß
    Charly
    Törnberichte und mehr unter http://www.skippercharly.de

  6. #6
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    Standard

    Es gibt zwei Hilfsmittel die aber mehr für Eigner Sinn machen:

    1.) Eine Pfeife, die in die Entlüftungsleitung geklemmt wird und durch Veränderung des Pfeiftons anzeigt, ob der Tank kurz vorm Status "Voll" ist.

    2.) Ein Überlaufbehälter, der in die die Ü-Leitung geschraubt wird und den hochsteigenden Dieses auffängt. Über eine kleine Ablaufleitung läuft das Ganze dann später in den Tank zurück.


    Dann gibts noch ein Teil, das mit Saugnäpfen am Überlauf befestigt wird. Der in diesen kleinen Behälter reinlaufende Diesel wird nach dem Tanken einfach in den Tank zurück geschüttet.

    Bei uns klappt das von Charly empfohlene Verfahren sehr gut.
    Geändert von Ralf-T (04.08.2008 um 09:36 Uhr)
    Handbreit - Ralf

  7. #7
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    Idee Ich habs mir beim . . .

    . . . Tankwart in Heiligenhafen abgeguckt.

    Der hängt mit dem Ohr über dem Einfüllstutzen. Sobald der Ton höher wird, hört er auf; - und das ist gut so!

    Auf die letzten 2 bis 3 Liter (vielleicht sind es auch 4) kommt es nun wirklich nicht an.

    Dafür bleib alles schön sauber, ganz ohne Zewa usw.
    besser eine heiße Yacht als eine kalte Wohnung!

  8. #8
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    Standard

    Ganz genau, der in Heiligenhafen ist Profi im Hören. Aber es ist gar nicht so schwierig. Einfach hinhören und man hörts dann schon und dann aufhören.
    Muss ja nicht blattlebenvoll sein. die Hauptsache ist der Tankanzeiger ist oben (bei Charterschiffen) und das ist er auch, selbst wenn 10 Liter fehlen.

    Schönen Tag noch Goeni

  9. #9
    Ausgeschiedener Nutzer Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Sailing-Skipper Beitrag anzeigen
    . ...Der hängt mit dem Ohr über dem Einfüllstutzen. Sobald der Ton höher wird, hört er auf; - und das ist gut so!
    Ist auch meine Methode, doch als ich sie an einer Tankstelle in Kroatien praktizierte, kam ein sehr lautes Motorboot langsam und nahe vorbei und schon war's passiert.

    Der Marker rüstet auch nach

  10. #10
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    Standard

    Hallo Gemeinde,
    nachdem ich mich jahrelang über Dieselschaum geärgert habe, der bei fast vollem Tank aus der Entlüftungsöffnung kommt, habe ich zu Anfang eine Mitsegler gebeten, ein Zewa darunterzuhalten. Später habe ich dann eine Mülltüte oder einen Gerierbeutel mit Tape so unterhalb der Entlüftungsöffnung befestigt, dass evtl. austretender Dieselschaum da sofort reinläuft. Seit dem bleibt alles sauber!

    Am Tankeinfüllstutzen kann man tatsächlich mit einem einigermaßen Gehör den Zeitpunkt für "Voll" gut bestimmen. Bei mir (meinem Schiff) gibt der Niro-Tank ein deutliches "Plong" von sich, wenn der Dieselstand die obere Tankwand erreicht und nach oben drückt.

    Schöne Grüße
    HRST
    N 51° 10’ 37“ E 006° 44’ 46“

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